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Butjadingen

Butjadingen, Deutschland
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An der niedersächsischen Nordseeküste direkt am wunderschönen Wattenmeer erwartet Urlauberinnen und Urlauber ein kleines Naturparadies: die Halbinsel Butjadingen. Die Region begeistert mit idyllischen Orten, ausgedehnten Wander- und Radwegen sowie Stränden mit den typischen Strandkörben. Immer mit der Ruhe – so könnte das Motto der Urlaubsregion Butjadingen lauten.

Die besten Reisetipps für Butjadingen

Große Städte sucht man in Butjadingen vergeblich auf der Karte. Stattdessen verzaubert die am Jadebusen gelegene Halbinsel mit kleinen Häfen und entspannten Nordseebädern. Zu den schönsten Urlaubszielen gehören die Orte Fedderwardersiel, Tossens und Burhave. Der Fischerort Fedderwardersiel ist zu Recht stolz auf seinen ursprünglichen Krabbenkutterhafen, an dem noch täglich Krabben gelandet werden. Zu den Highlights von Burhave zählen die Spielscheune und die Nordseelagune, die Badespaß bei Ebbe und Flut garantiert. Und im kinderfreundlichen Tossens fühlen sich dank Piratenspielplatz und Babystrand vor allem Familien wohl.

Route planen am Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Das zum UNESCO-Weltnaturerbe gehörende Wattenmeer lässt sich von Butjadingen ausgezeichnet erkunden, z. B. bei einer geführten Wattwanderung. Einzigartig ist auch ein Bohlenweg über das Naturschutzgebiet Langwarder Groden, von dem sich Tiere und Pflanzen sowie Ebbe und Flut beobachten lassen, ohne selbst nasse Füße zu bekommen. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist das Nationalparkhaus in Fedderwardersiel, das ausführlich und anschaulich über das Ökosystem Wattenmeer informiert.

Highlights & Sehenswertes

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ADAC vor Ort
Butjadingen, Spielscheune
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Spielscheune

Butjadingen
In dem Indoor-Spielplatz Spielscheune im Ortsteil Buhave gibt es einen 10 m hohen Kletterberg zum Erklimmen und Runterrutschen, Minigolf, eine Kartbahn mit Elektro-Karts und mehr Spaßangebote. Der Spielscheune angeschlossen sind ein Rennbahncenter mit einer riesigen Carrera-Bahn und ein Bowlingcenter.
Butjadingen, Museum Nationalpark-Haus Fedderwardersiel
Tipp der ADAC Redaktion
Service

Museum Nationalparkhaus Fedderwardersiel

Butjadingen
Das Museum Nationalparkhaus ›Haus Fedderwardersiel‹ informiert über die Natur, die Landschaft und die Tiere im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Zudem gibt es Sonderausstellungen mit Bildender Kunst oder zu Sachthemen.
Mediterranean2.JPG
Tipp der ADAC Redaktion
Gastronomie

Restaurant Mediterranean Butjadingen

Butjadingen
Vom Restaurant Strandhalle Mediterranean bietet sich bei einem guten Essen der vielleicht schönste Blick über den Jadebusen.
Butjadingen, Hof Iggewarden
Tipp der ADAC Redaktion
Gastronomie

Hof Iggewarden

Butjadingen
Dieser Bauernhof ist heute vor allem ein Restaurant. Dazu gibt es einen Hofladen und einen Friesengolf-Parcours, auf dem die Familie gegeneinander antreten kann beim Versuch, mit möglichst wenig Schlägen einen Lederball durch verschiedene Hindernisse zu bugsieren. Beim Hofrundgang können die Kinder Esel, Ziegen und Schafe füttern oder sich auf dem Spielplatz austoben.
Fedderwardersiel
Tipp der ADAC Redaktion
 

Fedderwardersiel

 
Eckwarderhörne
Tipp der ADAC Redaktion
 

Eckwarderhörne

 
Halbinsel Butjadingen
Tipp der ADAC Redaktion
 

Halbinsel Butjadingen

 
Butjadingen entdecken

Wissenswertes zu Butjadingen

Von Butjadingen erreichen Touristinnen und Touristen mithilfe der Karten und Stadtpläne von ADAC Maps viele attraktive Städte wie Bremen, Bremerhaven, Oldenburg oder Wilhelmshaven. Ein einmaliges Reiseerlebnis sind auch die Fahrten mit dem Ausflugsschiff ab Fedderwardersiel zu den vor der Küste gelegenen Seehundbänken. Vom Schiff aus lassen sich die putzigen Nordseebewohner in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.

