Koper

Koper
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Im historischen Kern von Koper verströmen Plätze, Loggien und Kirchen den Charme Venedigs. Der Titov trg wird im Osten vom Dom samt Glockenturm beherrscht. Das Altarbild aus der Frührenaissance, eine Madonna mit Kind, malte der Venezianer Vittore Carpaccio (1465–1526).
Auf der Südseite des Platzes steht das Wahr­zeichen Kopers, der Prä­torenpalast (Pretorska pala­ča), einst Sitz des von Venedig eingesetzten Bürgermeisters. Mit seinen Spitzbögen ist der Bau ­unverkennbar ein Werk der venezianischen Gotik, wurde aber in der Renaissance mit Zinnen und Rundbogenfenstern versehen. Die Fassade schmückt das Relief des geflügelten Markuslöwen. Zusammen mit dem Zeughaus und der Loggia bildet der Titov trg einen der schönsten Stadträume des Adriaraumes.

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Koper, Regionalmuseum
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Regionalmuseum

Koper
Der manieristische Palazzo Belgramoni-Tacco beherbergt heute das Regionalmuseum Koper, das ausführlich über Geschichte und Kultur des slowenischen Istrien informiert, von den bronzezeitlichen Castellieri-Siedlungen über die römische Antike bis zur Blütezeit unter der Republik Venedig.
Koper, Prätorenpalast
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Prätorenpalast

Koper
Am Titov trg im Herzen der Stadt befindet sich der Prätorenpalast (Pretorska palača), der einst Sitz des von Venedig eingesetzten Bürgermeisters (Podestas) war und noch heute als Rathaus fungiert. Mit seinen Spitzbögen ist das Wahrzeichen Kopers unverkennbar ein Werk der venezianischen Gotik, wurde aber in der Renaissance mit Zinnen und Rundbogenfenstern ›modernisiert‹. Zwischen den beiden Türmen schmückt das Relief des geflügelten Markuslöwen, einst Symbol der Republik Venedig und heute auch der Stadt Venedig, die Fassade. Neben den historischen Räumlichkeiten wie dem Festsaal und den Büros des Bürgermeisters beherbergt der Palast außerdem das Touristeninformationszentrum (TIC), das Führungen durch das historische Bauwerk organisiert.
Koper, Dom Mariä Himmelfahrt
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Dom Mariä Himmelfahrt

Koper
Die Ostseite des zentralen Titov trg beherrscht der Dom Mariä Himmelfahrt mit seinem 54 m hohen freistehenden Glockenturm. Die Kirche entstand bereits im 11. Jh. und erfuhr im Laufe der Zeit mehrere Erweiterungen und Umbauten. Der untere Bereich der Hauptfassade präsentiert sich mit Spitzbögen und Fialen im Stil der Gotik, der obere Bereich weist mit seinen kannelierten Pilastern in die Renaissance. Von der Innenausstattung ist besonders eine Madonna mit Kind von Vittore Carpaccio (1465–1526) erwähnenswert. Nördlich des Langhauses befindet sich das Baptisterium des Doms, eine Rotunde aus dem 12. Jh., die räumlich von der Kirche abgetrennt ist. 204 Stufen führen hinauf zur Aussichtsplattform des Glockenturms in 43 m Höhe. Der Aufstieg wird belohnt mit einem weiten Blick über Koper und die Adria.
Izola, Izolana, Haus des Meeres
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Izolana

Izola
Izolana, das Haus des Meeres, erläutert anhand historischer Fotografien, Videos, und Bootsmodellen und Bedeutung des Meeres für die Stadt, die lange eine Insel war. Themen sind die Seefahrt, der Schiffbau und der Fischfang samt der fischverarbeitenden Industrie, die noch im 19. Jh. mit zwei Fischfabriken das Leben der Einwohner entscheidend prägten. Auch die Geschichte der historischen Eisenbahnlinie Parenzano, die zu Beginn des 20. Jh. Izola mit Triest verband, wird angesprochen.
Crni Kal, Burg Socerb
Tipp der ADAC Redaktion
Gastronomie

