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Mâcon

Mâcon

Mehrmals wurde Mâcon in seiner fast 2000-jährigen Geschichte verwüstet. Von der römischen Stadt ist nichts erhalten. Von der Kathedrale Vieux St-Vincent blieb nach der Zerstörung während der Französischen Revolution nur das Westwerk mit zwei ungleichen Türmen. In der Ruine sind ein Modell, Grundrisse und Architekturfragmente zu sehen.
Auf der Place aux Herbes steht die Maison des Bois (1510). Sie wurde komplett aus Holz errichtet und ist mit zahlreichen Holzfigürchen verziert, die teils grotesk, teils anzüglich anmuten. Auf dem Platz findet auch der Wochenmarkt statt (Di–Sa).
Der schönste Blick auf die Altstadt bietet sich von der barocken St-Laurent-Brücke, die über die Saône in den Stadtteil St-Laurent führt. 
Weithin sichtbar ist die Kuppel der Apothicairerie de l‘Hôtel-Dieu. Im Innern der Apotheke sind Holzvertäfelungen im Louis-XV-Stil und Kermikgefäße erhalten. 
In der neuen Kathedrale St-Vincent wurde 1869 die Totenmesse für den Lyriker Alphonse de Lamartine gelesen. Dem 1790 geborenen Sohn der Stadt ist im ­Musée des Ursulines ein Saal gewidmet. Man sieht Skulpturen, Gemälde und einige seiner literarischen Arbeiten. 

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Cluny, Abbaye de Cluny
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Abbaye de Cluny

Cluny
Der Bau der Abtei von Cluny, die für 300 Jahre (bis zum Bau des Petersdoms in Rom) das größte Gotteshaus der Christenheit sein sollte, begann mit dem Wunsch nach mehr Bescheidenheit. Zwölf Mönche sehnten sich danach, den Ordensregeln des Heiligen Benedikt wieder näher zu sein und besonders das Armutsgebot stärker zu leben als es üblich geworden war. Sie gründeten 910 im beschaulichen Cluny im Burgund ein Kloster mit Mitteln, die der fromme Wilhelm I., Herzog von Aquitanien, gestiftet hatte. Damals ahnten die Mönche nicht, dass ihr Kloster die Keimzelle einer Reformbewegung und architektonisch größer als alles bisher Dagewesene werden sollte. Die Abbaye de Cluny: Spektakel aus Stein Von der schlichten Kapelle zum größten Kirchenbau des Christentums: Die Abtei von Cluny war der sakrale Shooting-Star des Mittelalters. Den Höhepunkt bildete die 1130 geweihte dritte Abteikirche (Cluny III): Mit 187 m war die fünfschiffige Basilika 40 m länger als der Kölner Dom. Das Mittelschiff wölbte sich 30 m in die Höhe, zwei Querhäuser, sieben Türme und zahlreiche Apsiden spiegelten Reichtum und religiöse Bedeutung Clunys zu dieser Zeit wider – begruben jedoch zugleich das benediktinische Armutsgebot unter ihrer steinernen Pracht. Von Cluny in die Welt: die Reformbewegung der Cluniazenser Die Hinwendung der Ordensgemeinschaft zu den Ursprungsgedanken des Heiligen Benedikt fand bald Nachahmer und weitete sich zu einer europaweiten Reformbewegung aus: Zur Blütezeit gehörten 1.200 Klöster mit 20.000 Mönchen zum Verband der Cluniazenser. Clunys Äbte bildeten die intellektuelle Elite des Mittelalters, Adelige, Päpste und Pilger kamen in Scharen und trugen zum wirtschaftlichen Reichtum der Abtei bei. Auf die Blüte folgte der Niedergang: Erst fiel Cluny an die französische Krone, 1790 schließlich wurde das Kloster geschlossen und endete als Steinbruch.
Cormatin, Chateau de Cormatin
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Chateau de Cormatin

