An der sächsisch-böhmischen Grenze gelegen lockt das Zittauer Gebirge Wanderbegeisterte ebenso wie Radlerinnen und Radler. Auch Kletterfans werden ihre Freude an dieser Region haben, beispielsweise auf dem Klettersteig an der Oybiner Felsengasse. Eine Reise in die Vergangenheit der Oberlausitz ist die Fahrt mit der Zittauer Schmalspurbahn, die von einer historischen Dampflok gezogen wird.
Zittauer Gebirge-Reisetipps: idyllische Ortschaften
Namensgeberin für das im äußersten Südosten Sachsens liegende Bergland ist die Stadt Zittau mit ihrer Sehenswürdigkeit, der Blumenuhr aus Meissner Porzellan. Von Zittau aus fährt die Bimmelbahn nach Oybin und Jonsdorf. Oybin liegt zu Füßen des gleichnamigen Berges aus Sandstein. Auf 514 m Höhe ragt die Burg- und Klosterruine Oybin in den Himmel, ein magischer Anblick. Ein weiteres Reiseführer-Highlight ist der Ortsteil Lückendorf, der einzige deutsche Ort auf der Südseite des Zittauer Gebirges. Vom bezaubernden Luftkurort Jonsdorf aus lohnt es sich besonders, mit einer Wanderkarte loszuziehen. Er liegt zwischen den beiden höchsten Bergen des Zittauer Gebirges, der Lausche und dem Hochwald.
Routenplanung im Zittauer Gebirge: mit der Radwanderkarte unterwegs
Das kleinste Mittelgebirge Deutschlands ist per Rad gut zu erkunden. Ob mit Maps oder Karte, Radtourenvorschläge und Radwanderwege gibt es viele. Wie wäre es, eine Route zum Ausflugsziel Olbersdorf zu planen? Der circa 60 ha große Olbersdorfer See mit seinen vielen Freizeitangeboten entstand durch die Flutung eines der Abbaulöcher des früheren Braunkohletagebaus. Nordwestlich von Olbersdorf am Ufer der Mandau liegt das idyllische Örtchen Hainewalde mit Schloss und Schlosspark.