Burg Socerb

Crni Kal
Nahe der italienischen Grenze thront die Burgruine Socerb auf einer Anhöhe oberhalb des gleichnamigen Dorfes. Die im 13. Jh. errichtete Festung wurde im 18. Jh. durch ein Feuer weitgehend zerstört. Heute hat sich hier das Restaurant Grad Socerb einquartiert. Von der Terrasse hat man eine grandiose Aussicht auf den Golf von Triest. An klaren Tagen reicht der Blick bis Piran. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Eingang zu einer Karsthöhle mit der unterirdischen Kirche Sveta jama. Hier soll der hl. Socerb zwei Jahre lang als Einsiedler gelebt haben. Besonderheit dieser Kirche ist ein in Tropfstein gehauenes Weihwasserbecken.
Izola, St. Maurus
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Izola

Izola
Mit seinem Fischerhafen und den verwinkelten Häusern besitzt Izola einen unschlagbaren Trumpf: Es konnte sich seine Geruhsamkeit bewahren. Auch deshalb haben sich ­entlang der engen, von hohen Häusern gesäumten Gassen hinauf zu Sveti Maver, der Mauruskirche (16. Jh.), Künstler an­gesiedelt. Architektonisches Prunkstück ist der Rokoko­palast Besenghi degli Ughi von 1781 mit stuckierter Fassade, den heute die Musikschule nutzt.
Izola, St. Maurus
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

St. Maurus

Izola
Am höchsten Punkt der Altstadt von Izola erhebt sich die Pfarrkirche St. Maurus (Sv. Maver), eine dreischiffige pseudoromanische Basilika aus der Mitte des 16. Jh. mit auffälliger gebänderter Fassade. Nur wenige Jahrzehnte später entstand der freistehende, 30 m hohe Glockenturm im venezianischen Stil. Der Aufstieg auf den im unteren Bereich unverputzten Turm lohnt sich, die Aussicht über Izola und die Adria ist beeindruckend.
Koper, Hauptplatz
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Titov Trg

Koper
Der liebevoll ›Piazza‹ genannte Hauptplatz von Koper kann nicht verleugnen, dass für ihn die Piazza San Marco in Venedig Pate gestanden hat. Er wird auf der Ostseite vom Dom samt freistehendem Glockenturm beherrscht. Das Gegenstück zum Sakralbau bildet der Prätorenpalast (Pretorska palača) an der Südseite, einst Sitz des von Venedig eingesetzten Bürgermeisters (Podestas) und heute Wahrzeichen von Koper. Mit seinen Spitzbögen ist er unverkennbar ein Werk der venezianischen Gotik, wurde in der Renaissance aber mit Zinnen und Rundbogenfenstern ausgestattet. Die Fassade schmückt das Relief des geflügelten Markuslöwen, einst Symbol der Republik Venedig, heute der Stadt Venedig. Zusammen mit dem Zeughaus und der strahlend weißen Loggia, unter deren Arkaden das hübsche Loggia Caffè Kavarna zu einer Rast einlädt, bildet der Platz eines der schönsten Ensembles des Adriaraumes.
Obcina Izola-Isola
Tipp der ADAC Redaktion
 

Obcina Izola-Isola

 
Muggia Fischerdorf
Tipp der ADAC Redaktion
 

Muggia

 
Ankaran
Tipp der ADAC Redaktion
 

Ankaran

 
Črni Kal
Tipp der ADAC Redaktion
 

Črni Kal

 
Padna
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Padna

 
Osp
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Reiseführer-Themen

Die mediterrane Küche Istriens - Vielfalt und Qualität

Italienische, slowenische, kroatische und österreich-ungarische Elemente feiern an der nördlichen Adria eine kulinarische Hochzeit.  Die beliebteste Vorspeise der Region ist luftgetrockneter Kraški pršut (Karst-Schinken). Als Hauptgericht wird Fleisch von Schwein, Lamm, Ente oder Truthahn (Puriza) serviert, im Idealfall wird dies im Backofen oder am Spieß gebraten. Als Begleitung kommt Mangold oder grüner Wildspargel auf den Teller. Beliebte Beilagen sind Mlinzi aus Nudelteig und Fuži (Teigtäschchen). An die Zeit der ­K.-u.-k.-Monarchie erinnern Gerichte wie Žlikrofi (Nudeln mit Füllung), Žganci aus Buchweizenmehl und Štruklji (Strudel). Schätze aus der Adria An der Küste dominieren Fisch und Meeresfrüchte. Welche Fülle an Schätzen die Adria freigibt, zeigt z.B. der Fischmarkt in Rijeka. Dort türmen sich Hummer, Langusten und Tintenfisch, Drachenkopf, Goldbrasse und Seebarsch. Serviert werden die Köstlichkeiten aus dem Meer gegrillt oder in Olivenöl gebraten.  Das Landesinnere von Istrien er­innert mit Pasta njoki (Gnocchi) und schwarzem Risotto kulinarisch stark an die Toskana. Mit dem köstlichen istrischen Olivenöl wird nicht gespart, und zum Würzen dienen die kräftigen Kräuter des windumbraus­ten Karstgebiets wie Rosmarin, Salbei und Thymian.  Die Eichenwälder um Motovun, Buzet und Labin sind das Revier der Trüffeljäger – hier wurde 1999 ein Exemplar mit dem Rekordgewicht von 1,31 kg gefunden.
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Canal Grande in Venedig: Laufsteg der Palazzi

