Südmähren ist eine der 14 offiziellen Regionen Tschechiens. Sie ist reich an historischen Sehenswürdigkeiten und idyllischen Landschaften, die zum Wandern und zu anderen Aktivitäten im Freien einladen. Die Kulturlandschaft Lednice-Valtice mit seinen prächtigen Schlössern wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Ganz im Süden der Region wurde der tschechisch-österreichische Grenzfluss Thaya an mehreren Stellen mit Talsperren gestaut. Die Stauseen sind heute beliebte Ausflugsziele für Wassersportlerinnen und Wassersportler. Im Osten ist in den Ausläufern der Karpaten sogar Wintersport möglich. Auch die Städte von Südmähren sind eine Reise wert, insbesondere die charmante Hauptstadt Brünn mit ihren historischen Schätzen. Wer die gesamte Region erkunden will, kann mithilfe einer Südmähren-Karte eine Route planen und täglich neue bezaubernde Orte entdecken.
Unterwegs in Südmähren: Routenplaner für den Erstbesuch
Von Brünn führt der Weg gen Südwesten in die Weinregion um die Städte Mikulov und Znojmo, in der die weiße Rebsorte Pálava angebaut wird. Die Region punktet mit romantischen Weindörfern und historischen Perlen wie Moravský Krumlov (Mährisch Krumau) und Mikulov mit dem Heiligen Berg. Am Ufer des Stausees Nové Mlýny bietet der archäologische Park von Pavlov die Möglichkeit zu einer Reise 30.000 Jahre zurück in die Frühzeit der Menschheit. Hier wurden unter anderem Knochen des Cro-Magnon-Menschen gefunden, des ersten modernen Homo sapiens.
Das Weltkulturerbe von Südmähren
Nahe der österreichischen Grenze befinden sich die Herrschaften des Hauses Liechtenstein, die heute als Weltkulturerbe geschützt sind. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten gehören Schloss Valtice (Feldsberg) und Schloss Eisgrub mit ihren gepflegten Gartenanlagen voller kleiner Tempel und Skulpturen. Beide Schlösser stehen zur Besichtigung offen. Die weitläufige Teichlandschaft von Lednice ist ein wichtiges Vogelschutzgebiet, das auf Wanderwegen besucht werden kann. Ein weiteres Weltkulturerbe ist die Wallfahrtskirche Zelena Hora, die dem heiligen Johannes von Nepomuk gewidmet ist und oberhalb des Klosters Zdár errichtet wurde.