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Ercolano

Ercolano, Italien
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Unter der modernen Stadt Ercolano liegt eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten der Welt. Sie gehört zusammen mit Pompeji und Torre Annunziata zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Vesuv-Ausbruch vom 24. August 79 besiegelte das Schicksal des damals etwa 5000 Einwohner zählenden Herculaneums. Schlamm, glühendes Gestein und Felsbrocken begruben ganze Straßenzüge unter sich und schlossen sie luftdicht ab, sodass selbst Möbel erhalten blieben. Einen tiefen Einblick in die einstige Kultur Herculaneums bieten der Parco Archeologico di Ercolano sowie das Museo Archeologico Virtuale.

Highlights & Sehenswertes

Unterkunft Aktivitäten Architektur & Denkmal Veranstaltungen Gastronomie Gesundheit & Wellness Landschaft & Natur Museen & Ausstellungen Service Ladestation Tour Stadtbild & Ortsbild & Ensemble
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Parco Archeologico di Ercolano Ercolano
Die zweistöckige Casa di Nettuno e Anfitrite, benannt nach einem Wandmosaik mit Neptun und Amphitrite, birgt ein Geschäftslokal mit Holzregalen voller Ölkrüge und Weinamphoren. Die Casa dell’Attrio a Mosaico schmücken Fußbodenmosaiken und Wandmalereien. In den Thermen begeistert ein farbenfrohes Tritonen-Mosaik.
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft & Natur Vesuvio Ercolano
Der Vesuv, der einzige aktive Vulkan des europäischen Festlandes, beherrscht alle Veduten des Golfs. Das wechselnde Tageslicht zaubert reizvolle Effekte auf den Schichtvulkan. Seine Hänge sind bis zu einer Höhe von 700 m besiedelt, etwa 1 Mio. Menschen leben in der Gefahrenzone. Der verheerende Vesuv-Ausbruch des Jahres 79 schob die Küstenlinie fast 2 km ins Meer vor. Der Caldera-Ring brach auf, Teile des Monte Somma (1132 m) wurden abgesprengt und der Vesuvio (1281 m) entstand. Die letzte Eruption erfolgte 1944, seitdem schlummert der Vulkan, nicht einmal eine Rauchfahne zeigt sich über dem Krater. 1995 wurde der Parco Nazionale del Vesuvio ins Leben gerufen, ihn erschließen farblich gekennzeichnete Wanderwege. Auf dem fruchtbaren Lavaboden wachsen köstliches Obst und feuriger Wein, Ginster und Orchideen, Pinien, Kastanien, Eichen und Birken. In die faszinierende Welt der Vulkane entführt das Museo Vulcanologico dell‘Osservatorio Vesuviano auf dem Colle dei Canteroni (608 m). Vulkanologen behalten den schlummernden Riesen übrigens ständig im Auge, man kann also getrost einen Blick über den Kraterrand riskieren. Die breite Strada del Vesuvio führt von Ercolano kehrenreich bis zum Parkplatz in 1017 m Höhe, zu dem man auch mit dem Bus vom Bahnhof in Ercolano gelangt. Von hier geht es noch 1,5 km zu Fuß weiter bergan vorbei an Lavafeldern bis zum nicht zugänglichen Krater. Man blickt in seinen tiefen rostroten, weißfleckigen Schlund, wo unter erstarrter Lava in mehreren Kilometern Tiefe Abermillionen Kubikmeter Magma brodeln. Fulminant ist die Aussicht von hier auf den Golf von Neapel und seine Inseln.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Museo Archeologico Virtuale Ercolano
Multimediale Installationen zeigen in dem Archäologischen Museum die Vesuv-Städte vor ihrer Zerstörung. Die meisten Kunstschätze Herculaneums, darunter auch das Inventar der Villa dei Papiri, sind heute im Museo Archeologico von Neapel zu sehen.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Ville Vesuviane Ercolano
