Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs zerstörten mehrere Bomben Dach und Glockentürme der Pfarrkirche Sv. Stefan aus dem Jahr 1868. Mit dem Wiederaufbau beauftragte die Pfarrei Joze Plecnik. Seitdem erinnert St. Stephan mit seinen auffälligen Türmen eher an eine Kathedrale. Kleiner, aber ebenso fein ist das Kirchlein Sveti Urh (Cerkev svetega Urha) aus dem späten 15. Jh. im Dorf Marsici (8 km nordwestlich): Farbenfrohe Fresken zeigen Christi Geburt und den Zug der Heiligen Drei Könige. Volkshumor und Religion verbinden sich im Bild eines Fuchses als frommer Pilger, der ein erbeutetes Federvieh in der Tasche trägt.
Aus Holz Schüsseln, Löffel, Teller und anderen Hausrat herzustellen, hat in Ribnica und seiner waldreichen Umgebung eine lange Tradition. Bekannt ist das Städtchen an der Bistrica auch für seine Töpferwaren. In den wenigen heute noch betriebenen Werkstätten sind Besucher willkommen, bei der Herstellung von Krügen, Backformen und Schüsseln zuzusehen. Am ersten Sonntag im September stehen die dekorativen Handwerksprodukte im Mittelpunkt eines Markt.