Die Industriestadt Gelsenkirchen scheint auf den ersten Blick kein offensichtliches Urlaubsziel, doch dank ihrer Lage im Herzen des Ruhrgebiets ist sie die ideale Basis für Erkundungstouren in der Region. Dazu besitzt sie selbst einige attraktive Sehenswürdigkeiten und ist nicht zuletzt dank der Veltins-Arena ein Mekka für Sport- und Musikfans, die in Scharen zu großen Veranstaltungen anreisen.
Besuch in Gelsenkirchen: Routenplaner zu den Highlights
Mithilfe der Karte können Urlaubsgäste eine Route planen, die zu den eher weit verstreuten Attraktionen der Stadt führt. Ziel Nummer eins ist der weitläufige Nordsternpark am Rhein-Herne-Kanal, der auf dem Gelände der Zeche Nordstern entstand. Von dieser blieb der denkmalgeschützte Nordsternturm erhalten. Heute vereint er Museum mit Aussichtsplattform und wird von der 18 m hohen Herkules-Skulptur gekrönt. Weiter nördlich im Stadtteil Buer bezaubert das barocke Schloss Berge, eingebettet in schön gestaltete Gartenanlagen mit Spielwiese und einem See mit Bootsverleih. Die Wasserburg Lüttinghof aus dem 14. Jahrhundert gilt als ältestes erhaltenes Gebäude in Gelsenkirchen und ist im Sommer Gastgeber des Kultur-Sommers – ein dreitägiges Open-Air-Event mit Live-Acts und Kinoaufführungen sowie kulinarischen Köstlichkeiten.
Die Museen von Gelsenkirchen: Reisetipps für jeden Geschmack
Gelsenkirchen hält zahlreiche interessante Museen bereit, die im Stadtplan verzeichnet sind. Eins der Highlights ist das Erlebnismuseum Schloss Horst mit einer Dauerausstellung zum Leben in der Renaissance. Im Hans-Sachs-Haus, das zugleich als Rathaus dient, wird auf drei Etagen die Stadtgeschichte dokumentiert. Das im Reiseführer ausführlich beschriebene Kunstmuseum Gelsenkirchen beeindruckt unter anderem mit einer großen kinetischen Sammlung und einer über 3.000 Blätter zählenden grafischen Sammlung.