Düne 7
Helgoland, Schleswig-Holstein, Deutschland
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ADAC vor Ort
Tipp der ADAC Redaktion
Das Museum beschäftigt sich mit der Geschichte der Insel und dem Leben der früheren Inselbewohner. Hummerbuden und Leuchtturm im Museumshof informieren über den Kinderbuchautor James Krüss, Helgoländer Leuchttürme und zeigen alte Fotografien von Helgoland.
Tipp der ADAC Redaktion
Ursprünglich war Helgoland eine größere Insel, die aber 1721 auseinanderbrach. Die kleine Nebeninsel heißt seitdem nur Düne. Die Badedüne ist vom Tagestourismus fast unberührt und ein Paradies für Naturfreunde und Ruhesuchende. Eine Fähre bringt Urlauber hinüber.
Tipp der ADAC Redaktion
Nicht weit von der Langen Anna nisten von Mai bis Juli rund 3000 Brutpaare der Trottellumme auf schmalen Felsabsätzen in den Lummenfelsen. Im Juni und Juli vollziehen ihre Jungen den einzigartigen ›Lummensprung‹, bei dem sie sich von den Klippen ins Meer stürzen. Die Vögel leben den Rest der Zeit auf See. Ihren etwas abschätzig klindenden Namen bekamen die Trottellummen tatsächlich als Anspielung auf ihren tolpatschigen Gang an Land.
Tipp der ADAC Redaktion
Ein 3 km langer Rundweg führt ums Oberland von Helgoland herum. Dabei kommt man auch an der Langen Anna vorbei, dem Wahrzeichen der Insel. Der 47 m hohe Felsen vor der Küste wird von der Brandung stetig angenagt. Zu seinem Schutz wurde bis 1927 eine 1300 m lange Mauer ins Meer gebaut.
Tipp der ADAC Redaktion
Inmitten der Nordsee, fernab vom Festland, öffnet Helgoland als einzige deutsche Hochseeinsel ihre Pforten für Gäste. Die Nordseeinsel zeigt sich gern von ihrer rauen, ursprünglichen Seite. Insgesamt 60 km trennen Helgoland und das deutsche Festland voneinander. Manchmal scheint es so zu sein, als präsentiere sich mit dem Eiland eine ganz eigene Welt. Die Insel, die heute gern als Heimat der Dichter und Denker bezeichnet wird, ist mehr als 8.000 Jahre alt. Der Buntsandstein, der das Eiland landschaftlich wie kaum etwas anderes prägt, findet seinen Ursprung vor rund 250 Millionen Jahren. Helgoland selbst ist gerade einmal rund 170 ha groß. 1721 prägte eine schwere Sturmflut die Region nachhaltig. Seither befindet sich in direkter Nachbarschaft zu Helgoland eine kleine, nur etwa 0,7 km² große Düne. Hochseeklima prägt Helgoland wie kaum etwas anderes Die Lage in der Nordsee beschert Helgoland ein markantes Hochseeklima. Das milde Klima macht die Insel zu jeder Jahreszeit reizvoll und sorgt dafür, dass sie heute Heimat zahlreicher Seehunde ist. Auch als Seeheilbad bekannt, überzeugt Helgoland mit seinem Jod- und Sauerstoffreichtum durch therapeutische Reize. Die Luft ist weitgehend frei von Abgaben und auch die Pollenbelastung fällt ausgesprochen gering aus. Durch die Einflüsse des Golfstroms sind die Winter auf Helgoland eher mild. Im Sommer wird es dagegen nicht so heiß. Das gesunde Reizklima kommt rheumatischen Beschwerden, der Gesunderhaltung des Bewegungsapparates und Hauterkrankungen zugute. Wahrzeichen Helgolands: ein Blick auf die bunten Hummerbuden Seine Bekanntheit hat Helgoland nicht nur dem gesunden Klima, sondern auch seinen vielen bunten Hummerbuden entlang der Küste zu verdanken. Diese kleinen Hütten sind für das deutsche Festland eher untypisch. Auf der Hochseeinsel markieren sie jedoch das kulturelle Zentrum. Insgesamt warten entlang der Hafenstraße 39 Hummerbuden auf die Besucherinnen und Besucher. Sie dienten einst den Fischern als Werkstätten und Lagerschuppen. Heute laden hier Kneipen, Souvenirshops und Cafés zum Innehalten ein. In den Hütten 38 und 39 sind zwei Trauzimmer untergebracht, die Hochzeiten auf der Insel ermöglichen. Lummenfelsen auf Helgoland: Reisetipps für das Wahrzeichen Eins der Highlights und bekanntesten Ausflugsziele von Helgoland ist der Lummenfelsen . Mit seinen 1,1 ha gilt er nun schon seit dem Jahr 1964 als Naturschutzgebiet und stellt zugleich das kleinste Areal dieser Art dar, das es in Deutschland gibt. Der Lummenfelsen befindet sich auf der Westseite der Insel. Er ist insgesamt 220 m lang und erreicht eine Höhe von bis zu 50 m. Insgesamt fünf Hochseevogelarten, wie Eissturmvogel, Dreizehenmöwe und Tordalk, haben hier eine spektakuläre Brutlandschaft gefunden. Die beste Reisezeit, um die Vögel zu Gesicht zu bekommen, sind die Monate von Mai bis Juli.