Matera
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Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke
Duomo
MateraDie helle Sandsteinfassade des Doms aus dem 13. Jh. ist mit einer Fensterrose und Heiligenfiguren geschmückt. Das barocke Innere birgt im linken Seitenschiff ein Fresko der Stadtpatronin ›Madonna della Bruna‹ (um 1270).

Tipp der ADAC Redaktion
Museen
MUSMA
MateraDas Museum zeitgenössischer Skulptur MUSMA passt perfekt in den großen Höhlenkomplex des Palazzo Pomarici aus dem 16. Jh. Jedes der Kunstwerke entfaltet vor den weiß bis gelborange getönten Felsen seine volle Wirkung.

Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke
Santa Lucia alle Malve
MateraDie hoch über der Stadt thronende dreischiffige Felskirche des 9. Jh. gehörte zum wohlhabendsten Kloster Materas. Den Innenraum schmücken exquisit erhaltene Wandmalereien, darunter eine zärtlich stillende ›Madonna del Latte‹ aus dem 13. Jh. und ein Erzengel Michael als Bote Gottes und kaiserlicher Botschafter im edelsteinbesetzten Mantel.

Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke
Convicinio di Sant'Antonio
MateraSant’Antonio Abate, die größte von vier benachbarten Höhlenkirchen, beeindruckt mit drei Schiffen, Pfeilern, Arkaden, Gewölben und Altären. Fresken im byzantinischen Stil zeigen den hl. Antonio Abate und den hl. Sebastian.

Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke
Casa Grotta di Vico Solitario
MateraWie Mensch und Tier einst in den Höhlenwohnungen hausten, veranschaulicht die Casa Grotta di Vico Solitario aus dem 18. Jh.

Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke
Santa Maria di Idris und San Giovanni in Monterrone
MateraDie Kirche Santa Maria di Idris aus dem 13. Jh. und das im 11. Jh. geweihte Baptisterium San Giovanni in Monterrone sind in den Sasso Caveoso hineingetrieben. Die Wände der Kirchen und des Verbindungsganges sind mit Fresken aus verschiedenen Stilepochen geschmückt.

Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke
Madonna delle Virtù und San Nicola dei Greci
MateraDie untere Höhlenkirche Madonna delle Virtù besteht seit dem 10. Jh., die Fresken der Apsiden kamen 800 Jahre später hinzu. Die Oberkirche San Nicola dei Greci, ein Bauwerk des 11. Jh., bewahrt Fresken des 13. Jh. im byzantinischen Stil.

Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild
Sassi di Matera
MateraDirekt an der Grenze zu Apulien haben sich die Sassi di Matera zu einem sehenswerten Highlight in Italien entwickelt. Heute blicken sie auf eine lange und bewegte Geschichte zurück, die ihre Anfänge in der Jungsteinzeit findet. Vor allem die guten Umgebungsbedingungen wie die Lage am Fluss haben dafür gesorgt, dass sich schon früh Menschen ansiedelten. Die außergewöhnlichen Höhensiedlungen, die bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein bewohnt und als Elendsunterkünfte von verarmten Bauern und Arbeitern genutzt wurden, sind Teil des historischen Zentrums der Stadt Matera innerhalb der Basilikata. Erst durch ein umfassendes Kulturprojekt avancierten die Höhlen zum Besuchermagneten, der heute auch Restaurants und Hotels beheimatet. Besuch der beeindruckenden Höhlensiedlungen Bei einem Urlaub in der Basilikata gehören die Höhlensiedlungen zu den wohl wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region. Gemeinsam mit der Civita und dem Piano stellen sie das historische Zentrum Materas dar. Ihr Ursprung reicht bis in die Jungsteinzeit zurück. Erbaut wurden die Höhlensiedlungen einst in zwei Talfurchen, die sich durch die markante Murgia-Hochebene bilden. Direkt auf dem Ausläufer der Hochebene befindet sich das Civita-Viertel, das noch heute mit beeindruckend mittelalterlichem Charme begeistert. Reisetipps für einen Spaziergang durch die Sassi di Matera Die Höhlenwohnungen und Felsenkirchen, die über Jahrhunderte hinweg in Matera entstanden, lassen sich bis heute am besten während eines Spaziergangs erkunden. Einst wurden die Häuser und Höhlen hier in den fahlen Kalkstein gegraben. Die einzelnen Häuser stehen dicht aneinander. Nur selten ist ein wenig Farbe in Form von bunten Fensterrahmen oder kleinen Gärten zu erkennen. Die Häuser lassen sich hier nur über schmale Gassen sowie zahlreiche Treppen erreichen. Aufgrund des kulturellen und archäologischen Wertes hat die UNESCO die Sassi di Matera schon im Jahr 1993 zum Weltkulturerbe ernannt. 100 Felsenkirchen mit historischem Gewand: Highlights der Sassi di Matera Die Höhlenwohnungen, die heute wieder teilweise bewohnt werden, sind nicht der einzige Höhepunkt der Sassi di Matera. Lohnenswert sind ebenso die etwa 100 Gotteshäuser, die sich hier befinden. Neben zahlreichen Felsenkirchen zählen dazu Klöster unterschiedlicher Größe. Die Felsenkirchen sind überwiegend an den Murgia-Hängen zu finden und werden vom Murgia-Materana-Park eingerahmt. Architektonisch besonders reizvoll präsentieren sich die wenigen Paläste, die über Jahrhunderte hinweg immer wieder von kulturellen Einflüssen geprägt wurden. Neben der Santa Maria di Idris sind vor allem die Santa Barbara Kirche mit ihren Fresken und die Casagrotta einen Besuch wert.

Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild
Piazza del Sedile
MateraStadtpalais aus dem 17.–19. Jh. bilden den Rahmen für den Platz, den die Materaner heute wegen der Cafés und Restaurants schätzen. Markant ist der große Eingangsbogen zu dem einstigen Marktplatz und späteren Sitz städtischer Versammlungen. Terrakottastatuen in seinen Nischen zeigen die Kardinaltugenden Gerechtigkeit, Stärke, Besonnenheit und Mäßigung als Werte einer guten Regierung.

Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild
Piazza Vittorio Veneto
MateraDie Piazza Veneto mit ihren Brunnen, Sitzbänken und Restaurants ist der Treffpunkt Materas. Ausgrabungen machen den alten Markt Fondaco de Mezzo zugänglich, ferner eine große Zisterne und die Krypta der Kirche Santo Spirito.