Cormatin
Das barocke Wasserschloss zeichnet sich durch üppiges Dekor im Stil Louis XIII aus. Über und über sind die Säle im Erdgeschoss mit vergoldetem Schnitzwerk und Gemälden geschmückt. In der Belle Époque gehörte das Schloss Raoul Gunsberg, damals Direktor der Oper von Monte Carlo. Caruso und Sarah Bernhardt waren häufig hier zu Gast. Zum weitläufigen Schlosspark zählen ein Labyrinth, ein Vogelhaus, eine prächtige Lindenallee und ein üppiger Gemüsegarten.
Martailly-lès-Brancion
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Brancion

Martailly-lès-Brancion
Zwischen Tournus und Cormatin bezaubert die überaus hübsche Landschaft mit verstreuten Weilern und den weißen Tupfen von Schafherden. Die romanische Kapelle des Weilers La Chapelle-sous-Brancion duckt sich höchst fotogen in satte Wiesen. Dazu passt das mit archaischen Steinhäusern pittoresk vor sich hin schlafende Hügeldorf Brancion (375 m) - ein schönes Fotomotiv. Ein Wanderweg führt aus der Ebene hoch nach Brancion, wo die Pfarrkirche St-Pierre ebenfalls romanisch ist. Auch die Markthalle auf dem Dorfplatz und die Burg stammen aus dem Mittelalter.
Cluny, Haras National de Cluny
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Haras National de Cluny

Cluny
910 wurde Cluny als Benediktinerabtei gegründet. Ihre Steine findet man heute überall im Städtchen, unter anderem im staatlichen Gestüt »Haras national«. Das Gestüt in der Nähe der Abtei bietet Besuchern bei Führungen einen Blick hinter die Kulissen.
Solutré-Pouilly, Roche de Solutré
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Roche de Solutré

Solutré-Pouilly
Am Felsen von Solutré, einem 493 m hohen, schroff aus der Rebenlandschaft ragenden Kalkhöcker, wurden 1866 Knochen gefunden, die bis 20.000 v. Chr. zurückreichen. Es handelt sich um die Reste von ca. 70.000 Tieren - Bisons, Mammuts und Pferde. Seit über 50.000 Jahren wurde dieses Jagdrevier von Menschen genutzt, um sich mit Fleischvorräten einzudecken. Zum Gipfel des Felsens läuft man ca. 20 Min. An seinem Fuß widmet sich das Musée départemental de Préhistoire den Funden und ihrer Geschichte.
Tournus, St-Philibert
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

St-Philibert

Tournus
Ein Schutzring aus Wehrtürmen, Mauern und Pforten umgibt die einstige Abtei- und heutige Pfarrkirche St-Philibert (11. Jh.). Schmucklose Rundpfeiler akzentuieren den Innenraum, der für ein romanisches Gotteshaus außergewöhnlich hoch ist. Auf dem Schoß der aus Zedernholz geschnitzten Madonna im rechten Seitenschiff sitzt Jesus in Gestalt eines jungen Mannes. Im Chorumgang hinter dem Altar befindet sich der Schrein mit den Gebeinen des hl. Philibert.
Tournus, Musée du Vélo
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Musée du Vélo

Tournus
Das Fahrradmuseum basiert auf der Privatsammlung von Michel Grezaud. Es präsentiert rund 200 zum Teil außergewöhnliche Zweiräder - von einer Draisine von 1818 bis zum Karbonfahrrad - sowie eine Vielzahl an Zubehör.
Tournus, Musée Greuze
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Musée Greuze

Tournus
Das barocke Hôtel-Dieu, einst ein Krankenhaus, beherbergt das Musée Greuze. Zu sehen sind neben den einstigen Krankensälen und der Apotheke aus dem 17. Jh. auch Genrebilder des lokalen Rokokomalers Jean-Baptiste Greuze. Außerdem sind Ausgrabungsfunde, Sakralkunst und Gravuren ausgestellt.
Mâcon, Place aux Herbes
Tipp der ADAC Redaktion
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Place aux Herbes

Mâcon
Auf der Place aux Herbes steht das berühmte Maison des Bois. Es wurde 1490-1510 komplett aus Holz errichtet und ist verziert mit zahlreichen Holzfigürchen, die teils grotesk, teils anzüglich anmuten. Von Dienstag bis Samstag findet auf dem Platz ein Wochenmarkt statt.
Saint-Point, Château de Lamartine
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Château de Lamartine

