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Cruquius, Cruquius-Museum
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Cruquius-Museum

Cruquius
Wenige Kilometer südöstlich von Haarlem an der N 201 gibt das 1849 eingerichtete Poldermuseum Cruquius Einblick in die industrielle Landgewinnung nach der Windmühlenzeit. Im Gebäude eines riesigen Dampfpumpenwerks, das zu Anfang des 19. Jh. bei der Trockenlegung des Haarlemmermeers half, erfährt man, wie Dämme und Ringkanäle funktionieren und wie es den Holländern gelungen ist, das Wasser zu beherrschen. Ein großes Modell zeigt, wie die Niederlande ohne Deiche aussehen würden.
Haarlem, De Grote of St. Bavokerk
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Grote Kerk Haarlem

Haarlem
Haarlems größtes Bauwerk ist die um 1245 erstmals erwähnte spätgotische Kreuzbasilika Sint Bavo oder Grote Kerk. An der Langseite wurde im 15. Jh. eine Ladenzeile angebaut. Das Kircheninnere ist protestantisch karg bis auf das geschnitzte Chorgestühl, das kupferne Chorgitter und die Müllerorgel mit ihren 5000 Pfeifen. Auf ihr spielten schon Händel und Mozart. Im Chor der Kirche ist der Maler Frans Hals begraben. 
Haarlem, Frans Hals Museum – Hal
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Frans Hals Museum - HAL

Haarlem
Dieser Standort des Frans Hals Museums ist in drei Bauten am Grote Markt untergebracht. Die vormals De Hallen genannte Sammlung zeigt Kunst des 20./21. Jh. und Wechselausstellungen, von denen einige alte und neue Kunst kombinieren. Epochenwerke sind auch die Museumsgebäude selbst: Die Vleeshal (Fleischhalle) von 1604 im Stil der niederländischen Renaissance mit Rinderköpfen an der Fassade, das  Vishuisje (Fischhäuschen) von 1600 mit Treppengiebel und die Verweyhal, die im 19. Jh. für einen Herrenclub errichtet wurde.
Haarlem, Frans Hals Museum
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Frans Hals Museum - HOF

Haarlem
Die Schützenstücke und Regentenporträts, auf denen Frans Hals (1582–1666) Charakter und Stimmung der Porträtierten meisterhaft erfasste, bilden den Kern des Frans Hals Museums – Hof. Es ist in dem Altmännerstift unter­gebracht, in dem der Maler seine letzten Jahre verbrachte. Zu sehen sind Werke wie das ›Festmahl der Offiziere der Schützengilde St. Georg‹ von 1616 und ›Die Vorsteher des St. Elisabeth-Krankenhauses in Haarlem‹ (um 1641). Weitere eindrucksvolle Gemälde der Sammlung stammen von Künstlern der Haarlemer Schule wie Karel van Mander, Maarten van Heemskerck, Hendrik Goltzius, Jacob van Ruisdael und Jan Steen.
Amsterdam, Nieuwe Kerk
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Neue Kirche Amsterdam

Amsterdam
Die Nieuwe Kerk am Dam wurde 1409 als zweite Kirche Amsterdams geweiht. Bei einem Brand 1645 büßte die spätgotische Basilika ihren Turm ein. Heute ist die Nieuwe Kerk Schauplatz großer Ausstellungen zu Kunst und Fotografie. Das Innere birgt Grabstätten berühmter Amsterdamer, darunter ein Monument für den Nationaldichter Joost van den Vondel (1587-1679) und das Prunkgrab des Seehelden Michiel de Ruyter (1607-76). Auch die Glasmalereien illustrieren große Ereignisse der Stadtgeschichte. Weitere Kostbarkeiten aus dem 17. Jh. sind die Kanzel von Albert Vinckenbrinck mit ihrem riesigen Schalldeckel, das kupfergoldene Chorgitter und Jacob van Campens große Orgel.
Amsterdam, Anne Frank Huis
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Anne-Frank-Haus

