Eine sanfte Hügellandschaft, die in Richtung Ungarn flach ausläuft, kennzeichnet den äußersten Rand der Oststeiermark. Bekannt ist die Region für ihre heilenden, heißen Quellen.
Das Wahrzeichen der Oststeiermark, die gewaltige Riegersburg, thront beherrschend auf einem Basaltfelsen über dem Hügelland. Tief in der Erde hingegen ruht ein anderer Schatz der Region: Thermalquellen, die schon die Römer zu nutzen wussten. Jahrhundertelang waren sie in Vergessenheit geraten und wurden erst zu Beginn des 20. Jh. wiederentdeckt, als man vergeblich nach Erdöl suchte. Das heiße Wasser sprudelte aus bis zu 3000 m Tiefe empor. Es floss reichhaltig und erwies sich als äußerst mineralienreich. Die heilenden Kräfte waren wissenschaftlich schnell nachgewiesen: Der Bäder-Boom begann. Und zuvor abseits gelegene Märkte und Städte wie Fürstenfeld, das sich selbst Thermenhauptstadt nennt, oder Radkersburg entwickelten sich rasch zu beliebten Kurorten.