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Guebwiller

Guebwiller
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Wenn Weinbau und Industrie eine Verbindung eingehen, dann entsteht so etwas wie Guebwiller: eine Provinzstadt voller Geschäftigkeit. Lebensader ist die Rue de la République, in der sich alles nebeneinander aufreiht, was anderswo längst in Einkaufszentren verschwunden ist. Selten findet man eine so kunterbunte Mischung von hübschen und schäbigen Fassaden, von Geschäften, Kneipen und Restaurants wie hier: vom einfachen Kramladen zur schicken Boutique, vom Postamt zum Maklerbüro, vom schlichten Bäcker zum exquisiten Feinkostladen ist alles dabei.

Noch dazu sind daran drei Kirchen aufgereiht, an denen die Entwicklung der sakralen Architektur über ein Jahrtausend abzulesen ist: die spätromanische Kirche Saint-Léger mit einer offenen Vorhalle vor der Hauptfassade, die schlicht gehaltene Dominikanerkirche mit riesigem Schiff und einem kleinen kuriosen Turm. Notre-Dame stammt aus dem 18. Jh. und protzt im neoklassizistischen Stil mit mächtigen griechischen Säulen.

Highlights & Sehenswertes

Unterkunft Aktivitäten Architektur & Denkmal Veranstaltungen Gastronomie Gesundheit & Wellness Landschaft & Natur Museen & Ausstellungen Service Ladestation Tour Stadtbild & Ortsbild & Ensemble
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Ecomusée d'Alsace Ungersheim
Eines der größten Freilichtmu seen Europas, das Ecomusée dAlsace, wirkt wie ein Dorf aus dem frühen 20. Jh. Über 70 Gebäude aus dem Elsass wurden abgetragen und hier wieder errichtet, darunter Bauernhöfe, eine Schule, eine Kapelle, ein Bahnhof, Mühlen und Handwerksstätten. Sie sind mit Möbeln, Alltagsgegenständen und Werkzeugen eingerichtet. Man kann Handwerkern bei der Arbeit zusehen, Entdeckungstouren mit Traktor und Kahn unternehmen oder die Fütterung der vielen Tiere miterleben.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Abtei von Murbach Murbach
In einem stillen Seitental der Lauch liegen die Überreste der einst sehr mächtigen Abtei von Murbach. Nur wenig erinnert heute noch daran, dass das Kloster früher ein Zentrum der karolingischen Renaissance mit einem reichen Kulturleben und einer riesigen Bibliothek mit Tausenden von Handschriften war. In den Wirren der Bauernkriege und des Dreißigjährigen Krieges gingen alle Schätze verloren. Auch von der romanischen Kirche blieben nur Doppelturmfassade, Chor, Querschiff und Türme erhalten. Dort, wo einst das Langhaus stand, befindet sich heute ein Friedhof.
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft & Natur Grand Ballon Murbach
Schon die Fahrt auf der kurvenreichen und harmonisch ins Gelände eingepassten Vogesenhochstraße von Vieil Armand zum Grand Ballon (Grosser Belchen) mit ständig wechselnden Ausblicken ist ein Erlebnis. Der höchste Berg der Vogesen (1424 m) lässt sich anschließend aber am schönsten zu Fuß erkunden - ob auf dem kurzen Marsch vom Parkplatz zum Gipfel oder auf ausgedehnten Wanderungen durch die Region. Weil die Höhenlagen nur spärlich oder gar nicht bewaldet sind, ergeben sich grandiose Weitblicke: über die Vogesen zur Rheinebene, zum Schwarzwald, Jura und bei gutem Wetter sogar bis zu den Alpen. Die alpine Flora der Hautes-Chaumes, dieser kargen, gras- und krüppelholzbewachsenen Gebirgslandschaft, erkundet man am besten bei einer Zweieinhalb-Stunden-Wanderung. Sie führt von Murbach aus über den Judenhutplan (969 m) zum Gipfel des Grand Ballon. Im Winter ist hier wie auch auf dem Markstein (1260 m) Skivergnügen angesagt.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Vieil Armand Cernay
Erschreckende Erinnerungen an den Stellungskrieg und die Materialschlachten des Ersten Weltkrieges weckt dieser Berg mit dem elsässischen Namen Hartmannswillerkopf. Zehntausende von Soldaten kamen an diesem stark umkämpften Frontabschnitt um. Ein gewaltiges Gipfelkreuz, Überreste von Schützengräben und Unterständen und weiter unten an der Passhöhe ein französischer Soldatenfriedhof dienen als Mahnmale. Im August 2014 legten der französische Präsident Hollande und Bundespräsident Gauck anlässlich des 100. Jahrestages des Kriegsbeginns den Grundstein für ein neues Museum, das 2018 eröffnet werden soll.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Guebwiller Guebwiller