Amsterdam
Die Familie Frank war 1934 aus Frankfurt nach Amsterdam emigriert, dann kam die deutsche Besatzung. Wie viele andere Juden tauchten auch die Franks unter, um der Deportation zu entgehen. Ab 1942 versteckten sie sich im Schlupfwinkel des Hinterhauses an der Prinsengracht. Im Vorderhaus liefen die Geschäfte von Otto Frank weiter wie bisher. Das Schulmädchen Anne Frank beschrieb in ihrem Tagebuch das Leben im Verborgenen. Den letzten Eintrag machte sie am 1. August 1944. Drei Tage später wurde ihr Versteck vom deutschen Sicherheitsdienst entdeckt. Alle bis auf Otto Frank kamen im Konzentrationslager ums Leben. Annes Tagebuch gehört zu den erschütterndsten Zeugnissen der Nazizeit. 
Bloemenmarkt 2008 (3)
Tipp der ADAC Redaktion
Einkaufen

Blumenmarkt Amsterdam

Amsterdam
Eine Augenweide ist der ›schwimmende‹ Blumenmarkt an der Singel, dem alten Stadtgraben. Zwischen Koningsplein und Muntplein mit dem schönen Stadttor Munttoren - hier wurden einst Münzen geschlagen - liegen die vertäuten Schiffe, auf denen Blumen und Blumenzwiebeln verkauft werden, für die Holland berühmt ist. Man betritt die überdachten Rampen von der Straße aus. Das Farbenmeer der zu Sträußen gebundenen Schnittblumen aus der jeweiligen Jahreszeit ist einer der faszinierendsten Amsterdamer Eindrücke.
Amsterdam, Westerkerk
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Westerkerk

Amsterdam
Der Blick über das Viertel Jordaan und den Grachtengürtel lohnt den Aufstieg auf den Langen Jan, den 85 m hohen Renaissanceturm der Westerkerk. Das Glockenspiel, das von Hand geläutet wird, ist ebenso schön wie die blaugoldene Kaiserkrone auf der Spitze. Maximilian I. hatte Amsterdam 1489 das Privileg verliehen, seine Krone im Stadtwappen zu führen. Das Innere der Kirche ist im Stil der niederländischen Renaissance gestaltet, eher schlicht, bis auf die mit biblischen Szenen bemalte Orgel. Eine Gedenktafel erinnert an den Maler Rembrandt, der hier 1669 begraben wurde.
Amsterdam, The Pancake Bakery
Tipp der ADAC Redaktion
Gastronomie

The Pancake Bakery

Amsterdam
Rund um Amsterdam gibt es Flensjes (hauchdünne Crêpes), Poffertjes (Pfannkuchen mit Zucker und einem Schuss Likör) und Stroopwafels (Waffeln mit Ahornsirup) und dazu, meist schwarz, manchmal mit cremiger Milch, das Nationalgetränk Koffie (Kaffee). Mehr als ein Dessert stellen Amsterdamer Pannekoeken (Pfannkuchen) dar. In hundert tellerfüllenden Variationen gehören sie zum Standardrepertoire. Die größte Auswahl bietet The Pancake Bakery.
Amsterdam, Moeders
Tipp der ADAC Redaktion
Gastronomie

Moeders Restaurant Amsterdam

Amsterdam
Wer wissen will wie, Nationalgerichte wie Stamppot oder Suddervlees schmecken, der geht zu Moeders. Der Name des gemütlich-altmodischen Restaurants an der Rozengracht ist Programm. Die Wände des Lokals sind geschmückt mit hunderten Fotos, Porträts von Müttern, von den Gästen über die letzten 30 Jahre mitgebracht. Kein Wunder, dass jeder sich hier gleich wie zuhause fühlt. Neben traditionellen Eintöpfen gibt es z.B. auch frischen Fisch und köstliche Pommes Frites. Der Appeltaart zum Nachtisch darf natürlich auch nicht fehlen.
Amsterdam, Het Concertgebouw
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Königliches Konzertgebäude Amsterdam

