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Zaandam

Zaandam
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Als einstiges Zentrum des Schiffbaus zog Zaandam auch den russischen Zaren Peter I. an, der 1697/98 hier die Bauweise seegängiger Segler studierte. Das Czaar Peterhuisje, in dem der Herrscher wohnte, erinnert noch daran. Ein aus 70 übereinandergestapelten Häuschen konstruiertes Hotel erregt ebenso Aufsehen wie das Freilichtmuseum Zaanse Schans mit seinen Holzhäusern, Scheunen, Läden und Windmühlen aus dem 18./19. Jh. Handwerker führen vor, wie damals gearbeitet wurde. Zu sehen gibt es eine Gewürzmühle, eine Zinngießerei, eine Käserei und einen Holzschuhmacher.

Highlights & Sehenswertes

Unterkunft Aktivitäten Architektur & Denkmal Veranstaltungen Gastronomie Gesundheit & Wellness Landschaft & Natur Museen & Ausstellungen Service Ladestation Tour Stadtbild & Ortsbild & Ensemble
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Zaanse Schans Zaandam
Vor der Stadt liegt das Freilichtmuseum Zaanse Schans, das mit Holzhäusern, Scheunen, Geschäften und Windmühlen aus dem 18. und 19. Jh. wie ein Dorf wirkt. Handwerker führen vor, wie damals gearbeitet wurde. Zu sehen gibt es u.a. eine Gewürzmühle, eine Zinngießerei, eine Käserei und einen Holzschuhmacher.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Nieuwe Kerk Amsterdam
Die Nieuwe Kerk am Dam wurde 1409 als zweite Kirche Amsterdams geweiht. Bei einem Brand 1645 büßte die spätgotische Basilika ihren Turm ein. Heute ist die Nieuwe Kerk Schauplatz großer Ausstellungen zu Kunst und Fotografie. Das Innere birgt Grabstätten berühmter Amsterdamer, darunter ein Monument für den Nationaldichter Joost van den Vondel (1587-1679) und das Prunkgrab des Seehelden Michiel de Ruyter (1607-76). Auch die Glasmalereien illustrieren große Ereignisse der Stadtgeschichte. Weitere Kostbarkeiten aus dem 17. Jh. sind die Kanzel von Albert Vinckenbrinck mit ihrem riesigen Schalldeckel, das kupfergoldene Chorgitter und Jacob van Campens große Orgel.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Anne Frank Huis Amsterdam
Die Familie Frank war 1934 aus Frankfurt nach Amsterdam emigriert, dann kam die deutsche Besatzung. Wie viele andere Juden tauchten auch die Franks unter, um der Deportation zu entgehen. Ab 1942 versteckten sie sich im Schlupfwinkel des Hinterhauses an der Prinsengracht. Im Vorderhaus liefen die Geschäfte von Otto Frank weiter wie bisher. Das Schulmädchen Anne Frank beschrieb in ihrem Tagebuch das Leben im Verborgenen. Den letzten Eintrag machte sie am 1. August 1944. Drei Tage später wurde ihr Versteck vom deutschen Sicherheitsdienst entdeckt. Alle bis auf Otto Frank kamen im Konzentrationslager ums Leben. Annes Tagebuch gehört zu den erschütterndsten Zeugnissen der Nazizeit. 
