Sachrang

Sachrang

Wie ein Tiroler Dorf sieht es aus, und nach Süden, ›ins Tirol‹, blickt es hinein, das urtümlich wirkende Sachrang am Ende des Prientals. Es wäre wohl ein Tipp unter Wanderern und Skilangläufern geblieben, hätte nicht der Schriftsteller Carl Oskar Renner den Müllner-Peter entdeckt und zum Helden eines Romans und eines TV-Dreiteilers erhoben.

Ein Museum erinnert an den prominenten Sohn des Dorfes.

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Sachrang, Müllner-Peter-Museum
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Müllner-Peter-Museum

Sachrang
Der Müllner-Peter (1766–1846) war ein dörfliches Allround-Genie: Müller, Bauer, Bürgermeister, Arzt, Apotheker, vor allem aber Komponist, Chorleiter und Musiker, der ein Dutzend Instrumente beherrschte. Außerdem restaurierte er die Ölbergkapelle, die an jedem dritten Sonntag im September Ziel einer großer Wallfahrt ist. Begraben ist er neben dem Eingang zur barocken Pfarrkirche St. Michael. Im alten Schulhaus ist sein Museum eingerichtet. 
Sachrang, Pfarrkirche St. Michael
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

St. Michael Kirche Sachrang

Sachrang
Neben dem Eingang zur barocken St. Michael Kirche liegt der berühmte Müllner-Peter begraben.
Ebbs, Fohlenhof Ebbs
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Fohlenhof Ebbs

Ebbs
Für Pferdefreunde ist der Fohlenhof in Ebbs, weltweites Zentrum der Haflingerzucht, ein lohnendes Ausflugsziel. Hier stehen die berühmtesten Zuchthengste und -stuten dieser Urtiroler Pferderasse. Ställe und Koppeln stehen für Besucher offen. Höhepunkt ist die Freitag-Abend-Show, bei der die Einsetzbarkeit der Haflinger demonstriert wird.
Erl, Passionsspiele Erl
Tipp der ADAC Redaktion
Veranstaltungen

Passionsspiele Erl

Erl
Schon seit 1613 verkünden die Passionsspiele in Erl die christliche Botschaft des Friedens. Während der alle sechs Jahre von Mai bis Oktober stattfindenden Passion liefern mehr als 600 Darsteller, ein Drittel der Einwohner Erls, eine höchst eindrucksvolle Darbietung. Inzwischen zählen die Passionsspiele Erl zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das zwischen 1957 und 1959 erbaute Passionsspielhaus bietet Platz für 1500 Besucher und ist auch abseits der Veranstaltungen eine markante Sehenswürdigkeit. 
Aschau, Schloss Hohenaschau
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Schloss Hohenaschau

Aschau
Seine Glanzzeit hatte das ab 1167 erbaute Schloss Hohenaschau im Barock als Sitz der Grafen Preysing. Im Ahnensaal sind sie als Gipsfiguren präsent. Zwei Seitenkapellen aus dem Rokoko zieren die opulent gestaltete Schlosskapelle.
Samerberg, Hochries
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Hochries

Samerberg
Per Sessel- und Kabinenbahn oder auf Wanderwegen geht es von Grainbach auf den Hochries-Gipfel (1569 m). Dort laden bewirtschaftete Almen zur aussichtsreichen Rast. Der Berg ist auch beliebter Startpunkt für Paraglider und Drachenflieger.
Oberaudorf, Rodelbahn Hocheck
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Rodelbahn Hocheck

Oberaudorf
Eine flotte Bahn mit insgesamt 25 Kurven auf 3 km Gesamtlänge. Mit der Vierer-Sesselbahn des Skigebiets geht‘s zum Start am Berggasthof Hocheck – besonders Sportliche kommen zu Fuß auf der geräumten Fahrstraße. Auf der als Naturrodelbahn ausgebauten Strecke ist der Betrieb bereits bei relativ geringer Schneelage möglich. Hier kann man zudem viermal pro Woche auch abends unter Flutlicht rodeln. Viel Wert legen die Betreiber auf Sicherheit, für Kleinkinder ist die Bahn nach ihren Angaben nicht geeignet. Zahlreiche Leihrodel gibt es an der Talstation.
Kurvenspaß mit Bergpanorama: Die Sudelfeldstraße in Bayern
Tipp der ADAC Redaktion
Touren

