Oberseifersdorf
Mittelherwigsdorf, Sachsen, Deutschland
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Tipp der ADAC Redaktion
Museen
Völkerkundemuseum
HerrnhutDas Völkerkundemuseum Herrnhut ist eine Einrichtung der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen. Hier finden sich Objekte aus Teilen der Welt, in denen die Herrnhuter Evangelische Brüder-Unität seit 1732 missioniert hat. In der gegenwärtigen Dauerausstellung werden historische Kulturen der Indianer Nord- und Südamerikas, der Inuit Grönlands, Labradors und Alaskas sowie verschiedener Bevölkerungsgruppen Surinams vorgestellt. Daneben gibt es regelmäßige Sonderausstellungen.

Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke
Johanniskirche
ZittauDie Johanniskirche mit ihren hohen Bögen und der eleganten Kassettendecke (1834-37) wurde von Karl Friedrich Schinkel geplant. Heute hat die Kirche wieder einen Türmer, der zur Freude der Einwohner und Besucher nahezu täglich um 11.50 Uhr vom Aussichtsturm in alle vier Himmelsrichtungen Werke aus der Kirchenmusik spielt. Beim Turmaufstieg kann auch die zweistöckige Türmerwohnung besichtigt werden. Nach 266 Stufen und 60 m Aufstieg reicht der Blick von der Aussichtsplattform weit über die Stadt Zittau in das Oberlausitzer Bergland, das Isergebirge und Riesengebirge. Dass der Turm eine Neigung von 104 cm hat, sollte niemanden erschrecken. Seit 1832 ist er zum Stillstand gekommen.

Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke
Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster Zittau
ZittauDas Highlight der Ausstellung im Franziskanerkloster ist das Kleine Zittauer Fastentuch, das einzige Fastentuch des Arma-Christi-Typs in Deutschland mit Darstellungen aus dem Alten und Neuen Testament. Das 1573 von einer evangelischen Gemeinde in Auftrag gegebene Werk zeigt eindrucksvoll auf 15 qm Fläche eine monumentale Kreuzigungsszene, umrahmt von mehr als 30 Symbolen der Leidensgeschichte. Das Museum beherbergt des weiteren eine umfangreiche Schausammlung Zittauer Kulturgeschichte, eine Rüstkammer, eine barocke Wunderkammer, einen malerischen Klosterhof mit Grufthäusern und in der sanierten Klosterkirche den Epitaphienschatz, eine einzigartige Sammlung an imposanten Gedächtnistafeln.

Tipp der ADAC Redaktion
Museen
Heimatmuseum
HerrnhutDas Museum beschreibt die Geschichte der Herrnhuter Brüdergemeinde, die starken Einfluss auf die Ortsgeschichte hatte. Ein Biedermeierzimmer zeigt Mobiliar und Gemälde sowie Bilder aus Menschenhaar, die von Herrnhuter Schwestern gefertigt wurden. Eine Besonderheit sind die Lacktabletts der Herrnhuter Manufaktur H.I.Gregor sowie das Herrnhuter Papier.

Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke
Museum Kirche zum Heiligen Kreuz
ZittauDas 56 qm große Fastentuch, das 90 Szenen aus dem Alten und Neuen Testament zeigt, ist eine sakrale Kostbarkeit. 1472 erschaffen, zählt es mit 6,80 m Breite und 8,20 m Höhe zu den ältesten und größten weltweit. Ausgestellt ist es in der Kirche zum Heiligen Kreuz, einer filigranen Einstützenhalle aus der Zeit um 1400 – geschützt von der größten Museumsvitrine der Welt.

Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten
Zittauer Bimmelbahn
ZittauZwischen Zittau, Olbersdorf und den Kurorten Oybin und Jonsdorf verkehrt mehrmals täglich die hundertjährige, dampfende und bimmelnde Schmalspurbahn. Von Endhaltestelle zu Endhaltestelle braucht sie eine dreiviertel Stunde. Am Bahnhof Bertsdorf erlebt man einen Bahnhofsbetrieb wie anno dazumal, mit schnaufenden Dampfrössern, Rangierfahrten und Wasserauftanken.

Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke
Rathaus
ZittauDas Rathaus von 1845 basiert auf Plänen Karl Friedrich Schinkels. Die Architektur orientiert sich an italienischen Vorbildern der Renaissance, der schlanke Turm stammt vom 1751 zerstörten Vorgängerbau. Schön sind die Glasmalereien im Innenhof und der prächtig geschmückte Bürgersaal mit Kasettendecke von 1891.

Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft
Blumenuhr
ZittauEin hübsches Wahrzeichen der Stadt ist die große Blumenuhr von 1907 mit Meissener Porzellanglockenspiel im Garten der Fleischerbastei, der alten Stadtbastion. Dreimal im Jahr wird sie jahreszeitabhängig bepflanzt, es sind etwa 5000 Blüten. Das Glockenspiel spielt zu jeder vollen Stunde eine andere Melodie.