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Oude Kerk Amsterdam
Die älteste Kirche Amsterdams ist Sint Nicolaas geweiht, dem Stadtpatron und Schutzheiligen der Seeleute. Im 13. Jh. befand sich an dieser Stelle eine Holzkapelle, diese wurde im 14. Jh. durch die Basilika aus Stein ersetzt. Glasmalereien und das Chorgestühl aus dem 16. Jh. sind einziger Schmuck des kargen Innenraums. In der Kapelle der Weizenhändler wurde im Jahr 1642 Rembrandts Gattin Saskia van Uylenburgh beigesetzt.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Het Scheepvaartmuseum Amsterdam
Im früheren Zeughaus der Admiralität präsentiert das Schifffahrtsmuseum die Geschichte der niederländischen Seefahrt. Gezeigt werden alte Karten und Atlanten, Navigations instrumente, Galionsfiguren, Marinemalerei, Pokale und Schiffsmodelle. Die elegante grüne Schleppjacht von 1750 etwa war Ausflugsboot einer Amsterdamer Familie, die weiße Königsschaluppe von 1818 ein Geschenk der Niederländer an ihren König Wilhelm I. Der Schiffsbug ist mit einer vergoldeten Muschel geschmückt, in der Neptun auf einem Streitwagen thront. Im Hafen des Museums liegt der Nachbau des Ostindienseglers ›Amsterdam‹ aus dem 18. Jh. vor Anker. Vom Bauch des Schiffes mit Fässern voller Proviant über die Matrosenkammern mit Hängematten, die Kombüse des Schiffsarztes und die Kapitänskajüte kann man alles erkunden.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen ARTIS Zoo Amsterdam
Den ARTIS Zoo gibt es seit 1838, heute leben hier mehr als 8200 Tiere aus 900 Arten. Zwischen den historischen Bauten wachsen viele exotische Blumen und Bäume, in den drei Gewächshäusern beim Seelöwenbecken sieht man Pflanzen der Tropen, Wüsten und Sümpfe. Es gibt eine afrikanische Savanne und südamerikanische Pampa, ein Schmetterlingshaus, Insektarium, Lemurenland, Aquarium und Planetarium. Und Micropia, den weltweit ersten Zoo für Bakterien, Algen, Pilze. Am Kiss-o-Meter etwa kann man messen, wie viele Millionen Mikroorganismen beim Küssen ausgetauscht werden.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Joods Historisch Museum Amsterdam
Vor dem Zweiten Weltkrieg und der deutschen Besatzung lebten die meisten der 80.000 Amsterdamer Juden in der Jodenbuurt rund um den heutigen Waterlooplein. Die meisten von ihnen wurden deportiert und nur die wenigsten überlebten den Holocaust. Die Häuser der Jodenbuurt standen leer, wurden für Feuerholz ausgeschlachtet und verfielen. Heute erinnert das in vier Synagogen untergebrachte Jüdische Museum an jene tragischen Ereignisse und die Geschichte der Amsterdamer Juden, die 1593 begann. Unter den Exponaten sind Leuchter, Thorakronen und Thoramäntel, Fotos, Filme und Werke jüdischer Künstler.
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft & Natur Hortus Botanicus Amsterdam Amsterdam
Der Hortus Botanicus Amsterdam ist einer der ältesten Botanischen Gärten der Welt. Er wurde schon 1638 für damals unbekannte Pflanzen angelegt, die Seeleute aus Fernost mitgebracht hatten, wie z.B. Kaffee. Heute beherbergt er rund 4000 Pflanzenarten. Wer dem Stadttrubel für ein Weilchen entfliehen möchte, kann in der herrlichen Anlage des Botanischen Gartens zahlreiche Pflanzen tropischer, subtropischer und arider Klimazonen besichtigen. Im tropischen Klima des großen Palmenhauses beispielsweise gedeiht die 400 Jahre alte Cycas-Palme ganz prächtig. Und nach dem Rundgang lässt es sich auf der schattigen Terrasse der Orangerie bei einem Kopje Coffee entspannen.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Verzetsmuseum Amsterdam
Das Widerstandsmuseum erinnert an die Jahre der deutschen Besatzung 1940-45. Es gewährt Einblick in den Alltag der Verfolgten und Widerstandskämpfer. Zu sehen sind gefälschte Ausweise, kuriose Verstecke und selbstgebaute Radioempfänger. Die Ruine des Theaters Hollandse Schouwburg nebenan ist eine Gedenkstätte. Von hier wurden die Juden deportiert. Am 2. Dezember 2022 wird das Museum mit neuer Dauerausstellung wiedereröffnet.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Westerkerk Amsterdam
Der Blick über das Viertel Jor daan und den Grachtengürtel lohnt den Aufstieg auf den Langen Jan, den 85 m hohen Renaissanceturm der Westerkerk. Das Glockenspiel, das von Hand geläutet wird, ist ebenso schön wie die blaugoldene Kaiserkrone auf der Spitze. Maximilian I. hatte Amsterdam 1489 das Privileg verliehen, seine Krone im Stadtwappen zu führen. Das Innere der Kirche ist im Stil der niederländischen Renaissance gestaltet, eher schlicht, bis auf die mit biblischen Szenen bemalte Orgel. Eine Gedenktafel erinnert an den Maler Rembrandt, der hier 1669 begraben wurde.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Amsterdam Museum Amsterdam
Das Amsterdam Museum im früheren Burgerweeshuis an der Kalverstraat wird restauriert und soll 2025 rechtzeitig zum 750jährigen Stadtgeburtstag wiedereröffnet werden. Solange zeigt es Ausstellungen im Huis Willet-Holthuysen an der Herengracht 605 und in der Hermitage an der Amstel 51. Die Sammlung umfasst Filme, Fotos, Modelle, Gemälde, Kunsthandwerk, Möbel und Maschinen. Breiten Raum nimmt das Goldene Zeitalter ein: Im 17. Jh. waren die Niederlande zur See-, Handels- und Kolonialmacht aufgestiegen, und Amsterdam erlebte seine Blütezeit, wovon noch der Grachtengürtel mit seinen prächtigen Giebelhäusern und eine Fülle an Gemälden der Rembrandtzeit zeugen. Aber auch die Gegenwart der Stadt und ihrer Bewohner werden mit allerlei spannenden Exponaten dokumentiert.