Amsterdam
Das Concertgebouw, genauer, das Koninklijk Concertgebouw (1888, Königliches Konzertgebäude) gilt wegen seiner Akustik und seines Orchesters als eines der besten Konzerthäuser der Welt. Geboten wird Musik von Klassik bis Modern. Berühmt ist das Klangerlebnis im festlichen Großen Saal, der 2250 Zuschauern Platz bietet. Der Kleine Saal fasst 600 Besucher. Ein Pausengetränk ist übrigens im Kartenpreis inbegriffen. Lunchkonzerte gibt es - außer im Juli und August - mittwochs um 12.30 Uhr (kostenlose Tickets online erhältlich).
Amsterdam, Diamant Museum
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Diamant Museum

Amsterdam
Seit Ende des 16. Jh. war Amsterdam ein Zentrum der Diamantenverarbeitung, dank der meist jüdischen Diamantenhändler und Diamantenschleifer, die aus dem von Spaniern beherrschten Antwerpen nach Amsterdam geflohen waren. Mit der Entdeckung großer Vorkommen in Brasilien 1730 und Südafrika 1867 erlebte die Amsterdamer Diamantenindustrie einen Aufschwung. Heute sind nur noch etwa zehn Diamantschleifereien übrig. Eine von ihnen, das seit 1840 bestehende Unternehmen Coster Diamonds, ist in vier Stadtpalais ansässig. Das dazugehörige Diamant Museum erzählt alles über Entstehung, Abbau und Verarbeitung von Diamanten. Der berühmteste Diamant, der je bei Coster bearbeitet wurde, ist der Koh-i-noor, der Berg des Lichts, 1304 in Indien gefunden und seit 1849 im Besitz der englischen Krone. Queen Victoria ließ den Stein 1851 bei Coster neu schleifen, sein Gewicht wurde dabei von 186 auf 108,93 Karat reduziert. Heute schmückt das Juwel die Queen Elizabeth Crown aus dem Jahr 1937.
Amsterdam, Pianola Museum
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Geelvinck Pianola Museum

Amsterdam
Das Pianola ist die Schallplatte von anno dazumal. Auf diesen 1904 erfundenen automatischen Klavieren wurden kurz nach der Jahrhundertwende in den Salons Meisterkonzerte berühmter Pianisten und Komponisten wie von Geisterhand vorgeführt. 40 Instrumente und 12.000 gelochte Musik-Rollen, auf denen jeweils bis zu 15 Min. Aufnahme gespeichert sind, versammelt das 1994 eröffnete Museum. Bei den regelmäßig stattfindenden Konzerten kann man sich davon überzeugen, wie z.B. Claude Débussy oder Gustav Mahler ihre Stücke persönlich interpretierten.
Amsterdam, Museum Van Loon
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Museum Van Loon

Amsterdam
Das Stadtpalais von 1672, seit 1884 im Besitz der Familie Van Loon, bewahrt Pracht und Aura des Goldenen Zeitalters. Einige der mit Brokat, ­Silber, Stuck und Gemälden ausgestatteten Salons sind auf den Garten aus­gerichtet. Dort blühen im Schatten einer mächtigen Rotbuche Rosen, umrankt von zu Ornamenten geschnittenen Buchshecken. Über Kieswege gelangt man zum Kutscherhaus. Sein Säulenportikus ist mit Statuen geschmückt.
Amsterdam, Museum Ons' Lieve Heer Op Solder
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Museum Ons' Lieve Heer Op Solder

Amsterdam
Die Schlupfkirche ›Unser lieber Herrgott auf dem Dachboden‹ ist die besterhaltene katholische Geheimkirche der Niederlande. Sie liegt im Rotlichtviertel De Wallen und nimmt die Dachböden eines Grachtenhauses und zweier dahinterliegenden Häuser ein. Die Schlupfkirche entstand Mitte des 17. Jh., nachdem sich Amsterdam zum Calvinismus bekannt hatte und die öffentliche Ausübung des katholischen Glaubens untersagt wurde. Herzstück der original erhaltenen Häuser mit ihren Wohnräumen und vielen Treppen ist der schmale, aber lange Kirchensaal mit zwei umlaufenden Emporen, Barockaltar, Orgel und ausklappbarer Kanzel. Beichtstuhl und Taufbecken stehen im Treppenhaus.
Amsterdam, Moco Museum
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Moco Museum