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Reiseführer-Themen

Schleswig-Holsteinische Nordseeküste: Wo Wind und Wasser zu Hause sind

Es ist dieser Himmel, der überwältigt: Im Watt der Nordsee trifft der Horizont den Meeresgrund, so weit reicht der Blick. Weltnaturerbe Wattenmeer Von Holland bis nach Dänemark erstreckt sich dieses größte Wattenmeer der Welt, das zugleich größter Nationalpark Europas ist und zum Weltnaturerbe zählt. Die schönste Art, Bekanntschaft zu schließen mit der Nordseeküste Schleswig-Holsteins, ist eine geführte Wattwanderung. Die Füße wühlen im Schlick, die Lungen füllen sich mit jodhaltiger Seeluft, der Wind pfeift einem um die Ohren: Willkommen im Norden. Wasser und Wind sind die Natur­gewalten, die das Leben an der Küs­te bestimmen. Um ihnen beizukommen, rammt der Mensch seit Jahrhunderten Pfähle ins Watt, zieht Gräben und müht sich, die See zu zähmen. Mit einem Satz: Er baut Deiche. Auf 300 km Länge ziehen sich diese markanten Bauwerke entlang der Küste. Krabbenpulen und Aalstaffellauf an der Nordseeküste Wind, Wellen, Watt: Nahezu jeder Küstenort hat sein Museum, das sich mit dem Meer beschäftigt, bietet Krabbenpulen an oder Deich-Radtouren. Typisch für die Menschen an der Küs­te und ihren Humor ist die ›Wattolümpiade‹ am Brunsbütteler Elbdeich. Die rund 400 Athleten dieses matschi­gen Events messen sich alle zwei Jahre in Disziplinen wie Wattfußball, Wolliball und Schlickschlittenrennen.  ›Moin‹ sagen sie an der Küste, wenn sie meinen: ›Schönen Tag‹. Oft sagen sie nicht mehr. Und das muss man hier auch nicht. Auf dem Deich sitzen, schweigen, in die Ferne schauen: Das ist das Glück an der Nordsee.
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Köstliches aus Schleswig-Holstein: Fisch und Krabben aus der Nordsee