Tipp der ADAC Redaktion
Einkaufen
Herrnhuter Sterne GmbH
HerrnhutHerrnhuter Sterne schmücken in der Advents- und Weihnachtszeit viele Wohnungen, Kirchen, Straßen, Plätze und Schaufenster. In einer Schauwerkstatt können Besucher die Herstellung erleben. Der aus Herrnhut stammende Brauch, den Stern im Familienkreis zusammen zu bauen und ihn am ersten Sonntag im Advent auf zu hängen, ist weltweit verbreitet und hat eine lange Tradition. Nachfahren der evangelischen Bruderunität aus Mähren siedelten Anfang des 18. Jh. nach Deutschland um und gründeten den Ort Herrnhut. Dieser wurde Ausgangspunkt einer weltweiten Missionsarbeit. Im Erziehungswerk dieser Kirche wurden Kinder von Missionsfamilien im Internat aufgenommen, und um ihnen besonders in der Adventszeit die Trennung vom Elternhaus zu erleichtern, begann vor ca. 150 Jahren ein Erzieher einen Stern aus Pappe und Papier zu bateln. Bald stellten die Schüler diese Sterne selbst her. Erst am Anfang des 20. Jh. begann die Serienproduktion und führte zur großen Verbreitung dieses Weihnachtsbrauches. Bis heute werden die Sterne von Hand gefertigt.

Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild
Herrnhut
HerrnhutHerrnhut ist der Ausgangspunkt einer bemerkenswerten Missionsgeschichte. Die böhmische Brüdergemeinde zog im frühen 18. Jh. auf Einladung des Grafen von Zinzendorf hierher, um daheim der Verfolgung zu entgehen. Ihr Gemeindehaus ist von schlichter Würde - dort sitzen heute noch Männer und Frauen getrennt. Der weltweit bekannte, denkmalgeschützte Gottesacker ist auch in Bereiche für Männer und Frauen aufgeteilt. Interessant ist auch das Chorhaus der Witwen und der Vogtshof. Original Herrnhuter Advents- und Weihnachtssterne wurden schon in der Mitte des 19. Jh. in Schulen der Herrnhuter Brüdergemeinde gebastelt. Heute wird der Stern gern von Touristen als Andenken oder für die Weihnachtszeit gekauft. Von Herrnhut aus werden jedes Jahr die Herrnhuter Losungen ausgegeben. Sie gelten als ältestes evangelisches Andachtsbuch der Welt.

Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke
Marsbrunnen
ZittauDer Marsbrunnen von 1585 besteht aus einer achteckigen Schale und einer Kandelabersäule mit korrinthischem Kapitell. Unten sprudelt Wasser aus Löwenmasken. Weiter oben halten vier Putten Früchte, Geldbeutel, Korn und Weberschiffchen, Hinweise auf den Reichtum der Stadt. Auf der Säule steht der Kriegsgott Mars, mit Helm, Harnisch und Hellebarde. Sein Wappenschild mit Doppeladler ist Insignium der römisch-deutschen Kaiser.

Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild
Zittau
ZittauBekannt als die Stadt der Fastentücher, präsentiert sich Zittau in der Oberlausitz mit einem vielseitigen kulturellen und historischen Erbe. Direkt am Fuße des Zittauer Gebirges blickt die Stadt mit ihren verwinkelten, kleinen Gassen auf eine lange Geschichte zurück. Doch nicht nur Historie begleitet einen Besuch – auch erlesene Kunstschätze begeistern Reisende. Unterwegs in Zittau: mit dem Reiseführer zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Vieles erinnert in Zittau noch heute an den einstigen Reichtum, den die Stadt durch den Tuchhandel und die hiesige Damastweberei erlebte. Der Stadtkern verfügt über zahlreiche historische Gebäude und Bauwerke. Mit der Karte von Zittau im Gepäck, startet ein Rundgang direkt am Marktplatz. Hier warten das Rathaus Zittau , das nach dem Vorbild eines italienischen Palastes entstand, und die Johanniskirche Zittau. Die Kirche verspricht mit ihrem Aussichtsturm einen eindrucksvollen Blick auf die Altstadt. Der Stadtbummel führt weiter zum Salzhaus Zittau, auch Marstall genannt, und vorbei an barocken Brunnen. Ausflugsziele in Zittau: Erlebnisse auf schmalen Gleisen und mit floraler Kunst Unter den für Zittau bekannten Reisetipps taucht auch die Blumenuhr auf: Das florale Kunstwerk zählt zu den Wahrzeichen der Stadt und wird jedes Jahr aufs Neue mit tausenden Blumen bepflanzt. 1966 wurde außerdem ein beeindruckendes Glockenspiel mit Meißner-Porzellan-Glocken hinzugefügt. Während des Sommerhalbjahres ertönen darauf zur vollen Stunde bekannte deutsche Volkslieder. Die Zittauer Schmalspurbahn lädt Jung und Alt zu Ausflügen durch die Oberlausitz ein. Während der nostalgischen Zeitreise gewährt sie Blicke auf die alte Dampflokomotiven-Technik und die Landschaft des Zittauer Gebirges.
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