Motorradtour von Oberaudorf nach Garmisch-Partenkirchen

Niederndorf
Das bayerische Voralpenland bietet alles, was für einen gelungenen Motorradausflug notwendig ist: Bilderbuchlandschaften und Streckenführungen mit Fahrspaß-Garantie. Diese Alpen-Einsteiger-Motorradtour führt auf einer Route von rund 190 Kilometern auf der Deutschen Alpenstraße zu türkisgrün-schimmernden Bergseen, wie dem Walchensee – auch Bayerische Karibik genannt – und passiert schmucke Orte für eine spontane Einkehr.
Aschau, Kampenwand
Tipp der ADAC Redaktion
Gastronomie

Kampenwand

Aschau
Von Aschau schweben in 14 Minuten Gondeln auf die 1669 m hohe, aussichtsreiche Kampenwand. Ihr lang gestreckter, zackiger Gipfelkamm gilt als Wahrzeichen der Chiemgauer Alpen.
Oberaudorf, Erlebnisberg Hocheck
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Erlebnisberg Hocheck

Oberaudorf
Die Anhöhen des Erlebnisbergs Hocheck sind bequem per Bergbahn zu erreichen und bieten im Sommer wie im Winter Spaß für Groß und Klein. Hier gibt es eine Sommerrodelbahn, einen Sagenweg, einen Waldseilgarten, eine Free-Fall-Rutsche und den Oberaudorfer Flieger, der mutige Besucher an einem Stahlseil mit bis zu 80 km/h ins Tal sausen lässt.
Walchsee, Schwemm
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Schwemm

Walchsee
Nordwestlich des Ortes Walchsee ist Tirols größte Moorlandschaft, die 66 ha große ›Schwemm‹, Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten. Ein 16 m hoher Aussichtsturm in der Nähe vom Moarwirt macht das Moor für Besucher erlebbar, im Sommer können zudem Entdeckungsreisen mit Moorexperten unternommen werden.
Sachrang, Ölbergkapelle
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Ölbergkapelle

Sachrang
Die beschauliche Ölbergkapelle wurde Anfang des 18. Jahrhunderts aus Stein errichtet und ca. 1826 vom berühmten Müllner-Peter restauriert. Jeden dritten Sonntag im September findet eine große Wallfahrt mit Gläubigen aus Bayern und Tirol hin zu der kleinen Kirche statt.
Törwang, St. Ägidius und St. Nikolaus
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

St. Ägidius und St. Nikolaus

Törwang
Die Kirche Sankt Ägidius und Nikolaus in Grainbach ist den beiden Schutzheiligen der Schiffsleute und des Viehs gewidmet. Auf dem modernen Altar im Inneren der romanischen Mauern kann ein aufrechtstehendes Lamm Gottes bewundert werden.
Walchsee
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Walchsee

