Fjordartig windet sich die Bucht von Kotor 28 km tief in das montenegrinische Hinterland. Der riesige Naturhafen diente früher Piraten, Venezianern und der österreichisch-ungarischen Flotte als sicherer Stützpunkt. Einen interessanten Kontrast zu den hohen, steil ansteigenden Bergen um die Bucht bilden zwei winzige Inseln in der Nähe des Hafenortes
Die einschiffige Lukaskirche wurde im 12. Jh. im Stil der Romanik errichtet und im 17. Jh. den orthodoxen Christen überlassen, die sich in Kotor niedergelassen hatten. Das Innere schmückt eine kleine Ikonenwand mit Kruzifix.
Serpentinen mit mehr als 1300 Stufen winden sich über Geröll und steinigen Untergrund den Hausberg von Kotor hinauf, vorbei an einer Marienkapelle zu der 280 m über der Stadt stehenden Festung, die auch noch als Ruine Eindruck macht. Der äußerst schweißtreibende Aufstieg wird mit grandiosen Ausblicken belohnt (Dauer mind. 60 Min., aber eher 90 Min.
Die kleine Michaelskirche, die ins 15. Jh. datiert, dient heute der Präsentation von feinziselierten Steinmetzarbeiten aus dem 12.-18. Jh. Das Lapidarium beherbergt außerdem Grabplatten, Skulpturen und Reliefs von der römischen Antike, über Romanik und Gotik bis zu Renaissance und Barock. Viele Exponate stammen aus Kirchen und Palästen in der Regio
Das im Wesentlichen romanische Gotteshaus St. Tryphon stammt aus dem 12. Jh. Mit seiner imposanten Doppelturmfassade gilt es als Wahrzeichen von Kotor. Es birgt die Reliquien des Schutzpatrons der Stadt, des heiligen Tryphon. Im Innern der dreischiffigen Basilika sind aber auch Reste von byzantinischen Fresken aus dem 14. Jh. erhalten. Zum Kirchens
Im äußersten südöstlichen Winkel der fjordartigen Bucht von Kotor konnte sich die gleichnamige Stadt trotz schwerer Erdbeben (u.a. 1667 und 1979) ihr mittelalterliches Erbe bewahren. Die Stadtmauern mit 5 km Länge und bis zu 20 m Höhe schließen drei Tore und zehn Bastionen ein. Dahinter konzentrieren sich auf engstem Raum Denkmäler wie der Fürstenp
12 km entfernt von Kotor liegt Perast (400 Einw.), das im 18. Jh. zu seiner Blütezeit unter den Venezianern zahlreiche große Paläste, Reedereien und 16 Kirchen umfasste. Vom 55 m hohen Turm der Nikolauskirche im Ort bietet sich ein wunderschöner Blick auf die Bucht mit den zwei kleinen Inseln St. Georg (Sveti Đorđe) und St. Maria vom Felsen (Gospa