Tipp der ADAC Redaktion
Gastronomie Moeders Amsterdam
Wer wissen will wie, Nationalgerichte wie Stamppot oder Suddervlees schmecken, der geht zu Moeders. Der Name des gemütlich-altmodischen Restaurants an der Rozengracht ist Programm. Die Wände des Lokals sind geschmückt mit hunderten Fotos, Porträts von Müttern, von den Gästen über die letzten 30 Jahre mitgebracht. Kein Wunder, dass jeder sich hier gleich wie zuhause fühlt. Neben traditionellen Eintöpfen gibt es z.B. auch frischen Fisch und köstliche Pommes Frites. Der Appeltaart zum Nachtisch darf natürlich auch nicht fehlen.
Tipp der ADAC Redaktion
Gastronomie The Pancake Bakery Amsterdam
Rund um Amsterdam gibt es Flensjes (hauchdünne Crêpes), Poffertjes (Pfannkuchen mit Zucker und einem Schuss Likör) und Stroopwafels (Waffeln mit Ahornsirup) und dazu, meist schwarz, manchmal mit cremiger Milch, das Nationalgetränk Koffie (Kaffee). Mehr als ein Dessert stellen Amsterdamer Pannekoeken (Pfannkuchen) dar. In hundert tellerfüllenden Variationen gehören sie zum Standardrepertoire. Die größte Auswahl bietet The Pancake Bakery.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Diamant Museum Amsterdam
Seit Ende des 16. Jh. war Amsterdam ein Zentrum der Diamantenverarbeitung, dank der meist jüdischen Diamantenhändler und Diamantenschleifer, die aus dem von Spaniern beherrschten Antwerpen nach Amsterdam geflohen waren. Mit der Entdeckung großer Vorkommen in Brasilien 1730 und Südafrika 1867 erlebte die Amsterdamer Diamantenindustrie einen Aufschwung. Heute sind nur noch etwa zehn Diamantschleifereien übrig. Eine von ihnen, das seit 1840 bestehende Unternehmen Coster Diamonds, ist in vier Stadtpalais ansässig. Das dazugehörige Diamant Museum erzählt alles über Entstehung, Abbau und Verarbeitung von Diamanten. Der berühmteste Diamant, der je bei Coster bearbeitet wurde, ist der Koh-i-noor, der Berg des Lichts, 1304 in Indien gefunden und seit 1849 im Besitz der englischen Krone. Queen Victoria ließ den Stein 1851 bei Coster neu schleifen, sein Gewicht wurde dabei von 186 auf 108,93 Karat reduziert. Heute schmückt das Juwel die Queen Elizabeth Crown aus dem Jahr 1937.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Museum Ons' Lieve Heer Op Solder Amsterdam
Die Schlupfkirche ›Unser lieber Herrgott auf dem Dachboden‹ ist die besterhaltene katholische Geheimkirche der Niederlande. Sie liegt im Rotlichtviertel De Wallen und nimmt die Dachböden eines Grachtenhauses und zweier dahinterliegenden Häuser ein. Die Schlupfkirche entstand Mitte des 17. Jh., nachdem sich Amsterdam zum Calvinismus bekannt hatte und die öffentliche Ausübung des katholischen Glaubens untersagt wurde. Herzstück der original erhaltenen Häuser mit ihren Wohnräumen und vielen Treppen ist der schmale, aber lange Kirchensaal mit zwei umlaufenden Emporen, Barockaltar, Orgel und ausklappbarer Kanzel. Beichtstuhl und Taufbecken stehen im Treppenhaus.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Allard Pierson Museum Amsterdam
Das Museum beherbergt Sammlungen aus Ägypten, von den Etruskern, Römern und Griechen sowie aus Zypern und dem Nahen Osten. Die Highlights des Museums sind Mumienmasken und Sarkophage aus dem alten Ägypten, das Modell eines griechischen Streitwagens sowie die sog. Amsterdam Kouroi, Jünglingsstatuen aus der archaischen Epoche der griechischen Kunst (7./6. Jh. v. Chr.). Viel Spaß haben die Besucher mit dem Museumscomputer, denn hier kann man seinen Namen in Hieroglyphen übersetzen lassen.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Pianola Museum Amsterdam
