Bekannt als die Stadt der Fastentücher, präsentiert sich Zittau in der Oberlausitz mit einem vielseitigen kulturellen und historischen Erbe. Direkt am Fuße des Zittauer Gebirges blickt die Stadt mit ihren verwinkelten, kleinen Gassen auf eine lange Geschichte zurück. Doch nicht nur Historie begleitet einen Besuch – auch erlesene Kunstschätze begeistern Reisende.
Unterwegs in Zittau: mit dem Reiseführer zu den schönsten Sehenswürdigkeiten
Vieles erinnert in Zittau noch heute an den einstigen Reichtum, den die Stadt durch den Tuchhandel und die hiesige Damastweberei erlebte. Der Stadtkern verfügt über zahlreiche historische Gebäude und Bauwerke. Mit der Karte von Zittau im Gepäck, startet ein Rundgang direkt am Marktplatz. Hier warten das Rathaus Zittau, das nach dem Vorbild eines italienischen Palastes entstand, und die Johanniskirche Zittau. Die Kirche verspricht mit ihrem Aussichtsturm einen eindrucksvollen Blick auf die Altstadt. Der Stadtbummel führt weiter zum Salzhaus Zittau, auch Marstall genannt, und vorbei an barocken Brunnen.
Ausflugsziele in Zittau: Erlebnisse auf schmalen Gleisen und mit floraler Kunst
Unter den für Zittau bekannten Reisetipps taucht auch die Blumenuhr auf: Das florale Kunstwerk zählt zu den Wahrzeichen der Stadt und wird jedes Jahr aufs Neue mit tausenden Blumen bepflanzt. 1966 wurde außerdem ein beeindruckendes Glockenspiel mit Meißner-Porzellan-Glocken hinzugefügt. Während des Sommerhalbjahres ertönen darauf zur vollen Stunde bekannte deutsche Volkslieder. Die Zittauer Schmalspurbahn lädt Jung und Alt zu Ausflügen durch die Oberlausitz ein. Während der nostalgischen Zeitreise gewährt sie Blicke auf die alte Dampflokomotiven-Technik und die Landschaft des Zittauer Gebirges.