Ein Arme-Leute-Gemüse macht Karriere: Und das hat der Kohl der Region Dithmarschen, dem größten geschlossenen Kohlanbaugebiet Europas, zu verdanken. Jedes Jahr werden hier 80 Mio. Kohlköpfe geerntet – für annähernd jeden Bundesbürger einen. Die Saison der Weiß-, Rot-, Spitz-, Blumenkohl- und Wirsingköpfe beginnt im Herbst. Bei der Verarbeitung ist die Regionalküche experimentierfreudig und serviert auch mal Kohllasagne statt Eintopf. Traditionell wird es nach dem ersten Frost: Dann steht Grünkohl auf den Speisekarten. Er wird wie früher mit Kartoffeln und Pinkel, geräucherter Grützwurst, serviert. Um das Wintergemüse Besuchern schmackhaft zu machen, veranstalten die Dithmarscher jeden September die Kohltage, bei denen auch die beiden ›Kohlregentinnen‹ auftreten. Das ›KOHLosseum‹ von Wesselburen, zu Hause in dem historischen Gebäude einer alten Sauerkrautfabrik, informiert über alle Aspekte rund um das Thema Kohl. Angegliedert sind ein Bauernmarkt und die Krautwerkstatt, in der gezeigt wird, wie Sauerkraut und andere Kohlprodukte hergestellt werden. Direkt vom Deich: Lamm Was den Dithmarschern ihr Kohl, ist den Nordfriesen das Lamm. Hat es in seinem kurzen Leben auf dem Deich grasen dürfen, wird es Salz­wiesen- bzw. Deichlamm genannt und ist wegen seines aromatischen Fleisches eine Delikatesse. Frisches Lamm gibt es das ganze Jahr über, doch Hochsaison hat es zu den ›Nordfriesischen Lamm­tagen‹ von Mai bis Juli. Dann finden Märkte, Restaurant-Abende, Schäfer-Vorträge, Käserei-Führungen und viele weitere Veranstaltungen statt – und, jawohl, auch eine ›Lammkönigin‹ und eine ›Lammprinzessin‹ küren die Nordfriesen. Einen Schwerpunkt auf den Speisekarten an der Nordseeküste bilden Fisch und Meeresfrüchte, wobei nur noch ein geringer Teil aus küsten­nahen Gebieten stammt. Klassische Spezialitäten sind z.B. Scholle Büsumer Art (mit Krabben gebraten), Matjes (roher, marinierter Hering), geräucherter Aal, gekochter Heilbutt und Kabeljau. Roher Hering, edle Auster Wer sicher­gehen will, frische Nordseekrabben zu verzehren, sollte sie fangfrisch mit Schale kaufen – beispielsweise im Hafen von Büsum, wo eine der größten deutschen Krabbenkutter-Flotten liegt. Denn die gepulten Tiere haben oft schon eine weite Reise hinter sich und werden tatsächlich in Marokko oder Osteuro­pa ihrer Schalen entledigt. Eine Besonderheit kommt von Deutschlands größter Insel: ›Sylter Royal‹ heißen die Austern, die im Wattenmeer vor der Insel kultiviert werden. 1 Mio. der Tiere werden jährlich geerntet und zu Gourmets im In- und Ausland verschickt. Serviert werden sie natürlich in vielen Sylter Restaurants und auch direkt beim Züchter, etwa in der ›Sylter Royal  Austernstube‹ in der Hafenstraße von List. Hier kann man auch einen Blick in das Meerwasserbecken der Aufzuchtstation werfen.
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Nordsee-Urlaub: Inseln, Watt und Hansestädte

Die Nordsee ist ein wirklich eigen­artiges Meer. Oft ist sie gar nicht da, wenn man sie sucht. Denn sie kommt und geht im ewigen Wechsel der Gezeiten. Bei Niedrigwasser dehnt sich statt salziger Fluten endloser schlickiger Meeresboden vor dem Betrachter aus: das Wattenmeer. Nur ­einige wenige Furchen darin sind permanent mit Wasser gefüllt: die Priele.  Bei Ebbe kann man also auf dem Meeresgrund spazieren gehen. Ausgiebiges Badevergnügen gibt es dagegen eher selten: Die Nordsee ist nicht das Mittelmeer, selten steigen die Wassertemperaturen hier über 20 °C. Zudem schränken Ebbe und Flut das Vergnügen zeitlich ein. Doch das ist nicht weiter schlimm, denn Deutschlands Nordwesten hat viel mehr zu bieten als nur Badespaß. Und schlechtes Wetter gibt es bekanntlich nicht, nur falsche Kleidung. Die Küste Niedersachsens von Friesland zur Elbmündung Die Region erzählt ein Stück deutscher Geschichte: Lange kämpften die freiheitsliebenden Ostfriesen, die Herren von Jever und die Grafen von Oldenburg um die Macht am Wasser. Auch die Kaufleute der Hansestädte Bremen und Hamburg mischten sich ein. Heute gehört fast der gesamte Nordwesten zum 1946 gegründeten Land Niedersachsen. In seiner Mitte bilden Bremen und Bremer­haven zusammen das kleins­te deutsche Bundesland. Zur Hansestadt Hamburg gehören dagegen die Inseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn vor Cux­haven. Dass Schifffahrt und Seehandel die Wirtschaft und damit auch das Leben der Menschen entscheidend prägten, wird in den Hafenstädten deutlich. Die Küste liegt im Trend, weil die Schiffe immer größer werden und die Zeit kostbarer. Die Nase im Wind hat etwa Wilhelmshaven, wo mit dem ­JadeWeserPort ein Tiefwasserhafen für die Schiffsriesen der Gegenwart und Zukunft entstanden ist. Städte im Binnenland von Jever bis Cuxhaven Manche Hafenstadt findet sich auch im Binnenland: Carolinensiel, Otterndorf und Norden etwa sind über ­Flüsse, Kanäle und Siele mit dem Meer verbunden. Besonders charmant sind stille Kleinstädte wie Jever: An den Kopfsteinpflaster­gassen der alten Bierstadt stehen kleine Backsteinhäuser mit den typisch bodentiefen Fenstern, hinter denen manch urgemüt­liche Tee­stube liegt. Stade wiederum ist von Fachwerkbauten geprägt.  Wer durch die Region reist, stellt fest: Der Nordwesten ist eine Kulturlandschaft mit weithin unbekannten Reizen. Ein Dom steht zwar nur in Bremen, doch auch die Dorfkirchen sind voller Kunstschätze. Vor allem im Wangerland, der Wesermarsch und der Umgebung von Cuxhaven haben Bildhauer und Holzschnitzer ihre Meis­terwerke hinterlassen. Neben den großen Schlössern von Oldenburg und Jever laden viele kleinere Schlösser und Wasserburgen zu einer Besichtigung ein. Museen für Kutter und Kunst zwischen Emden und Worpswede Auch an Museen herrscht in der Re­gion kein Mangel. Manche, wie die Kunsthallen in Emden und Bremen, zeigen Gemälde von Weltrang, mit Worpswede gibt es sogar ein weltberühmtes Künstlerdorf. In vielen Museen steht natürlich die Schifffahrt im Mittelpunkt. In Museumshäfen können Heringsfänger, Großsegler und U-Boote besichtigt werden. Im Trend liegen auch Erlebniswelten wie das Natureum Niederelbe, wo Besucher Flora und Fauna interaktiv und hautnah entdecken und erkunden können. Ein Höhepunkt der Reise durch den Norden ist die Fahrt hinaus nach Helgoland, wo Seehunde und Trottellummen leben. Rundherum das Wasser, der Wind, die Wellen: Es ist ein spannendes Meer, diese Nordsee.
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Ostfriesentee: Die Kunst des Teetrinkens