Walchsee
Der Walchsee liegt am Fuß des Zahmen Kaisers in der Region Kaiserwinkl. Er bietet Möglichkeiten zum Baden, Fischen, Wasserski und für andere Aktivitäten. Direkt am See liegt die Gemeinde Walchsee. In der Nähe erstreckt sich die Moorlandschaft Schwemm, ein Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten. Kleiner Walchsee-Reiseführer: Highlights und Naturerlebnisse Der Ort Walchsee und das gleichnamige Gewässer liegen malerisch am Fuße des Kaisergebirges in Tirol, inmitten der Ferienregion Kaiserwinkl. Das Gebiet ist als ganzjähriges Reiseziel beliebt. Gäste können mit einer Wanderkarte und passender Ausrüstung zum Beispiel eine Tour zum Lochner Wasserfall und weiter zum Wandberg unternehmen. Die Route führt über verschiedene Almen und bietet malerische Weitblicke auf die Bergwelt. Auf der Sommerrodelbahn Zahmer Kaiser geht es rasant ins Tal – Aussichten sind inklusive. Der Walchsee selbst ist mit seinen flachen Uferbereichen eine beliebte Badestelle für Familien. Am Ostufer befindet sich zudem ein Hundestrand. Reisetipps: Sehenswürdigkeiten in der Nähe des Urlaubsziels Walchsee Eine kurze Autofahrt führt vom Walchsee zur Festung Kufstein. Im Rahmen von Führungen über die Anlage sowie in den Museen und Ausstellungsräumen erfahren Gäste Wissenswertes über die Geschichte der Festung und ihre Nutzung im Laufe der Jahrhunderte. Im Rahmen der Ausstellungen wird unter anderem die Rolle Kaiser Maximilians I. beleuchtet, der die Festung im frühen 16. Jahrhundert von den Bayern eroberte und sie damit in den Besitz der Habsburger brachte. Im privat geführten Raritätenzoo Ebbs am Fuß des Zahmen Kaisers lassen sich exotische und einheimische Tiere entdecken, zu den Attraktionen zählen unter anderem verschiedene Affen-, Vogel- und Kleintierarten.
Oberaudorf
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Oberaudorf

Oberaudorf
Während sich im Winter Skisportler auf den Pisten und Loipen vergnügen, zieht es im Sommer Wanderer auf den Brünnstein (1619 m) und den Erlebnisberg Hocheck (823 m), der per Sesselbahn erreichbar ist. Oben locken eine Sommerrodelbahn, der Waldseilgarten sowie der ›Oberaudorfer Flieger‹, ein 700 m langer Flying-Fox. Mutige sausen hier am Stahlseil mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h zu Tal.
Ebbs
Tipp der ADAC Redaktion
 

Ebbs

 
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Bad Reichenhaller Salz: Das weiße Gold

Entdeckt haben die gewaltigen Salzablagerungen rund um das Untersbergmassiv zwischen Salzburg, Hallein, Berchtesgaden und Bad Reichenhall bereits die Kelten. Sie waren die ersten Salzsieder am Ort. Auch die Römer bauten später Salz ab. Bad Reichenhaller Salz im Mittelalter Im Mittelalter wurde das ›weiße Gold‹ der Alpen zur Grundlage des Reichtums der Städte, die an den großen Salzstraßen lagen und Brücken- und Marktzoll erheben konnten. Das Einlegen von Nahrungsmitteln in Salz (pökeln) war eine der wenigen Möglichkeiten, Speisen länger haltbar zu machen. Daher war Salz so wertvoll.  Die erste Pipeline der Welt In Bad Reichenhall lagert das Salz als Sole, also als Flüssigkeit mit bis zu 26,5 Prozent Salzgehalt. Da die Sole unter Druck steht, drängt sie an ­vielen Stellen ins Freie. Anders in Berchtesgaden: Hier lagert das weiße Gold in gewaltigen Salzstöcken, die seit 1517 bis heute bergmännisch abgebaut werden. Auch dieses Salz wird verflüssigt und durch eine 20 km lange Soleleitung wird die Sole in die Saline nach Bad Reichenhall zur Verarbeitung gepumpt. Diese Soleleitung hat ein historisches Vorbild. Da das Salzsieden enorme Mengen an Brennholz erforderte, ­waren die Wälder im Berchtes­gadener Land vor rund 400 Jahren weitgehend abgeholzt. So legte man 1617–19 eine 31 km lange Holzröhrenleitung – die erste Pipeline der Welt – von Reichenhall nach Traunstein und pumpte die Sole rund 200 Jahre lang zu einer in waldreicher Umgebung neu erbauten Saline. Entlang dieser Rohrleitung mit ihren Pumpstationen führt heute ein Teil des SalzAlpenSteiges, der Chiemsee und Hallstätter See verbindet.
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