Wenn Weinbau und Industrie eine Verbindung eingehen, dann entsteht so etwas wie Guebwiller: eine Provinzstadt voller Geschäftigkeit. Lebensader ist die Rue de la République, in der sich alles nebeneinander aufreiht, was anderswo längst in Einkaufszentren verschwunden ist. Selten findet man eine so kunterbunte Mischung von hübschen und schäbigen Fassaden, von Geschäften, Kneipen und Restaurants wie hier: vom einfachen Kramladen zur schicken Boutique, vom Postamt zum Maklerbüro, vom schlichten Bäcker zum exquisiten Feinkostladen ist alles dabei. Noch dazu sind daran drei Kirchen aufgereiht, an denen die Entwicklung der sakralen Architektur über ein Jahrtausend abzulesen ist: die spätromanische Kirche Saint-Léger mit einer offenen Vorhalle vor der Hauptfassade, die schlicht gehaltene Dominikanerkirche mit riesigem Schiff und einem kleinen kuriosen Turm. Notre-Dame stammt aus dem 18. Jh. und protzt im neoklassizistischen Stil mit mächtigen griechischen Säulen.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Rouffach Rouffach
Auch Weindörfer ohne Fachwerk besitzen Atmosphäre, wie man an den ergrauten Fassaden von Rouffach feststellen kann. So findet sich an der weiträumigen Place de la République ein fotogenes Ensemble: Die Maria Himmelfahrt-Kirche (11.-14. Jh.) im romanisch-gotischen Übergangsstil besitzt eine schöne Fensterrosette an der Westfassade und z.T. eigenwillige Skulpturen, wie z.B. einen Bauern, der einer Frau mit auffallender Körperbehaarung schöne Augen macht. Dem Gotteshaus Gesellschaft leisten das ehemalige Kornhaus mit Stufengiebel und das alte Rathaus (15. Jh.). Markant hervor tritt der Hexenturm (13. Jh.), der als einziger Wehrturm der Stadtmauer erhalten blieb. Zur Zeit der Hexenverfolgung diente er als Gefängnis. Nebenan öffnet sich eine Pforte zur Promenade aux Remparts, einem baumbestandenen Spazierweg, der an der einstigen Stadtmauer entlangführt.
Tipp der ADAC Redaktion
Service Tourismusinformation Rouffach Rouffach
Tipp der ADAC Redaktion
Service Tourismusinformation Guebwiller Guebwiller
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Collégiale St-Michel Lautenbach
Lautenbach ist der Schauplatz des Romans »Die Linden von Lautenbach«, in dem der Autor Jean Egen kritisch und humorvoll das gute alte Elsass an der Wende vom 19. zum 20. Jh. schildert. Von gar nicht beschaulichen Familienzuständen künden dagegen die romanischen Figurenkapitelle an der Vorhalle der Kirche (12. Jh.) des verschlafenen Städtchens: Auf der linken Seite wird eine Mär von einem Ehebruch und einem prügelndem Mann erzählt.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Issenheim  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Ungersheim  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Gundolsheim  
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Wuenheim  
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Westhalten  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Lautenbach  
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Lautenbachzell  
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Linthal  
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Wattwiller  
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Jungholtz  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Berrwiller  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Bergholtz  
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Soultz-Haut-Rhin  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Soultzmatt  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Buhl  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Murbach  
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