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Lunz am See

Lunz am See

Die Marktgemeinde liegt in der ›Eisenwurzen‹, einer Region, in der vom 15.–19. Jh. die Eisenverarbeitung wichtigster Erwerbszweig war. Die wohlhabenden Fabrikanten wurden Hammerherren genannt. Einer von ihnen ließ 1551 das Amonhaus im Zentrum erbauen und mit Sgraffito-Verzierungen im Stil der Renaissance versehen. Als Hammerherrenmuseum ist es im Rahmen von Führungen zugänglich. Es präsentiert das ›Reich der Schwarzen Grafen‹ – so wurden die Besitzer von Hammerwerken genannt –, mit besonderen Schaustücken, eine Rauchküche aus dem 16. Jh. sowie eine Ausstellung zur Eisenverarbeitung.

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ADAC vor Ort
Lunz am See, Hammerherrenmuseum
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Hammerherrenmuseum

Lunz am See

Das Lunzer Amonhaus ist mit seiner in den Putz der Fassade gekratzten Sgraffito-Verzierung ein schönes Beispiel für den Reichtum der einstigen Hammerherren, also der Fabrikanten, die das Eisen vom nahen Erzberg weiterverarbeiten ließen. Heute ist hier das Hammerherrenmuseum ansässig, das im Rahmen von Führungen besichtigt werden kann. Es präsentiert das ›Reich der Schwarzen Grafen‹ – so wurde die Besitzer von Hammerwerken genannt –, eine Rauchküche aus dem 16. Jh. sowie eine Ausstellung zur Eise
Gaming, Naturpark Ötscher-Tormäuer
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Naturpark Ötscher-Tormäuer

Gaming

Hoch ragt das Kalkmassiv des Ötscher aus den Mostviertler Alpen auf. Den Naturpark prägen Seen, Wasserfälle und tiefe Täler. Ihn erschließt ein dichtes Wegenetz, und im Gipfelgebiet laden Almen zur aussichtsreichen Rast. Ein schmaler Steig führt von Wienerbruck vorbei am 90 m hohen Lassingfall zu den Ötschergräben. Die tief eingeschnittene Klamm des Ötscherbachs ist bekannt als ›Grand Canyon Österreichs‹.
Gaming, Kartause Gaming
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Kartause Gaming

Gaming

Das ehemalige Kartäuserkloster wurde von Albrecht II., Herzog von Österreich, gegründet. 452 Jahre lebten hier die Kartäuser, genannt ›Weiße Mönche‹. In der Kirche Maria Thron ist der Mitbegründer von Österreich, Herzog Albrecht II., mit seiner Gemahlin Johanna von Pfirt sowie Elisabeth von Böhmen, die Tochter Kaiser Karls IV, bestattet. 1984 ging die Kartause in Privatbesitz über und wurde sorgfältig restauriert. Es entstand wieder eines der bedeutendsten und schönsten Kulturdenkmäler Mitteleu
Gaming
Tipp der ADAC Redaktion
 

Gaming

 

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