Amsterdam
Das Moco, untergebracht in der Villa Alsberg von 1904 am Museumplein, zeigt Kunst der Moderne und Gegenwart und Street Art. Neben Meisterwerken von Banksy, Jean-Michel Basquiat, Keith Haring, Jeff Koons, Damien Hirst, Tracey Emin und Andy Warhol werden auch die Arbeiten von jungen Talenten gezeigt. Wechselausstellungen beleuchten die aktuellen Trends der Szene. Auch im Garten sind Kunstwerke zu sehen.
Allard pierson
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Allard Pierson Museum

Amsterdam
Das Museum beherbergt Sammlungen aus Ägypten, von den Etruskern, Römern und Griechen sowie aus Zypern und dem Nahen Osten. Die Highlights des Museums sind Mumienmasken und Sarkophage aus dem alten Ägypten, das Modell eines griechischen Streitwagens sowie die sog. Amsterdam Kouroi, Jünglingsstatuen aus der archaischen Epoche der griechischen Kunst (7./6. Jh. v. Chr.). Viel Spaß haben die Besucher mit dem Museumscomputer, denn hier kann man seinen Namen in Hieroglyphen übersetzen lassen.
Amsterdam, Eye Filmmuseum
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Eye Filmmuseum

Amsterdam
Das futuristische Gebäude des Eye Filmmuseums gehört zu Amsterdams interessanten Bauten und ist oft ein fester Reiseführer-Bestandteil. Das Museum im Stadtteil Overhoeks sieht fast wie ein schräges Auge aus. Hinter der modernen Fassade am IJ-Hafen beherbergt das nationale Filmmuseum einen Querschnitt durch die Filmgeschichte. Ausstellungen, Filmvorführungen und Veranstaltungen machen den Besuch für Filmfans zum Highlight. Ausstellungen im Eye Filmmuseum Im Erdgeschoss präsentiert das Eye in einer Dauerausstellung wichtige Momente der Filmgeschichte. Unter anderem gibt es eine Kamera zu sehen, mit der zahlreiche bekannte Hollywood-Filme gedreht wurden. Die Mini-Kinos, in denen es eine Auswahl aus Hunderten von Filmen gibt, sind ein Erlebnis. Gäste haben die Gelegenheit, ein eigenes Daumenkino oder einen Animationsfilm zu erstellen. Dazu kommen Wechselausstellungen, in denen es sich um bestimmte Filmgenres, Regisseurinnen und Regisseure oder andere Themen dreht. Das Programm des Eye Filmmuseums in Amsterdam Vier Kinosäle laden dazu ein, neueste Arthouse-Filme oder Klassiker auf der großen Leinwand zu genießen. Danach lohnt sich ein Besuch im Restaurant, das einen eindrucksvollen Panoramablick auf den Hafen, die Centraal Station und die Stadt bietet. Die Karte hält Speisen für zwischendurch, zum Mittag- und Abendessen bereit. Für Familien gibt es eine spezielle Entdeckungsroute, in der Eltern und Kinder als Superheldinnen und -helden auf eine besondere Mission gehen.
Amsterdam, Madame Tussauds Amsterdam
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Madame Tussauds Amsterdam

