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Anogia

Anogia, Griechenland
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Deutsche Truppen legten zwischen 1941-44 über 30 kretische Dörfer als Vergeltung für Partisanenüberfälle in Schutt und Asche, so beispielsweise auch das Bergdorf Anogia am Nordhang des Ida-Gebirges. 117 männliche Bewohner wurden erschossen. Am modernen Rathaus des wieder aufgebauten Ortes gibt ein marmornes Buch den Vernichtungsbefehl General Müllers auch auf Deutsch wieder.
Heute ist Anogia (2450 Einw.) ein Zentrum der Käseproduktion. Sehenswert sind vor allem das Alkibiades-Skoulas-Museum im romantischeren unteren Ortsteil und die Nida-Hochebene.

Highlights & Sehenswertes

Unterkunft Aktivitäten Architektur & Denkmal Veranstaltungen Gastronomie Gesundheit & Wellness Landschaft & Natur Museen & Ausstellungen Service Ladestation Tour Stadtbild & Ortsbild & Ensemble
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft & Natur Nida-Hochebene Anogia
Anogia ist das Tor zur Nida-Hochebene. Auf der spärlich bewachsenen Hochebene, 9 km südlich von Anogia, weiden Tausende von Schafen und Ziegen. Von der Idäischen Höhle, einer bedeutenden Kultstätte aus minoischer Zeit, steigen erfahrene Bergwanderer in etwa 4-5 Stunden zum Psiloritis auf, dem mit 2456 m höchsten Gipfel Kretas.
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft & Natur Ideon Andron Anogia
Die Höhle Ideon Andron  im Psiloritis-Gebirge nimmt, wie die Tropfsteinhöhle Dikteon Andron bei Psychro, für sich in Anspruch, die Geburtsstätte des Zeus gewesen zu sein. Eine Variante des Maythos besagt, Zeus sei hier geboren und in der anderen Höhle großgezogen worden. Fest steht, dass auch diese Höhle wie manch andere auf Kreta in der minoischen Zeit eine bedeutende Kultstätte war, in der die Menschen ihren Göttern Opfer brachten. Die Höhle ist auf einer kurvenreichen Stichstraße vom Bergdorf Anogia aus durch die völlig unbewohnte Nida-Hochebene zu erreichen, auf der im Sommer Abertausende Schafe und Ziegen weiden. Im Winter liegt hier Schnee.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Alkibiades-Skoulas-Museum Anogia
In Anogia, dem Tor zur Nida-Ebene, thematisiert das Museum des Alkibiades Skoulas in naiven Gemälden und Holzskulpturen die vielen Freiheitskämpfe der Kreter.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Anogia Anogia
Deutsche Truppen legten zwischen 1941-44 über 30 kretische Dörfer als Vergeltung für Partisanenüberfälle in Schutt und Asche, so beispielsweise auch das Bergdorf Anogia am Nordhang des Ida-Gebirges. 117 männliche Bewohner wurden erschossen. Am modernen Rathaus des wieder aufgebauten Ortes gibt ein marmornes Buch den Vernichtungsbefehl General Müllers auch auf Deutsch wieder. Heute ist Anogia (2450 Einw.) ein Zentrum der Käseproduktion. Sehenswert sind vor allem das Alkibiades-Skoulas-Museum im romantischeren unteren Ortsteil und die Nida-Hochebene.
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft & Natur Svendoni-Höhle Zoniana
Die 14 Kammern der Spileo Svendoni, einer Tropfsteinhöhle beim Bergdorf Zoniana am Ida-Gebirge, sind übersät von Stalagmiten und Stalaktiten. Bis jetzt sind 3330 qm erforscht, und auf 550 m Länge können Besucher in Begleitung eines Führers die Höhle begehen.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Zoniana Zoniana
Im privaten Wachsfigurenmuseum des Dionissis Potamianos direkt am Dorfplatz von Zoniana stellen 87 lebensgroße Figuren zahlreiche Szenen aus der kretischen Geschichte nach. Nahe der Straße Richtung Anogia werden Besucher durch die auf 550 m Länge erschlossene, konstant 17 Grad kühle Tropfsteinhöhle Svendoni geführt.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Metóchi  
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