Der Bau der Abtei von Cluny, die für 300 Jahre (bis zum Bau des Petersdoms in Rom) das größte Gotteshaus der Christenheit sein sollte, begann mit dem Wunsch nach mehr Bescheidenheit. Zwölf Mönche sehnten sich danach, den Ordensregeln des Heiligen Benedikt wieder näher zu sein und besonders das Armutsgebot stärker zu leben als es üblich geworden war. Sie gründeten 910 im beschaulichen Cluny im Burgund ein Kloster mit Mitteln, die der fromme Wilhelm I., Herzog von Aquitanien, gestiftet hatte. Dama
910 wurde Cluny als Benediktinerabtei gegründet. Ihre Steine findet man heute überall im Städtchen, unter anderem im staatlichen Gestüt »Haras national«. Das Gestüt in der Nähe der Abtei bietet Besuchern bei Führungen einen Blick hinter die Kulissen.