Über Frutigen, den Hauptort des Kandertals, gelangt man nach Kandersteg, dem Mekka der Curlingspieler. Noch um die Jahrhundertwende war Kandersteg ein unberührtes Bergdorf, das 1913 durch die Eröffnung des Lötschberg-Bahntunnels der internationalen Eisenbahnstrecke über die Alpen angeschlossen wurde.
Kandersteg weist einige hübsche Häuser auf. Das fast 250 Jahre alte Ruedihus aus (Hotel und Restaurant) gilt als schönster Bau im ganzen Tal.
Hinter Kandersteg endet die Straße, hier geht es nur weiter per Autoverladung durch den Tunnel oder zu Fuß in eine wenig erschlossene Bergwelt. Die beiden Dreitausender Blümlisalp und Doldenhorn beherrschen die Kulisse, zu ihren Füßen bietet sich ein Abstecher mit der Gondelbahn zur Oeschinenalp und ein Spaziergang zum malerisch vor einer Felswand gelegenen Oeschinensee an. Nur gut eine Stunde zu Fuß von Kandersteg entfernt liegt in einem romantischen Naturpark der glasklare Blausee.