Antikes Olympia

Municipal Unit of Archea Olympia, Peloponnes, Westgriechenland und Ionische Inseln, Griechenland

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Archea Olympia, Olympia
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Olympia

Archea Olympia
Das Zeusheiligtum von Olympia umfasste einst 69 Tempel und ­Altäre. Auf einer Terrasse nahebei standen die Schatzhäuser der Stadtstaaten. Zu Füßen des Kronoshügels befand sich ein Erdspalt, über dem das ­Orakel gesprochen wurde. Östlich lag das Stadion, in dem zwischen 776 v. Chr. und 392 n. Chr. die wichtigsten sport­lichen Wettkämpfe Griechenlands stattfanden. Der Unterbau, eine Säule und verstreute Säulentrommeln zeugen vom Tempel des Zeus, einem der bedeutendsten Bauten der Frühklassik. In der Cella stand die 12 m hohe Zeusstatue aus Gold und ­Elfenbein, ein Werk des Phidias. Vom Philippeion, dem Rundbau, mit dem sich der Makedonenkönig Phillip II. 338 v. Chr. selbst ein Denkmal setzte, sind drei Säulen mit Gebälk und zwei Säulenstümpfe rekonstruiert. Am Tempel der Zeus-Gemahlin Hera wird alle zwei Jahre die Olympische Flamme entzündet. Zu den Sportstätten gehören neben dem Stadion eine Palästra, deren geriffelter Boden den Ringkämpfern guten Halt bot und das 2008 entdeckte Hippodrom, eine Pferderennbahn. Was deutsche Ausgräber ab 1875 in Olympia fanden, zeigt das Archäologische Museum. Vom Zeustempel stammen überlebensgroße Giebel­figuren und Reliefs. Glanzstücke antiker Bildhauerkunst sind die marmorne Kolossalfigur der Nike des Paionios (2. Hälfte des 5. Jh. v. Chr.) und der Hermes des Praxi­teles (um 340 v. Chr.). Ein weiteres Museum widmet sich der ­Geschichte der Olympischen Spiele des Altertums.
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