Das Pianola ist die Schallplatte von anno dazumal. Auf diesen 1904 erfundenen automatischen Klavieren wurden kurz nach der Jahrhundertwende in den Salons Meisterkonzerte berühmter Pianisten und Komponisten wie von Geisterhand vorgeführt. 40 Instrumente und 12.000 gelochte Musik-Rollen, auf denen jeweils bis zu 15 Min. Aufnahme gespeichert sind, versammelt das 1994 eröffnete Museum. Bei den regelmäßig stattfindenden Konzerten kann man sich davon überzeugen, wie z.B. Claude Débussy oder Gustav Mahler ihre Stücke persönlich interpretierten.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Koninklijk Paleis Amsterdam
13.659 – diese Zahl kennt jedes Schulkind. Auf so vielen Baumstämmen steht der klassizistische Königspalast von 1655. Errichtet wurde er als Rathaus, daher der Uhrturm. Erst 1808, während der napoleonischen Herrschaft, erklärte Louis Bonaparte das Palais zur Königsresidenz. Den Giebel über dem Hauptportal ziert eine Allegorie der Stadt Amsterdam als Herrscherin der Meere: die Stedemaagd (Stadtmagd) umringt von Meeresgöttern und Seeungeheuern. Der Burgerzaal im Obergeschoss ist einer der schönsten Festsäle Europas. Er ist 28 m hoch, mit Marmor ausgekleidet und verziert mit allegorischen Skulpturen, Gemälden und Deckenmalereien.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Moco Museum Amsterdam
Das Moco, untergebracht in der Villa Alsberg von 1904 am Museumplein, zeigt Kunst der Moderne und Gegenwart und Street Art. Neben Meisterwerken von Banksy, Jean-Michel Basquiat, Keith Haring, Jeff Koons, Damien Hirst, Tracey Emin und Andy Warhol werden auch die Arbeiten von jungen Talenten gezeigt. Wechselausstellungen beleuchten die aktuellen Trends der Szene. Auch im Garten sind Kunstwerke zu sehen.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Portugese Synagoge Amsterdam
Die Portugese Synagoge entstand 1671-75 im Auftrag sephardischer Juden aus Spanien und Portugal. Siewar die größte Synagoge der Welt, Ausdruck des Stolzes und Wohlstands der Sepharden. Rundbogenfenster gliedern die Fassade. Das Innere ist durch ionische Säulen in drei Schiffe geteilt und mit hölzernen Tonnengewölben überdacht. Im Hauptraum fanden 1600 Gläubige Platz, heute sind es noch 630. Zum Schatz der Synagoge gehören Thorarollen, Silberleuchter und eine hölzerne Bundeslade. Die 1616 gegründete Bibliothek bewahrt Tausende Handschriften und Druckwerke.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Madame Tussauds Amsterdam Amsterdam
Die angesagtesten Stars des Augenblicks,Sportler, Royals, Politiker und die Berühmtheiten der Film-, Musik- und Modeszene. Alle sind hier in der Amsterdamer Filiale des Wachsfigurenkabinetts zu erleben.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Melkweg Amsterdam
Für alternative Konzepte in den Bereichen Film, Rock und Theater ist der Melkweg an der Lijnbaansgracht die richtige Adresse. In der Konzerthalle gibt es täglich aktuellste Musik live. Das Kino bringt v.a. Klassiker und anspruchsvolle Filme. Dazu gibt es Foto- und Medienkunstausstellungen.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Stedelijk Museum Amsterdam
Das Stedelijk Museum besteht aus einem Backsteinbau des späten 19. Jh. im Stil der Neorenaissance und einem Neubau von 2012, der wegen seiner kühnen weißen Karosserie Badewanne genannt wird.  Das Museum präsentiert Malerei, Skulptur, Design, Foto- und Medienkunst des 20. und 21. Jh. und Wechselausstellungen. Prominent vertreten sind Maler wie Piet Mondrian und Theo van Doesburg, die Hauptvertreter der Kunstbewegung De Stijl, außerdem Künstler der Gruppe CoBrA wie Asger Jorn und Karel Appel. Weitere Schwerpunkte bilden Arbeiten von Willem de Kooning, Andy Warhol, Alexander Calder, Claes Oldenburg und Kasimir Malewitsch. Das Stedelijk verfügt über ein einziges Werk von Max Beckmann, das ›Doppelportrait mit Quappi‹ von 1941. Beckmamn und seine Frau Quappi lebten seit 1937 im Amsterdamer Exil, in einem Haus am Rokin 85. Im Studio unter dem Dach entstand ein Großteil seines Spätwerks, darunter allein sechs der neun Triptychen. Während Beckmanns zehn Amsterdamer Jahre fand eine einzige Ausstellung seiner Werke statt, im Kunstzaal van Lier 1938. Ein Kunskritiker schrieb damals, Beckamnn sei ein überschätzter Maler.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Van Gogh Museum Amsterdam