Es gibt nur eine Region in Deutschland, in der das Teetrinken seit mehr als 300 Jahren ein Ritual und unverzichtbarer Bestandteil des Tagesprogramms ist: Bis zu fünf Mal täglich genehmigt sich ein echter Ostfriese seine drei ›Koppkes‹. Drei Tässchen jeweils zum Frühstück, zum ›Elf-Ührtje‹, nach dem Mittagessen, zur Teezeit zwischen drei und fünf und als Einleitung des Feierabends. 2016 waren es 300 l pro Kopf. Der Tee ist das ostfriesische Nationalgetränk. ›Echter‹ Ostfriesentee muss übrigens in Ostfriesland gemischt worden sein. Die Küstenbewohner bevorzugen eine Mischung aus kräftigen Assam-Sorten und lassen sich für deren Genuss viel Zeit. Ostfriesentee zubereiten mit Kluntjes und Wulkje Zunächst werden die Teeblätter in einer dünnwandigen Porzellankanne mit Wasser überbrüht und dürfen etwa vier Minuten ziehen. In die Tassen werden derweil ›Kluntjes‹, große Stücke Kandiszucker, gelegt. Sie knistern stimmungsvoll, wenn der heiße Tee darüber gegossen wird. Zum Schluss wird frische Sahne ringförmig in den Tee gegeben, sodass sich eine Wolke bildet. Umzurühren wäre ein ebensolcher Frevel wie vor dem Genuss der dritten Tasse aufzustehen. Auf diese Weise genießt der Ostfriesenteetrinker nämlich als erstes den Tee mit dem ›Wulkje‹ (dem Sahnewölkchen), dann den herben Tee­geschmack und schließlich den gesüßten Tee vom Boden der Tasse. Wer seinen Tee dennoch lieber gerührt trinken mag, darf das tun. Und sich halt auf Unverständnis einstellen. 
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Beliebte Regionen und Orte

Häufig gestellte Fragen

Für Familien mit Kindern empfehlen sich als Highlights der Freizeit- und Tierpark Jaderpark in Jaderberg und das Adventure Golf in Burhave. Im Jaderpark erwarten Gäste exotische Tiere und rasante Fahrgeschäfte. Das Adventure Golf hingegen ist wunderschön in eine Piratenthemenwelt eingebettet und erfordert Fingerspitzengefühl.

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