Amsterdam
Auge in Auge mit Popstars, Sportikonen, Politikern oder längst verstorbenen Persönlichkeiten: Das Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds macht es möglich. In Amsterdam warten Weltstars und niederländische Berühmtheiten, die vielfach auch hierzulande bekannt sind. Madame Tussaud: Tochter der Französischen Revolution Marie Grosholz wurde in Straßburg geboren und fertigte als Lehrling von Philippe Curtius in den 1770er Jahren ihre erste lebensnahe Wachsfigur an. Sie arbeitete als Kunstlehrerin am Hof von Versailles, als die Französische Revolution über Paris hereinbrach. Sie selbst kam ins Gefängnis und musste auf Geheiß der Revolutionäre Todesmasken von König Ludwig XVI. und Königin Marie-Antoinette sowie hingerichteter Adeliger anfertigen. Nach dem Ende der Revolution erbte sie die Wachsfigurenausstellung ihres ehemaligen Lehrmeisters. Kurz darauf heiratete sie François Tussaud und nahm seinen Namen an. 1802 zog die Familie samt ihrer Wachsfiguren nach England, wo die Wanderaustellung später ihren festen Platz in London bekam. Madame Tussauds geht um die Welt Nachdem das Wachsfigurenkabinett bereits über viele Jahrzehnte einer der gefragtesten Reisetipps in London gewesen war, entstanden Ableger in verschiedenen Städten der Welt. 1970 eröffnete Madame Tussauds in Amsterdam eine Zweigstelle. Zu den Stars aus Wachs gehören die niederländische Königsfamilie, Comic-Helden und internationale Promis. Mit Rembrandt und Van Gogh sind zwei der größten niederländischen Künstler vertreten. Deutsche Besucherinnen und Besucher stoßen auf eine Bekannte: Ex-Bundeskanzlerin Merkel hat einen Ehrenplatz unter den internationalen Politikerinnen und Politikern.
Amsterdam, Melkweg
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Melkweg

Amsterdam
Das Veranstaltungszentrum mit dem verträumten Namen („Melkweg“ bedeutet Milchstraße) gehört zu den bekannten Adressen Amsterdams für Musik und Kultur. In den Konzerthallen finden regelmäßig Live-Konzerte statt, das zugehörige Kino zeigt neben aktuellen Filmvorführungen auch ausgewählte Klassiker und Arthouse-Produktionen. Dazu gibt es Foto- und Medienkunstausstellungen. Von der Milchfabrik zur Kulturstätte: Die Geschichte des Melkweg Als die verarbeitende Industrie das Stadtzentrum von Amsterdam in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verließ, blieben viele leerstehende Fabrikgebäude übrig. Eines dieser Gebäude war eine ehemalige Zucker- und spätere Milchfabrik an der Lijnbaansgracht, direkt am lebhaften Leidseplein . Im Sommer 1970 wurde das Gebäude für ein kulturelles Jugendprojekt genutzt und entwickelte sich anschließend zu einem neuen festen Kulturzentrum. Hier konnten sich junge Künstlerinnen und Künstler verschiedener Genres ausprobieren. Konzerte, Filmvorführungen oder Ausstellungen lockten Menschen aus nah und fern an. Heute hat der Melkweg im Reiseführer einen festen Platz als Tipp für das Amsterdamer Kultur- und Nachtleben. Die kulturellen Angebote im Melkweg in Amsterdam Im ehemaligen Fabrikgebäude sind heute zwei Konzertsäle, ein multifunktionaler Raum, ein Kino und ein Ausstellungsraum untergebracht. Im größten Saal Max finden Pop- und Rockkonzerte von Stars aus aller Welt statt. In den beiden kleineren Sälen OZ und UP präsentieren sich Nachwuchskünstlerinnen und -künstler dem Publikum. Zu später Stunde werden die Räume von Nachtschwärmern bevölkert, die bei den beliebten Clubnächten feiern. Das musikalische Angebot reicht dabei unter anderem von elektronischer Musik bis zu Punk, Hip Hop und Reggae.
Amsterdam, Oude Kerk
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Oude Kerk