Die bedeutendste Van Gogh Sammlung der Welt umfasst 200 Gemälde, 500 Zeichnungen und 850 Briefe von Vincent van Gogh (1853–90). Ein Großteil der Briefe stammt aus dem Schriftwechsel mit seinem jüngeren Bruder Theo, der ihn finanziell unterstützte. Vincent fühlte sich erst spät zum Künstler berufen, die 845 Gemälde seines Œuvres entstanden in den letzten zehn Jahren seines Lebens, die meisten davon in Frankreich. Ein Jahr nach Vincent starb auch Theo. Es war dessen Witwe Johanna van Gogh-Bonger, die den Nachlass Vincents in die Niederlande brachte. Bis heute ist die Stiftung der Familie Van Gogh Hüterin seines Vermächtnisses. Vincents Werke wurden zunächst im Stedelijk Museum gezeigt, ein eigenes Museum bekam die Sammlung erst 1973. Der strenge Bau aus Granit und Glas nach Plänen von Gerrit Rietveld erhielt 1999 einen halb ovalen Anbau von Kisho Kurokawa. Dessen Büro entwarf auch das verglaste Foyergebäude von 2015, das das Oval vollendet. Die Kollektion macht es möglich, alle Schaffensphasen Vincent van Goghs nachzuvollziehen: Von den in erdigen Farben gemalten Bildern der Frühzeit, wie ›Kartoffelesser‹ von 1885, über das bilderbuchhafte ›Schlafzimmer in Arles‹ von 1888 und die flammend gelben ›Sonnenblumen‹ des Folgejahres bis zu den letzten in Auvers-sur-Oise entstandenen Werken, darunter ›Weizenfeld mit Krähen‹ von 1890, über dessen aufgewühlter Landschaft Todesahnung zu liegen scheint. 
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Rijksmuseum Amsterdam
Das Rijksmuseum, ein neogotischer Backsteinbau von 1885 nach Entwürfen von P. J. H. Cuypers, gilt als Kathedrale der Kunst. Schwerpunkt der Sammlung ist das 17. Jh. Unter den 8000 Exponaten finden sich Meisterwerke von Rembrandt, Jan Vermeer, Frans Hals, Jan Steen, Cézanne, Courbet, Monet und Van Gogh. Die Grafiksammlung bewahrt Blätter von Dürer, Raf­fael, ­Tiepolo, Goya, Van Dyck und Toulouse-Lautrec. Der große Star des Museums  ist Rem­brandts ›Nachtwache‹ von 1642. Sie hat ihren beherrschenden Platz in der Ehrengalerie. Im Rahmen der Operation Nachtwache wurde das Gemälde untersucht und die Vorzeichnung entdeckt, jetzt wird vor Publikum restauriert. In den anderen Sälen sieht man außer Gemälden auch Möbel, Porzellan, Gobelins und Tafelsilber aus Amsterdamer Grachtenhäusern. Während der Hausherr Münzen sammelte, richtete die Gattin ihr Puppenhaus ein. Zwei dieser Prachtexemplare des 17. Jh. sind zu sehen. Puppenhäuser und ihre Mini-Ausstattung waren Spezial­anfertigungen und kosteten so viel wie echte Grachtenhäuser. Weitere Preziosen zeigt die Sonderkollektion: Ballkleider und Schmuck, Musikins­trumente und Waffen. Der Asiatische Pavillon präsentiert Skulpturen und Grafik aus dem Fernen ­Osten, im Philips-Flügel finden Wechselausstellungen statt. Im Anschluss an die Besichtigung ­laden Museumscafé, ­Restaurant Rijks und die Gärten zum Verweilen ein.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Eye Filmmuseum Amsterdam
Wie ein schräges Auge sieht es aus, das Eye Filmmuseum am Nord ufer des IJ. Mit der kostenlosen Fähre kommt man hinüber. Es gibt ein großes Filmprogramm und spannende Wechselausstellungen. Vom großen Restaurant mit Bar und Terrasse kann man den Panoramablick auf Amsterdam genießen.
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