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Mostar

Mostar, Bosnien und Herzegowina

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Die Stadt im Südwesten von Bosnien und Herzegowina ist bekannt für ihre malerische Altstadt aus osmanischer Zeit. Wahrzeichen ist die Stari Most, die Alte Brücke. Zu den weiteren Glanzlichtern gehören ein paar spektakuläre Aussichtspunkte, die, na klar, die Alte Brücke ganz prächtig in Szene setzen.

  • Pittoreske Altstadt mit Moscheen, Medresen und Märkten
  • Die elegante Bogenbrücke Stari Most
  • Die schönsten Aussichtspunkte auf Stadt und Brücke

Die kleine Altstadt von Mostar ist schnell erkundet. Wer nicht viel Zeit mitbringt, dem reicht ein Tag für die Highlights. Wer die Stadt intensiver kennenlernen möchte, sollte zwei bis drei Tage einplanen. Mostar bietet sich zudem als Stützpunkt für ein paar schöne Ausflüge in die Umgebung an.

Im Hochsommer kann es in Mostar brütend heiß werden – und voll. Durch seine Nähe zu den kroatischen Küstenorten Dubrovnik oder Split reisen von dort zahlreiche Tagestouristen an. Frühsommer und Herbst sind als Reisezeiten dem Hochsommer vorzuziehen.

Touristenhochburg Mostar

Im Südwesten von Bosnien und Herzegowina liegt Mostar in einer Senke zwischen den Bergmassiven Velež und Čabulja. Mit rund 115.000 Einwohnern ist die Stadt die fünftgrößte des Landes und die größte des südlichen Landesteils Herzegowina. Dank der kleinen Altstadt aus osmanischer Zeit, die sich zu beiden Seiten der Neretva erstreckt, gehört Mostar zu den größten touristischen Highlights des Landes. Wahrzeichen ist die berühmte Stari Most, die Alte Brücke, die Mitte des 16. Jh. erbaut wurde. Die Brücke gab der Stadt auch ihren Namen, benannt nach den Brückenwächtern, den Mostari.

Mostar zwischen Orient und Okzident

1466 wurde der Ort von den Osmanen erobert und zum Verwaltungssitz ausgebaut. Die osmanische Herrschaft über die Region währte rund 400 Jahre mit einer Blütezeit im 16. und 17. Jh. In dieser Zeit entstand die heutige Altstadt mit ihren traditionellen Wohnhäusern, den Moscheen, Koranschulen und Basaren. Und der heute Stari Most genannten steinernen Brücke, die eine ältere Holzbrücke über die Neretva ersetzte. Die osmanische Herrschaft in Mostar endete 1878, als die gesamte Region unter österreichisch-ungarische Verwaltung kam.

Als zu Beginn der 1990er-Jahre Jugoslawien in seine Teilrepubliken zerfiel, war auch Bosnien und Herzegowina betroffen. Vor dem Ausbruch des Bosnienkrieges lebten drei große ethnisch-religiöse Bevölkerungsgruppen, muslimische Bosniaken, katholische Kroaten und orthodoxe Serben, weitgehend friedlich miteinander in der jugoslawischen Teilrepublik. In den Jahren 1992/93 kam es zunächst zu Kämpfen zwischen serbischen Truppen auf der einen und kroatisch-bosniakischen Einheiten auf der anderen Seite. 1993/94 schließlich bekämpften sich die noch kurz zuvor verbündeten Kroaten und Bosniaken. Auch Mostar war stark umkämpft. Die Altstadt erlitt große Schäden. Im November 1993 wurde die Stari Most von kroatischen Truppen zerstört und versank in der Neretva. Der Bosnienkrieg endete am 14. Dezember 1995 durch die Unterzeichnung des Friedensvertrags von Dayton. In Mostar wurde schon bald darauf mit dem Wiederaufbau der Brücke begonnen. Die feierliche Wiedereröffnung war im Jahr 2004.

Die osmanische Altstadt mit der Stari Most

Das architektonische Erbe der osmanischen Zeit prägt die Altstadt Mostars bis heute, auch wenn viele Bauwerke durch die Kriegszerstörungen nicht mehr im Originalzustand erhalten sind. Heute können Besucher wieder durch Basargassen bummeln, über die Alte Brücke schlendern und von den Cafés an der Neretva die Brückenspringer bewundern. In der Altstadt von Mostar ist die Stari Most allgegenwärtig. Ob von der Basargasse Kujundžiluk oder dem Steilufer der Neretva, immer wieder fällt der Blick auf die elegante Bogenbrücke. Das beste Altstadtpanorama mit Brücke gewährt das Minarett der Koski Mehmed Paša-Moschee. Grandios!