Am Miglio dOro, der Goldenen Meile, die sich zu Füßen des Vesuv bis Ercolano erstreckte, ließ der Bourbonenkönig Karl III. 1734 eine Sommerresidenz errichten, den Palazzo Reale di Portici. Im Gefolge des Königs entstanden mehrere hundert Adelspalais, darunter die Villa Campolieto und Villa Favorita, die vorbildlich wiederhergestellt wurden. Um 122 Villen kümmert sich nun die Fondazione Ente per le Ville Vesuviane. In der Villa Campolieto erschließt eine grandiose Treppe das von einer Kuppel gekrönte Gebäude, Arkaden umrahmen eine Terrasse mit Aussicht auf den Golf von Neapel. Ein Stück weiter erhebt sich die Villa Ruggiero, in der ein mit Fresken geschmückter Saal zu besichtigen ist. Die breite Fassade der Villa Favorita wäre eines Schlosses würdig, ein Teil ihres prachtvollns lädt als Parco sul Mare zum Spaziergang ein.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Ercolano Ercolano
Unter der modernen Stadt Ercolano liegt eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten der Welt. Sie gehört zusammen mit Pompeji und Torre Annunziata zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Vesuv-Ausbruch vom 24. August 79 besiegelte das Schicksal des damals etwa 5000 Einwohner zählenden Herculaneums. Schlamm, glühendes Gestein und Felsbrocken begruben ganze Straßenzüge unter sich und schlossen sie luftdicht ab, sodass selbst Möbel erhalten blieben. Einen tiefen Einblick in die einstige Kultur Herculaneums bieten der Parco Archeologico di Ercolano sowie das Museo Archeologico Virtuale.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Castel Nuovo Neapel
Maschio Angioino, Anjou-Jüngling, lautet der zweite Name der gewaltigen Trutzburg, die Karl von Anjou Ende des 13. Jh. errichten ließ. Das heutige Kastell mit seinen fünf wehrhaften Rundtürmen, Sitz des Museo Civico, geht auf die Aragonier des 15. Jh. zurück. Als Torbau dient ein prächtiger marmorner Triumphbogen, dessen Reliefs Alfons von Aragon verherrlichen. Die Sala dei Baroni birgt ein Sterngewölbe von Guglielmo Sagrera. Weitere Säle und die Cappella Palatina präsentieren Gemälde, Skulpturen und Kunsthandwerk.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Duomo San Gennaro Neapel
Den um 1300 im Stil der französischen Gotik erbauten Dom ziert eine neogotische Fassade. Das Innere ist barockisiert, die Säulen aber sind antik. Die Cappella di San Gennaro birgt die silberne Reliquienbüste mit dem Schädel des hl. Januarius. In zwei Glasampullen wird das Blut des Stadt- und Kirchenpatrons aufbewahrt, das sich im Mai und September eines jeden Jahres auf wundersame Weise verflüssigt. Ein herrlicher Blick auf die Stadt bietet sich vom Dach des Doms.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Napoli Sotterranea Neapel
Neapels Unterwelt scheut nicht das Licht der Öffentlichkeit: Die Stadt unter der Stadt erstreckt sich auf rund 1 Mio. qm, das Labyrinth aus Höhlen, Gängen und Schächten ist ganze 450 km lang. An der Piazza San Gaetano Nr. 68 liegt der Eingang zur Führung Napoli Sotterranea. Die etwa 2-stündige Tour lenkt Besucher durch enge Schächte und Zisternen, in ein griechisch-römisches Theater, in dem einst Nero seine Verse vortrug, und durch unterirdische Steinbrüche, aus denen schon die Griechen den weichen, gelblichen Tuff für ihre Tempel holten.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Museo Archeologico Nazionale Neapel
Das Archäologische Museum von Neapel zeigt Meisterwerke der Antike aus der Sammlung Farnese, darunter Skulpturen wie den Herkules Farnese, den Farnesischen Stier, die Tyrannenmördergruppe und das Relief mit Orpheus und Eurydike. Aus Pompeji und Herculaneum kommen mythologische und erotische Wandmalereien (Gabinetto segreto), die Bronzestatuen der Läufer und das gigantische Mosaik der ›Alexanderschlacht‹, eine dramatische Darstellung des Sieges Alexanders des Großen über den Perserkönig Darius III.
