Soho wurde als Epizentrum der Swinging Sixties weltberühmt. Einst spielten später legendäre Bands ihre ersten Gigs in verrauchten Kellerclubs und auch das horizontale Gewerbe florierte. Davon ist heute nicht mehr viel zu sehen. Stattdessen dominieren gehobene Restaurants, Bars und Boutiquen, während die kreative Szene weiter östlich nach Spitalfields und Shoreditch abgewandert ist.
Dennoch gibt es noch immer einige Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps in Soho selbst und in den benachbarten Stadtvierteln wie Covent Garden und Bloomsbury zu entdecken. Besucherinnen und Besucher können mit einem Stadtplan und Reiseführer ihre Route planen oder sich thematischen Stadtführungen anschließen, die ins Soho der Swinging Sixties führen.
Ein Viertel im Wandel
Das Viertel Soho befindet sich im Zentrum von London. Es wird im Norden von der Oxford Street begrenzt und im Süden von der Shaftesbury Avenue und dem Piccadilly Circus. In den engen Straßen dominieren heute Medienbetriebe neben schicken Restaurants und einigen übrig gebliebenen unabhängigen Geschäften.
Soho, London: Reisetipps für Musikliebhaber
Berühmt wurde Soho in den 60er-Jahren, als Bands aus ganz England und darüber hinaus mit der Hoffnung auf Weltruhm in das Viertel mit seinen vielen Bars und Clubs zogen. Einige gibt es bis heute noch, darunter Ronnie Scott’s Jazz Club, The 100 Club und der Pub The Ship. In der Denmark Street, früher als Tin Pan Alley das Epizentrum der Musikindustrie, sind noch einige Läden ansässig, die neue und gebrauchte Instrumente, Notenhefte und mehr verkaufen.
Covent Garden: Insidertipps für Genussmenschen
Soho geht an der Charing Cross Road ins benachbarte Viertel Covent Garden über. Rund um die ehemaligen Markthallen sind zahlreiche Boutiquen und Restaurants versammelt. Straßenkünstlerinnen und Straßenkünstler unterhalten die vorbeiströmenden Touristenmassen. Ein neues Paradies für Gourmets ist der Seven Dials Market (Eingang Earlham Street).