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Tihany
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Tihany

Tihany

Benediktinermönche besiedelten um 1055 die hügelige Halbinsel Tihany, die 5 km in den See hineinragt. Das 1055 gegeründete Kloster hat eine barocke Kirche mit Doppelturmfassade von 1725. In der Krypta befindet sich das Grab des Klostergründers König Andreas I. (1015-60). Das Museum im Kloster zeigt die Gründungsurkunde der Abtei, das erste Schriftzeugnis der ungarischen Sprache. Tihany hat auch ein Freilichtmuseum mit Bauernhaus und Fischerhaus aus dem 18. Jh. und am Csúcs-Berg herrliche Lavend
Balatonalmádi
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Balatonalmádi

Balatonalmádi

Balatonalmádi ist ein Touristenzentrum am See und besitzt zwei sehenswerte Kirchen: die romanische Wehrkirche im Vorort Vörösberény und die 1930 gebaute Pfarrkirche. 1956 wurde auf der Budaer Burg eine Kapelle mit der rechten Hand des Heiligen Königs Stephan I. entdeckt. Diese Kapelle mit Mosaiken des ungarischen Malers Károly Lotz (1833-1904) wurde abgetragen, nach Balotonalmádi transportiert und hier an die Pfarrkirche angebaut. Die Reliquie kam in die Budapester Stephansbasilika.
Balatonkenese
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Balatonkenese

Balatonkenese

Balatonkenese mit dem Ortsteil Balatonakarattya liegt am Ostufer des Plattensees und bietet Strandbäder und Restaurants. Wegen seiner flachen Badestrände eignet sich der Ort für Familien. Das Steilufer, an dessen Hängen Balatonkenese liegt, gibt weite Blicke über den See frei. Deutlich sind von der Straße aus die sogenannten Tartaren- oder Türkenlöcher zu sehen. In den in die Lösswand des Steilufers gehauenen Höhlen soll die Bevölkerung bei Tartaren- und Türkenüberfällen Schutz gesucht haben. Un
Plattensee, Tihany
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Plattensee

Keszthely

Breite Schilfgürtel, flach abfallende Strände im Süden, hügelige Uferhänge im Norden: Der Plattensee ist ein beliebtes Urlaubsziel für Familien, Aktive und Erholungssuchende. Er liegt in Transdanubien zwischen dem Bakony-Gebirge und den Somogyer Bergen. Der Nationalpark Plattensee-Oberland bietet außerdem aussichtsreiche Naturerlebnisse und attraktive Ausflugsziele. Sehenswürdigkeiten und Highlights auf der Plattensee-Karte Siófok zählt zu den beliebten Ferienorten am Plattensee. Neben einem l
Herend, Porcelanium
Tipp der ADAC Redaktion
Einkaufen

Herend

Herend

Im Jahr 1826 wurde in Herend die gleichnamige Porzellanmanufaktur gegründet. Service aus Herend schmückten bald die Tafeln europäischer Königshäuser. Das Porzellan nach alten Vorlagen wird immer noch hergestellt, darunter das Victoria Bouquet mit Schmetterlingen und Blüten, das für Queen Victoria entworfen wurde. Mehr über Herend erfährt man im Porcelanium, dem Besucherzentrum mit Minimanufaktur, Museum, Laden und Café.
Veszprem, Hangvilla
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Hangvilla

Veszprem

Das moderne multifunktionale Kulturzentrum mit Café und Restaurant ist die Heimat des Mendelssohn Kammerorchesters, des Veszprémer Chors, des Pannon Burgtheaters und des Klubs Expresszó.
Sümeg, Himmelfahrtskirche
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Himmelfahrtskirche

Sümeg

Neben einigen Barockbauten, wie dem 1750 modernisierten Bischofspalais, ist der kunstgeschichtliche Höhepunkt Sümegs die Himmelfahrtskirche (Plébánia templom). Sie wurde 1757/58 von Franz Anton Maulbertsch, dem Hauptmeister des Wiener Spätbarock, in 16 Monaten mit Fresken ausgemalt. Sein Bildprogramm zeigt Szenen aus dem Leben Jesu, von der Verkündigung über die Geburt Christi bis zur Kreuzigung und Auferstehung. Als Altarbilder dienen drei Fresken mit Christi Himmelfahrt in der Mitte.
Sümeg, Festung
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Festung

Sümeg

Hoch über Sümeg erhebt sich die Burg auf einem steilen Kalksteinberg. Königin Bela IV. ließ sie nach dem Abzug der Mongolen (1240-41) bauen. Die Mongolen kamen nie wieder, aber als die türkische Bedrohung im 15. Jh. näher rückte, wurde sie zur größten Burg Transdanubiens erweitert. Als die Türken die Stadt Veszprém eroberten, diente sie den Bischöfen von Veszprém 200 Jahre lang als Residenz. Jene Zeit hat auch das Ortsbild geprägt, denn die Bischöfe ließen prächtige Gebäude errichten, z.B. das b
Veszprém, Franziskanerkirche
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Franziskanerkirche