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft & Natur Palazzo Reale di Portici Portici
Der Palazzo Reale in Portici nahe der Stadt Neapel wurde Mitte des 18. Jh. als Sommerresidenz des Bourbonenkönigs Karl III. errichtet. Bei einer Besichtigung der Prunksäle lässt sich erahnen, in welchem Luxus die Monarchen hier einst schwelgten. Er dient heute als Sitz der Landwirtschaftsfakultät der Universität Neapel. In einem Flügel des Palasts befindet sich das Herculanese Museum. Anhand von Repliken antiker Statuen und Modellen römischer Villen zeigt es Kultur und Lebenswelt des im 1. Jh. beim Ausbruch des Vesuvs untergegangenen Herculaneum. Der Palast war von den königlichen Gärten umgeben, die heute der Botanische Garten von Portici sind.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Teatro San Carlo Neapel
Das 1735 errichtete Teatro San Carlo ist eines der bedeutendsten und größten Opernhäuser Italiens, in dem zahlreiche Uraufführungen stattfanden, u.a. von Bellini, Donizetti und Rossini. Im Februar 1817 fiel es einem Brand zum Opfer. Nur wenige Monate dauerten Instandsetzung und Restaurierungsarbeiten unter der Leitung des Architekten Antonio Niccolini. Im Rahmen von Führungen ist das Theater nicht nur zu Vorstellungen zu besuchen.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Castel dell'Ovo Neapel
Im Schatten der Normannenfestung auf dem Halbinselchen Megaride lässt es sich vorzüglich tafeln. Kein Wunder: Hier stand wohl eine der Villen des Schlemmers Lucullus. Gratis ist der Blick auf den Vesuv und den Golf von Neapel.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Palazzo Reale Neapel
In erster Linie ist es der Platz vor dem um 1600 errichteten Königspalast, der begeistert. Flankiert von der stolzen, 169 m langen Frontfassade zeigt sich die für den Verkehr gesperrte, halbkreisförmige Piazza del Plebiscito in all ihrer großzügigen Pracht. Kein Geringerer als der große Barockbaumeister Luigi Vanvitelli gestaltete im 18. Jh. die Schauseite des Palazzo Reale, die acht Statuen von Herrschern Neapels schmücken. Von links nach rechts reihen sich in zeitlich korrekter Abfolge auf: der Normanne Roger II., der Staufer Friedrich II., Karl I. von Anjou, der Aragonese Alfons I., Karl VI. von Habsburg, Karl III. von Bourbon, Napoleons Schwager Joachim Murat und der Savoyer Vittorio Emanuele II., der erste König des geeinten Italien.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Museo Cappella Sansevero Neapel
Die Cappella Sansevero finanzierte Don Raimondo di Sangro, Principe di Sansevero. Von den naturwissenschaftlichen Experimenten des Adeligen zeugen zwei in Glaskästen zur Schau gestellte Leichen. Schöner ist die Skulptur des ›Verschleierten Christus‹ (1753) von Giuseppe Sammartino mit unglaublich fein gearbeitetem Faltenwurf.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Santa Chiara Neapel
Das Kloster Santa Chiara birgt einen berühmten Kreuzgang, den Chiostro Maiolicato. Zart bemalte Majolika-Kacheln des 18. Jh. mit ländlichen und mythologischen Szenen schmücken Mauern, Sitzbänke, Säulen und Brunnen.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal San Lorenzo Maggiore Neapel