Beliebte Tagesausflüge von Mostar aus

Mehrere Orte in der Umgebung von Mostar bieten sich für Tagesausflüge an, allen voran das nur etwa 12 km südlich gelegene islamische Derwischkloster Blagaj, das spektakulär am Fuße einer 200 m hohen steilen Felswand liegt. Rund 30 km südlich von Mostar erstreckt sich am östlichen Neretva-Ufer das idyllische kleine Festungsstädtchen Počitelj. Wer nach der Besichtigung eine Abkühlung braucht, findet diese 20 km nordwestlich bei den Wasserfällen von Kravica. Dort stürzt der Fluss Trebižat 28 m in die Tiefe. Ab Mostar werden diese drei sehenswerten Orte auch als geführte Tagestour angeboten.

Highlights & Sehenswertes


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Mostar, Stari Most
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Stari Most

Mostar

Wahrzeichen von Mostar ist die Stari Most, die Alte Brücke, die sich mit einer Länge von knapp 30 m über die Neretva spannt. Der Fluss teilt die Stadt in zwei Teile, den überwiegend von muslimischen Bosniaken bewohnten Ostteil und den größtenteils von katholischen Kroaten bewohnten Westteil. Die osmanische Bogenbrücke in Form einer Ellipse wurde in den Jahren 1556–66 von Mimar Hayreddin, einem Schüler des großen osmanischen Baumeisters Sinan, erbaut und überstand 427 Jahre lang schadlos. Während
Mostar, Park Fortica
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Park Fortica

Mostar

Oberhalb von Mostar auf dem Hügel Fortica erstreckt sich der Sport- und Freizeitpark, der einige Attraktionen mit garantiertem Adrenalin-Kick bereithält: Skywalk, Zipline, Riesenschaukel, Via Ferrata, Kletterfelsen, Mountainbiketouren. Der Skywalk ist kostenlos, die anderen Aktivitäten können online oder vor Ort gebucht werden. Zentrum des Parks ist eine Berghütte mit Café. Zu erreichen ist der Park von der Innenstadt auf asphaltierter Straße in etwa 15 Minuten. Ein kostenloser Parkplatz steht
Mostar, Koski Mehmed Paša-Moschee
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Koski Mehmed Paša-Moschee

Mostar

Im östlichen Teil der Altstadt von Mostar erhebt sich hoch über dem Neretva-Ufer die kleine Koski Mehmed Paša Moschee aus dem frühen 17. Jh. In der Mitte des hübschen Innenhofs steht das Brunnenhaus, für die Waschung vor dem Gebet, in den alten Räumen der Medrese, der Koranschule, befinden sich heute ein paar Souvenirläden. Im Gebetsraum sind Wände und Kuppel mit floralen Motiven bemalt, Licht fällt durch bunte Glasfenster. Vom Gebetsraum erreicht man den Zugang zum rund 30 m hohen Minarett, da
Mostar, Muslibegović-Haus
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Muslibegović-Haus

Mostar

Im Mostarer Stadtteil Brankovac östlich der Neretva befindet sich das Muslibegović-Haus, ein historisches Gebäude aus osmanischer Zeit. Das von einer hohen Umfassungsmauer umgebene Herrenhaus mit einem mittig angeordneten eleganten zweistöckigen Erker wurde von der Adelsfamilie Muslibegović in der 2. Hälfte des 18. Jh. errichtet und in den Jahren 1871–72 erweitert. Hinter dem Eingangstor öffnet sich ein üppig begrünter Garten mit Palmen, Hortensien und Rosen.    Heute ist hier ein kleines Bouti
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Beliebte Regionen und Orte

Häufig gestellte Fragen

Mostar bietet eine ganze Reihe interessanter Aussichtspunkte. Das spektakulärste Stadtpanorama erwartet Besucher vom Minarett der Koski Mehmed Paša-Moschee. Aus 30 m Höhe ist die Aussicht auf die Altstadt mit der Stari Most grandios. Auch vom kleinen Garten hinter der Moschee lohnt der Blick. Am Steilufer der Neretva laden zudem mehrere Cafés und Restaurants zur Rast mit Ausblick. Für alle, die die Brückenspringer beobachten möchten, ist die Terrasse direkt an der Neretva auf der Südseite der Brücke erste Wahl. Vom Skywalk auf dem Hügel Fortica östlich von Mostar liegt einem die ganze Stadt zu Füßen.

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