Veszprém

Die neoromanische Franziskanerkirche passt nicht so recht ins barocke Bild des Burgviertels mit der reich verzierten Dreifaltigkeitssäule mitten auf dem Platz. Die Franziskaner kamen Ende des 17. Jh. nach Veszprém. Ihre erste Kirche im Barockstil brannte wie so viele Bauten der Stadt bei einer Feuersbrunst ab. Das Domherrenhaus nebenan dient als Museum mit Schatzkammer.
Veszprém, Königsstatuen
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Königsstatuen

Veszprém

Majestätisch erheben sich am Ende der Vár utca die überlebensgroßen Skulpturen von König Stephan I. und seiner Gemahlin Königin Gisela. Der Bildhauer József Ispánky hat das erste ungarische Königspaar 1938 zum 900. Todestag Stephans I. in Stein gehauen. Hier bietet sich ein weiter Blick über die Hügel der Stadt.
Csopak, Káli-Becken
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Káli-Becken

Csopak

Erloschene Vulkane umrahmen das Káli-Becken mit ausgedehnten Wiesen und Steinmeeren als Überbleibseln des Pannonischen Meeres. Die Steinmeere dienten jahrhundertelang als Steinbrüche, sodass heute nur Reste erhalten sind. Am Basaltkegel Hegyestű (337 m) zwischen den Dörfern Zánka und Monoszló bietet das geologische Besucherzentrum (Hegyestű Geológiai Bemutatóhely; vorübergehend geschl.) eine erdgeschichtliche Zeitreise mit Informationen über Gesteine, Mineralien und deren Abbau.
Veszprém, Óváros-Platz
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Óváros-Platz

Veszprém

Mittelpunkt der Altstadt ist der Óváros-Platz, dessen Westseite Häuser im Zopfstil aus dem 18. Jh. bilden. Darunter ist das vom Zisterzienserorden errichtete Pósa-Haus, das den Namen des Buchhändlers und Druckers Endre Pósa bekam. Die Ostseite des Platzes dominieren weiche Formen der Jugendstilgebäude. Das Rathaus mit hohem Sockelgeschoss und Mittelrisalit mit Pilastern wurde 1857 als Bankgebäude der Kirche errichtet. Viele Cafés gruppieren sich am Óváros-Platz.
Veszprém, Feuerturm
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Feuerturm

Veszprém

Der Feuerturm erhebt sich als Wahrzeichen der Stadt 48 m hoch über den Óváros-Platz und das Burgviertel. Der wie ein Minarett mit Helmaufsatz wirkende schlanke Turm wurde 1801 errichtet und bietet einen weiten Blick über die sieben Hügel der Stadt.
Veszprém, Burgviertel
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Burgviertel

Veszprém

Eine kopfsteingepflasterte Straße, die Vár utca, durchzieht das Burgviertel auf dem Dolomitfelsen. Hier liegen die Franziskanerkirche, das Erzbischöfliche Palais und der Dom St. Michael. Die Burgmauern ließen die Habsburger Anfang des 18. Jh. schleifen. Am Platz hinter dem Heldentor zeigt das László-Vass-Museum Werke des modernen Konstruktivismus.
Veszprém, Erzbischöfliches Palais
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Erzbischöfliches Palais

Veszprém

Der ungarische Architekt Jakob Fellner entwarf 1776 das Barockpalais mit zwei symmetrischen Seitenflügeln, Mittelrisalit samt Portal und Ehrenhof. Die Fassade zeigt über den Fenstern Girlanden im ungarischen Zopfstil, einer Stilform im Übergang vom Rokoko zum Klassizismus. Die Innenräume sind reich mit Möbeln und Gemälden ausgestattet. Apostelfresken des 13. Jh. zieren die frühgotische Giselakapelle, die sich hinter einer klassizistischen Fassade an das Palais schmiegt.
Veszprém, Laczkó-Dezsö-Museum
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Laczkó Dezső Museum

Veszprém

Das Laczkó-Dezső-Museum im Jugendstilhaus an der Erzsébet-Promenade in der Neustadt präsentiert archäologische Funde, Waffen, Trachten und Schmuck. Diese illustrieren die Kulturgeschichte der Region. Das benachbarte strohgedeckte Haus ist die Kopie eines kleinadeligen Bakonywald-Wohnhauses des 19. Jh.
Veszprém, Dom St. Michael
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Dom St. Michael

Veszprém

An der Stelle einer bereits 1001 gegründeten Basilika steht der Dom mit seinen markanten Doppeltürmen. Sein neoromanisches Äußeres erhielt er erst im Jahr 1910. Original romanisch ist noch die Georgskapelle. Ungezählte Pilgerscharen haben zur Kopfreliquie des hl. Georg in der spätgotischen achteckigen Kapelle gebetet, wie die ausgetretene Schwelle am Eingang beweist.
Szigliget, Burgruine von Szigliget
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Burgruine von Szigliget

Szigliget

Hoch über der Halbinsel thront die Ruine der Burg von Szigliget. 1262 errichtet und danach immer wieder ausgebaut, wurde sie 1702 von den Habsburgern gesprengt. Der Aufstieg auf den 242 m hohen Burgberg wird mit einer fulminanten Aussicht belohnt.
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