An der Piazza Gaetano, dort, wo heute die gotische Kirche San Lorenzo Maggiore steht, befand sich einst die Agora des griechisch-römischen Neapolis. Vom Klosterhof führen Stufen mehrere Meter tief unter die Erde zu den Scavi San Lorenzo Maggiore mit den Überresten einer antiken Ladenstraße. Man schlendert vorbei an steinernen Verkaufspulten und bestaunt einen mehr als 2000 Jahre alten Ofen.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Spaccanapoli Neapel
Die Hauptstraße des antiken Neapolis weiß, was sie ihrer großen Vergangenheit schuldig ist. An beiden Seiten der 3 km langen Gasse, die im Volksmund Spaccanapoli (spaltet Neapel) heißt, reihen sich sehenswerte Palazzi aneinander, und der Spaziergänger passiert binnen weniger Schritte Altertum, Mittelalter, Gotik, Renaissance, Barock und Rokoko. Jenseits der Via Toledo an der Piazza Gesù fällt die Kirche Il Gesù Nuovo mit schroffer Diamantquader-Fassade ins Auge, ihr Inneres ist üppig barockisiert.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Porto di Santa Lucia und Castel dell'Ovo Neapel
Einige bekannte Lieder auf Neapoletanisch haben den kleinen Hafen Santa Lucia zwischen der Promenade Via Partenope und einem winzigen Inselchen weltberühmt gemacht. Romantiker fühlen sich angesichts schmucker Jachten in einem der vielen kleinen, z.T. bis spät nachts geöffneten Lokale garantiert wohl. Im Schatten der dekorativen, als Kongresszentrum genutzten Normannenfestung Castel dellOvo lässt es sich vorzüglich tafeln. Kein Wunder, just an dieser Stelle hat wohl eine der Villen des sagenhaft reichen römischen Schlemmers Lucullus gestanden. Noch eines Großen sollte man hier gedenken: Gleich gegenüber, im eleganten Hotel Vesuvio, starb 1921 der Tenor Enrico Caruso.
Tipp der ADAC Redaktion
Gastronomie Gran Caffé Gambrinus Neapel
Das Café wurde 1860 gegründet und konnte das Flair vergangener Zeiten bis heute bewahren. Es ist im Stil der Belle Époque eingerichtet und mit Gemälden neapolitanischer Maler ausgeschmückt. Auch Künstler und Intelektuelle waren häufige Gäste, darunter Oscar Wilde, Ernest Hemingway, Benedetto Croce, Filippo Tommaso Marinetti oder Jean-Paul Sartre.  Hier sollte man aus der großen Pasticceria-Auswahl Rum Babà, in Rum eingelegte Teigstückchen, probieren. Aber auch die neapolitanischen Sfogliate und die Eclairs sowie die raffinierten Eiskreationen sind eine Versuchung wert. Der Espresso in der Kaffeebar wird nach einem alten neapolitanischen Rezept zubereitet.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Forcella Neapel
Gleich hinter dem Dom liegt dieses abenteuerliche Stadtviertel. Leichtsinnige, die ihre Hand- und Kamerataschen bis hierher retten konnten, müssen nun wirklich um ihr Hab und Gut bangen. Wer allerdings seine Wertgegenstände im Hotelsafe gelassen hat, bleibt selbst in Forcella unbehelligt. Bis hin zur Piazza Garibaldi mit dem Hauptbahnhof breitet sich ein riesiger Markt aus. Es gibt wohl kaum etwas, das man hier nicht erstehen kann. Neben Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln sind auch Elektro- und Haushaltsgeräte, Autozubehör, Möbel, Textilien, Lederwaren und allerlei Schmuggelgut im Angebot. Das Stimmengewirr des Marktes herrscht allerdings nur tagsüber. Nachts trifft man hier auf Transvestiten und Straßenmädchen.