Die Prachtstraße Venedigs ist ein 3,8 km langer, bis zu 50 m breiter und rund 5 m tiefer Kanal. Den schönsten Blick auf die 200 Palazzi am Canal Grande bietet der Vaporetto Nr. 1. Die gemächliche Fahrt mit dem Wasserbus vom Bahnhof Santa Lucia nach San Marco dauert etwa 40 Minuten.  Die erste Kanalschleife Moderner Auftakt einer Augenreise zwischen all der historischen Pracht ist der 2008 fertiggestellte Ponte della Costituzione (siehe Nr. 18) von Santiago Calatrava, der den Piazzale Roma mit der Stazione Venezia Santa Lucia verbindet. Direkt vor dem Bahnhof befindet sich die Vaporetto-Station. Wie eine Perlenkette reihen sich zwischen Bahnhof und Rialtobrücke imposante Gebäude aneinander. Erster Höhepunkt ist auf der rechten Seite der Fondaco dei Turchi (13. Jh.), ein Handelshaus im veneto-byzantinischen Stil mit Arkaden im Erdgeschoss. Bis 1838 war das Gebäude Sitz der türkischen Handelsnie­derlassung, nun beherbergt es das ­Museo di ­Storia Naturale. Schräg ­gegenüber prunkt der Renaissance­palast Vendramin-Calergi (16. Jh.) mit gro­ßen Zwillingsfenstern. Er dient heute als Casino. Darüber hinaus erinnert ein kleines Museum an den Komponisten Richard Wagner, der 1883 in diesem Palazzo starb. Drei Seitenkanäle weiter steht die gotische Ca dOro (siehe Nr. 23). Ihre reich verzierte Fassade war einst vergoldet. Einer der ältesten Paläste am Canal ist die veneto-byzantinische Ca da Mosto. Die unteren Etagen entstanden im 13. Jh., die oberen im 17. Jh. Nahe der Rialtobrücke erhebt sich das deutsche Handelshaus Fondaco dei Tedeschi (siehe Nr. 10) aus dem 16. Jh., seit 2016 Einkaufstempel mit prächtiger Aussichtsterrasse.  Die zweite Kanalschleife Gleich hinter dem Ponte di Rialto ­befindet sich auf der linken Seite der Palazzo Dolfin-­Manin. Hier wohnte Ende des 18. Jh. der letzte Doge Ludovico Manin. Im Erdgeschoss des Renaissancebaus verläuft ein öffentlicher Fußweg unter Arkaden. Ein Stück weiter erheben sich zwei Pa­läste des 13. Jh., die ­Palazzi Loredan-Corner und Farsetti-Dandolo, heute Sitz der Stadtverwaltung. Sie beeindrucken durch Arkadenreihen im ­veneto-byzantinischen Stil. Im 16. bis 18. Jh. entstanden die vier Palazzi Mocenigo kurz vor der Kanalschleife auf der linken Seite. Die Mocenigo gehörten zu den mächtigsten Familien Venedigs und stellten zwischen 1414 und 1778 sieben Dogen. In der Mitte der Schleife steht rechts die barocke Ca Rezzonico. Als Museo del Settecento Veneziano präsentiert sie Kunst und Wohnkultur des 18. Jh. Gegenüber ragt der Palazzo Grassi von 1745 auf. Er wurde als letzter Palast Venedigs zwischen Spätbarock und Klassizismus erbaut. Heute ist er im Besitz des französischen Unternehmers François Pinault, der hier Kunst der Gegenwart zeigt, von Jeff Koons, Damien Hirst und anderen Größen. Jenseits der Accademia-Brücke rechts steht der Palazzo Venier dei Leoni, ein unvollendeter Bau, der die Peggy Guggenheim Col­lection ­beherbergt. 
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