Amsterdam
Die Oude Kerk in Amsterdam ist das älteste Gebäude der Stadt. Im 13. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle eine Holzkapelle. Diese wurde ein Jahrhundert später durch eine Hallenkirche aus Stein ersetzt. Zwischen den Grachten und dem Rotlichtviertel gelegen, bietet das Gotteshaus heute wechselnde Ausstellungen mit moderner Kunst. Darüber hinaus finden weiterhin Gottesdienste und Orgelkonzerte statt. Besichtigung der Oude Kerk in Amsterdam Zahlreiche Reiseführer raten zu einer Tour durch das Amsterdamer Rotlichtviertel . Bei einem Spaziergang mit dem Stadtplan liegt die Oude Kerk auf der Strecke. Das Chorgestühl aus dem 16. Jahrhundert prägt den ansonsten schlicht gehaltenen Innenraum. Zudem gibt es mittelalterliche Malereien und das Grab von Rembrandts Frau Saskia van Uylenburgh zu sehen. Reisetipp für Amsterdam: die bedeutendste Orgel der Niederlande Die Orgel der Oude Kerk ist eines der bekanntesten Instrumente des Landes mit einem beeindruckenden Klangspektrum. Die Hauptorgel stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde über die Jahrhunderte mehrfach instand gehalten und restauriert. Bei diesen späteren Veränderungen blieb die Substanz des Instruments weitgehend erhalten. Ein Blick auf das Instrument oder sogar ein Orgelkonzert sind sehr zu empfehlen.
Amsterdam, Stedelijk Museum
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Stedelijk Museum

Amsterdam
Mit dem Stedelijk Museum öffnet eines der bekanntesten Kunstmuseen in Amsterdam seine Pforten. Gelegen im Stadtteil Oud-Zuid hebt es sich bereits durch das imposante Museumsgebäude deutlich von der Umgebung ab. Doch auch die Nähe zu anderen Museen – wie dem Rijksmuseum und dem Van Gogh Museum – macht es zu einem der beliebtesten Ausflugsziele der niederländischen Hauptstadt. Heute verweist die beeindruckende Ausstellung auf eine lange und ebenso bewegende Geschichte. Gegründet wurde es im Jahr 1895. Als stadtgeschichtliches Museum umfasste es im Kern den Nachlass von Sophia Adriana de Bruijn, der Witwe eines bekannten Kunstsammlers. Neubeginn für das Stedelijk Museum in Amsterdam Nachdem die Ausstellung über Jahrzehnte hinweg an Volumen gewonnen hatte, musste das lange genutzte historische Museumsgebäude schließlich 2003 schließen. Ein Grund dafür waren die nicht mehr zu erfüllenden Brandschutzauflagen. Das Architekturbüro Benthem Crouwel Architekten (heute: Benthem Crouwel Architects) setzte sich schließlich mit dem Entwurf und der Erarbeitung eines neuen Museumsgebäudes auseinander. Erst am 22. September 2012 fand schließlich die Wiedereröffnung des Stedelijk Museums gemeinsam mit der niederländischen Königin Beatrix statt. Damit vereinte das neue Gebäude alle Bestandteile der Ausstellung wieder unter einem Dach. Eindrucksvolle Kunstsammlung mit Werken bekannter Kunstschaffender Heute zeigt das Stedelijk Museum eine Dauerausstellung, die sämtliche Strömungen der modernen Kunst umfasst. Gäste bestaunen hier Werke von Pablo Picasso, Wassily Kandinsky und Marc Chagall – um nur einige zu nennen. Aber auch Sammlungen der beiden Künstlergemeinschaften CoBrA und De Stijl haben ihren Platz. Zudem zeigt die Ausstellung kreative Darbietungen deutscher Kunstschaffender, wie zum Beispiel Reinhard Mucha und Anselm Kiefer. Zur Wiedereröffnung begeisterte das Stedelijk Museum mit einer besonderen Ausstellung von Mike Kelley. Sie war als Retroperspektive gestaltet und brachte dem Museum den mit 450.000 Euro ausgewiesenen „Turing Award for exhibition“. Der Turing Award ist eine alle zwei Jahre vergebene Auszeichnung für das beste Ausstellungskonzept eines niederländischen Museums. Unterwegs am Museumplein: Reisetipps für Gäste Wer per Reiseführer Amsterdam entdeckt, kommt um einen ausgedehnten Besuch des Museumpleins nicht herum. Der Museumsplatz gehört zu den Hauptattraktionen der niederländischen Stadt. In unmittelbarer Nähe des Stedelijk Museums befindet sich hier auf dem Stadtplan das Rijksmuseum. Das Landesmuseum beheimatet eine Ausstellung mit zahlreichen antiken Objekten, Drucken und klassischer Fotografie. Außerdem lohnt sich der Besuch des in der Villa Alsberg von 1904 untergebrachten Moco . Das Museum zeigt Kunst der Moderne und Gegenwart sowie Street-Art. Im Van Gogh Museum erwartet Interessierte die weltgrößte Van-Gogh-Sammlung. Das Diamant Museum widmet sich dagegen der geologischen Entstehung von Diamanten. Gleichzeitig erfahren Besucherinnen und Besucher, wie sich Diamanten zum Symbol für Schönheit und Macht entwickelten.
Amsterdam, Rijksmuseum
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Rijksmuseum