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft & Natur Vomero Neapel
Wer sich Lage und Struktur der Stadt plastisch vor Augen führen möchte, besteige eine der drei Standseilbahnen (Funicolari), die hinauf zum Vomero führen. Nach einem kurzen Spaziergang steht man auf dem großzügig angelegten Platz vor dem Kloster San Martino und genießt einen großartigen Ausblick: Bis an die Flanken des Vesuv erstreckt sich ein Häusermeer, aus dem schlanke Türme und grüngolden glänzende Kuppeln herausragen. Empfehlenswert ist ein Bummel durch das noble Wohn- und Geschäftsviertel Vomero, wo nichts dem Klischee vom heruntergewirtschafteten Napoli entspricht. Teure Boutiquen, gut sortierte Läden und einladende Straßencafés erinnern an elegante Pariser Boulevards.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Torre del Greco Torre del Greco
Gebettet an den Südwestfuß des Vesuv liegt Torre del Greco. Als hätten die hier ansässigen Korallenfischer wirkliche Schönheit nur unter Wasser gefunden, schenkten sie ihrer Stadt wenig Aufmerksamkeit, sie wirkt lieblos zusammengewürfelt, die Häuser scheinen wie auf Abruf gebaut. Mit großer Sorgfalt gestaltet sind jedoch die Exponate im stimmungsvollen Museo del Corallo. Es gehört zum Istituto Statale d’Arte, das seit dem 16. Jh. lehrt, wie man Korallen verarbeitet und aus Edelsteinen feinste Kameen und Reliefs schneidet. In der Sammlung sieht man Schmuckstücke aus roter Koralle, Kämme, Spiegel und Dosen aus Schildplatt sowie Einlegearbeiten, Broschen und zu Genreszenen arrangierte Figürchen aus Perlmutt.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Via Gregorio Armeno Neapel
Neapel ist die Welthauptstadt der Weihnachtskrippen. Einst waren sie dem Adel und dem hohen Klerus vorbehalten, heute dürfen sie in keinem Wohnzimmer fehlen. Die beste Auswahl an Krippen gibt es in der Via Gregorio Armeno. Die Geschäfte hier – allen voran die Manufaktur Ferrigno – bieten aber nicht nur das Jesuskind, Maria und Josef, Hirten, die Heiligen Drei Könige sowie Ochs und Esel in allen Größen und Ausführungen an. Eine echte neapolitanische Krippe zeigt weit mehr als die Anbetung des Jesuskinds im Stall zu Bethlehem. Hier wird gearbeitet, gekocht, gegessen und natürlich auch gefeiert. Kurzum, das ganze pralle Alltagsleben des Volkes zeigt sich im Miniaturformat. Mit allem Zubehör, versteht sich, und deswegen finden sich originalgetreue Nachbildungen von Handwerkszeug, Geschirr und Lebensmitteln ebenso im Repertoire der Krippenbauer wie das entsprechende Viehzeug. Übrigens: Die größte Weihnachtskrippe der Stadt ist ganzjährig im Museo Nazionale der Certosa di San Martino auf dem Vomero zu bewundern.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Il Gesù Nuovo Neapel
Dort, wo die Spaccanapoli von der Via Toledo abzweigt und Via Capitelli heißt, eröffnet die Kirche Il Gesù Nuovo den Reigen einiger sehenswerter Gotteshäuser. Von außen ziehen das Renaissanceportal und die dekorative Diamantquader-Fassade alle Blicke auf sich. Das Innere der Chiesa überrascht mit seiner üppigen Barockausstattung.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Piazza del Plebiscito Neapel
Die Fassade der Bourbonenresidenz Palazzo Reale (17. Jh.) zieren überlebensgroße Statuen der acht wichtigsten Herrscher Neapels. Auf der anderen Seite der weiten Piazza del Plebiscito steht die Kirche San Francesco di Paola (19. Jh.), eine Nachbildung des römischen Pantheons, und im Norden das 1737 eröffnete Teatro di San Carlo, das älteste Opernhaus der Welt.
Tipp der ADAC Redaktion
Shopping Galleria Umberto I Neapel
Die elegante Einkaufspassage Galleria Umberto I zählt seit ihrer Eröffnung 1890 zu den beliebtesten Treffpunkten der Stadt. Eine fast 60 m hohe Kuppel krönt die kreuzförmige Eisen-Glas-Konstruktion.
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