Saint-Point
An den berühmtesten Sohn der Stadt Mâcon, den Dichter und Staatsmann Alphonse de Lamartine (1790-1869), erinnern einige Schlösser, die alle dicht beieinander ca. 8-28 km nordwestlich von Mâcon liegen: Monceau hat er geerbt, in Milly-Lamartine seine Kindheit verbracht, St-Point bekam er zur Hochzeit geschenkt.
Mâcon, Pays de Lamartine
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Pays de Lamartine

Mâcon
Das Pays de Lamartine im Süden von Burgund führt zu den Lebensstationen des Romantikers Lamartine (1790-1869). Milly-Lamartine weist den Dichter sogar im Ortsnamen auf, weil dieser 1797 als Siebenjähriger mit Eltern und Schwestern ein stattliches Anwesen im Dorf bewohnte.
Mâcon, Hôtel Dieu
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Hôtel Dieu

Mâcon
Im Hôtel-Dieu, einer Apotheke mit frühklassizistischer Kuppel, sind heute noch Fayencegefäße und Holzvertäfelungen im Louis XV-Stil erhalten. Das Gebäude selbst hat sich seit seiner Gründung 1775 kaum verändert.
Tournus, St-Valérien
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

St-Valérien

Tournus
Die einstige romanische Pfarrkirche St-Valérien (11.-12. Jh.) liegt im Herzen der Stadt. Sie ist einer der ältesten Sakralbauten der Stadt, dient heute jedoch nicht mehr als Gotteshaus, sondern gelegentlich für Veranstaltungen.
Taizé, Communauté von Taizé
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Communauté von Taizé

Taizé
Taizé ist ein Platz, der auch viele begeistert, die sonst mit Kirche und Glauben nicht besonders viel anfangen können. Das auf einem Hügel gelegene Pilgerziel tausender Jugendlicher aus aller Welt - vor allem an Ostern und manchmal im Sommer ein Meer von Zelten - ist weniger auf Kontrolle, Bekehrungseifer oder abstrakte Gebote gebaut als auf ökumenische Gemeinschaft und Werte wie Nächstenliebe, Toleranz und Versöhnung. Nur 10 km von den Resten des gigantischen Reformklosters Cluny entfernt, ist in Taizé ein Anti-Cluny entstanden: in ursprünglichem Ambiente, mit Landbau, der die Bewohner ernährt, und mit einfachen Behausungen für Gäste und Brüder. Ein junger Schweizer Geistlicher namens Frère Roger hat die Communauté von Taizé in den 1940er-Jahren begründet und zu einer einzigartigen Begegnungsstätte mit mittlerweile fast 100 weißgekleideten Mönchen wachsen lassen. Junge Deutsche haben in den 1960ern die Wiederversöhnungskirche gebaut: einen großen, aus Holzbrettern zusammengenagelten und mit Beton verschalten Kirchenraum, der inzwischen schon vergrößert wurde. Die Erzeugnisse der Handwerksateliers, Bücher und Musik aus Taizé sind in einem Verkaufsshop erhältlich.
Mâcon, Musée Lamartine
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Lamartine-Museum

Mâcon
An das Leben und Werk des berühmtesten Sohnes der Stadt, des frühromantischen Dichters und Staatsmannes Alphonse de Lamartine (1790-1869), erinnert das Museum im Hôtel de Senecé aus dem 18. Jh. Es stellt Mobiliar und literarische Zeugnisse ais der Romantik aus.
Mâcon, Salon des Vins de Mâcon
Tipp der ADAC Redaktion
Veranstaltungen

Salon des Vins de Mâcon

Mâcon
Im April jeden Jahres ist Mâcon der Treffpunkt par excellence für Weinfreunde. Denn dann findet hier eine der wichtigsten Weinmessen Frankreichs statt. Es werden Weine aus den berühmten Weinbaugebieten des Landes angeboten, aber auch Cognac, Pineau, Armagnac und andere Spirituosen. Für Gourmets gibt es zudem allerlei Probierstände. Termine 2023: 14. - 16. April
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