Amsterdam
Das Rijksmuseum, ein neogotischer Backsteinbau von 1885 nach Entwürfen von P. J. H. Cuypers, gilt als Kathedrale der Kunst. Diesen Eindruck vermittelt auch die moderne verglaste Eingangshalle aus dem Jahr 2013. Schwerpunkt der Sammlung ist das 17. Jh. Unter den 8000 Exponaten finden sich Meisterwerke von Rembrandt, Jan Vermeer, Frans Hals, Jan Steen, Cézanne, Courbet, Monet und Van Gogh. Die Grafiksammlung bewahrt Blätter von Dürer, Raf­fael, ­Tiepolo, Goya, Van Dyck und Toulouse-Lautrec. Der große Star des Museums  ist Rem­brandts ›Nachtwache‹ von 1642. Sie hat ihren beherrschenden Platz in der Ehrengalerie. Im Rahmen der Operation Nachtwache wurde das Gemälde untersucht und die Vorzeichnung entdeckt, jetzt wird vor Publikum restauriert.  In den anderen Sälen sieht man außer Gemälden auch Möbel, Porzellan, Gobelins und Tafelsilber aus Amsterdamer Grachtenhäusern. Während der Hausherr Münzen sammelte, richtete die Gattin ihr Puppenhaus ein. Zwei dieser Prachtexemplare des 17. Jh. sind zu sehen. Puppenhäuser und ihre Mini-Ausstattung waren Spezial­anfertigungen und kosteten so viel wie echte Grachtenhäuser. Weitere Preziosen zeigt die Sonderkollektion: Ballkleider und Schmuck, Musikins­trumente und Waffen. Der Asiatische Pavillon präsentiert Skulpturen und Grafik aus dem Fernen ­Osten, im Philips-Flügel finden Wechselausstellungen statt. Im Anschluss an die Besichtigung ­laden Museumscafé, ­Restaurant Rijks und die Gärten zum Verweilen ein. Eine Vorab-Reservierung online wird dringend angeraten!
Haarlem, Corrie ten Boom Huis
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Corrie ten Boom Museum

Haarlem
Die Uhrmacherin Corrie ten Boom (1892–1983) und ihre Familie versteckten während der deutschen Besatzung Juden und politisch Verfolgte in ihrem Giebelhaus des 17. Jh. 1944 wurde die Familie von einem Kollaborateur verraten. Corrie und ihre Schwester Betsie kamen in das KZ Ravensburg. Nur Corrie überlebte. Nach dem Krieg reiste sie durch die Welt, um Vergebung zu predigen, gründete Rehabilitationszen­tren für Opfer der Gewaltherrschaft und schrieb die Autobiographie ›Die Zuflucht‹. In den Zimmern des Hauses, das heute Museum ist, sieht man Fotos, Briefe und das Geheimversteck für Untergetauchte. 
Haarlem, Teylers Museum
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Teylers Museum

Haarlem
In einem klassizistischen Prunkbau an der Spaarne wurde 1778 die Sammlung des Tuch- und Seidenhändlers Pieter Teyler van der Hulst untergebracht und 1784 als erstes Museum der Niederlande für das Publikum geöffnet. Es präsentiert Bilder und Zeichnungen von Raffael und Michelangelo, eine Fossiliensammlung, Skelette, Münzen, Mineralien und physikalische In­s­trumente.
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