Messina

Messina

Messina zählt bis heute zu den Geheimtipps auf Sizilien. Die Stadt an der gleichnamigen Meerenge präsentiert sich mit typisch mediterranem Flair. Neben dem Strand warten als Ausflugsziele die Kathedrale und das alte Fort. Als eine der größten Städte Siziliens beheimatet Messina kulturelle Highlights wie das Regionalmuseum. Die feinen Sand- und Kieselstrände laden zu einem Badeurlaub ein, während das bergige Umland als Wandereldorado dient.

Entdeckungen in Messina: Reisetipps für einen Tag in der Stadt

Aufgrund des schweren Erdbebens im Jahr 1908 sowie wiederholter Erschütterungen wurden viele historische Bauwerke zerstört, weshalb heute weniger Bausubstanz aus früheren Jahrhunderten erhalten ist. Trotzdem gibt es einige architektonische Perlen. Dazu gehört die rekonstruierte Kathedrale Duomo di Messina, die sich direkt an der Piazza del Duomo befindet. Eines der Highlights ist der Glockenturm. Er verfügt über eine astronomische Uhr, die jeden Tag mit einem Figurenschauspiel die Mittagsstunde verkündet. Unmittelbar vor der Kathedrale präsentiert sich die Fontana di Orione: Der Orionbrunnen findet seinen Ursprung im 16. Jahrhundert. Er wurde von einem Schüler Michelangelos entworfen.

Reiseführer-Tipps für Messina: weitere bekannte Ziele in der sizilianischen Stadt

Mit dem Stadtplan ist das Regionalmuseum von Messina komfortabel erreichbar. Die Ausstellung zeigt unter anderem Exponate aus dem 12. Jahrhundert. Bekannt als MuMe Messina, beheimatet es unter anderem Stücke aus früheren Kirchenhäusern. Auch der städtische Hafen sollte im Urlaub als Reiseziel nicht fehlen. Schon bei der Einfahrt fällt das Forte del Santissimo Salvatore auf. Die Festung geht auf Befestigungsbauten im 16. Jahrhundert zurück, entlang der Mauern sind noch alte Kanonen zu sehen. Die neugestaltete Palazzata rundet das Hafenensemble ab. Die ursprüngliche Palastfassade an der Promenade wurde bei einem Erdbeben zerstört.

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Ganzirri

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Der Ort ist ein verträumter Sommersitz wohlhabender Sizilianer im äußersten Ostzipfel ihrer Insel, und unter Feinschmeckern wird er als erste Adresse für die frischesten Meeresfrüchte gehandelt, die in den Restaurants rund um die Lagune offeriert werden. Vom Strand hat man einen hübschen Panoramablick auf die zum Greifen nahen Berge Kalabriens, und am Capo Peloro findet man einen altertümlichen Leuchtturm. An dieser Stelle sind die Strudel des mythischen Ungeheuers »Charybdis« am besten zu sehen, wenn sich kleine Segelboote durch die »Straße von Messina« quälen und verzweifelt gegen die gefährlichen Strömungen in der Meerenge ankämpfen.
Messina, Duomo di Messina
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Duomo di Messina

Messina
Die wichtigsten architektonischen Monumente von Messina wurden nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs rekonstruiert, z.B. der ab Mitte des 12. Jh. erbaute Dom. Original erhalten blieben nur das hochgotische Portal (15. Jh.) und bunte Marmorverzierungen an der Fassade (14. Jh.). Mehr Aufsehen erregt jedoch die 1933 in Straßburg gefertigte Astronomische Uhr des frei stehenden, 90 m hohen Glockenturms. Täglich um 12 Uhr wiederholt sich ihr Glockenspiel: Löwengebrüll, Hahnengekrähe und paradierende Heilige zu den Klängen des Ave Maria.
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Wissenswertes zu Messina

Die Anreise vom italienischen Festland auf die Insel Sizilien erfolgt bequem mit der Fähre. Von Villa San Giovanni aus dauert die Fahrt über die Straße von Messina etwa 20 Minuten. Die Fähren sind Tag und Nacht unterwegs und auch der eigene Pkw kann mitgenommen werden.

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Sizilianische Küche - arabisch, französisch und spanisch geprägt

Die sizilianische Küche hat Charakter und Temperament. Sie vereint das kulinarische Erbe all jener Völker, die einst hier Fuß fassten, und offenbart bis heute arabische, französische und spanische Einflüsse. Obendrein hat ­jeder sizilianische Ort seine Spe­zialitäten, und die schmecken dort, wo sie erfunden wurden, auch am ­allerbesten. Von Rosinen bis Thunfisch Deshalb sollte man ›pasta con le sarde‹ in Palermo kosten. Der Su­go aus Olivenöl, Zwiebeln, Tomaten, Rosinen, Pinienkernen, Sardinen und wildem Fenchel ist hocharomatisch. Aus Messina stammen Stockfisch-Salat (pescestocco in insalata), Bandnudeln mit Schwertfisch und Minze (linguine con spa­da e menta) oder Schwertfisch-Röllchen (involtini di pesce spada). In Catania ist die ›pasta alla norma‹ mit Auberginen, Basilikum und Ricotta, benannt nach der bekanntesten Oper von Vincenzo Bellini, eine kulinarische Hymne an den berühmtesten Sohn der Stadt. Eine Fisch-Spezialität ist Thunfisch mit geschmorten Zwiebeln (tonno con la cipollata). In Trapani versteht man sich auf arabisches Couscous und serviert Nudeln mit Thunfischrogen (pasta uova di tonno).  Wein und Marzipan Aus Sizilien, dem größten Weinanbaugebiet Italiens, kommen exzellente Tropfen. Einen süffigen Bianco liefert z.B. die Tenuta Rapitalà. Die Kellerei Donnafugata bietet Weißweine wie Chiarandà oder Vigna di Gabri und Rotweine wie Etna Rosso und Tancredi. Von Rega­leali kommen Spitzenweine wie Nozze d’Oro und Rosso del Conte.  Liebhaber von Süßem finden ein Paradies vor. Man probiere Cannoli, mit süßem Ricotta gefüllte Teigröllchen, das Mandelgebäck Pasta di Mandorla oder Cassata, die berühmte cremige Schichttorte mit kandierten Früchten. Zum Schluss gönne man sich ­einen ausgesprochen sizilianischen Digestif: ein Gläschen Averna. Der nach uralten Rezepten gemixte Kräuterbitter verkörpert mit seinen Aromen die Seele Siziliens. Wie das Land schmeckt auch er: bitter und süß.
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Häufig gestellte Fragen

Auf einer Reise nach Messina lohnt sich ein Besuch der Kirche Santa Maria Alemanna. Interessant sind vor allem die Marmorsäulen und Kalksteinelemente.

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