Das elegante Seebad Opatija ist ein reizvolles Urlaubsziel an der kroatischen Adriaküste zu Füßen des Gebirgsmassivs Učka. Im 19. Jh. wurde der einst Abbazia genannte Ort, der damals noch zum österreichischen Kaiserreich gehörte, zum beliebtesten Urlaubsort des Wiener Hochadels. Prachtvolle Luxushotels entstanden, in denen unter anderem Kaiser Franz Josef und Kaiserin Elisabeth höchstselbst sowie der deutsche Kaiser Wilhelm II. und seine Gattin Auguste Viktoria einkehrten. Ein kleiner Hauch des einstigen Glanzes ist noch heute entlang der Uferpromenade mit ihren schmuckvoll restaurierten Villen und Hotels zu spüren.
Opatija-Reisetipps für entspannte Tage im Urlaub
Die Karte zeigt, wie sich Opatija über mehrere Kilometer an der Nordseite der Kvarner Bucht entlang zieht. Idyllische Sandstrände gibt es keine, dafür lädt die 10 km lange Uferpromenade Lungomare zu Spaziergängen ein. Im Westen geht Opatija in den Nachbarort Ičići mit seinem Jachthafen über, im Osten in das Fischerdorf Volosko. Es ist für seine erstklassigen Fischrestaurants bekannt. Lohnenswert ist ein Blick auf die Pflaster der Promenade: Im zentralen Teil wurde ein Walk of Fame angelegt, der kroatische Stars ehrt.
Rundgang durch Opatija: Routenplaner
Im Zentrum Opatijas befindet sich der im Stadtplan verzeichnete Park Angiolina mit der Villa. Heute ist hier das kroatische Tourismusmuseum untergebracht. Der Holzhändler Iginio Scarpa hatte das Grundstück in den 1840er-Jahren erworben, um ein Sommerhaus zu bauen. Er benannte es nach seiner Frau. Von hier aus lässt sich eine Route planen, die zu weiteren Sehenswürdigkeiten wie dem Hotel Kvarner von 1884 und der Imperator-Villa Amalia von 1890 führt. Auf einem Felsvorsprung nahe der Jakobskirche steht das Mädchen mit der Möwe – das Wahrzeichen von Opatija.