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San Leo

San Leo
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Kühn thront San Leo auf dem steilen Monte Feretri, einziger Zugang ist eine in den Fels gesprengte Rampe. Die im 9. Jh. erbaute Pieve Santa Maria Assunta birgt römische Säulen, byzantinische Kapitelle und die Krypta, die im 4. Jh. dem hl. Leo zeitweilig als Schlafplatz gedient haben soll. Der romanische Duomo di San Leo (12. Jh.) wurde über den Resten eines Jupitertempels erbaut. Vom Grab des hl. Leo blieb nur der Sarkophagdeckel erhalten. Ein steiler Weg führt zur Rocca di San Leo von 1497. Hier starb 1795 Alessandro Conte di Cagliostro, Spiritist, Alchimist, Okkultist und Freimaurer, an den Folgen der Folter. Er war 1791 zum Tode verurteilt, doch von Papst Pius VI. zur Haftstrafe begnadigt worden.

Highlights & Sehenswertes

Unterkunft Aktivitäten Architektur & Denkmal Veranstaltungen Gastronomie Gesundheit & Wellness Landschaft & Natur Museen & Ausstellungen Service Ladestation Tour Stadtbild & Ortsbild & Ensemble
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Rocca di San Leo San Leo
Einen spektakulären Anblick bietet die kühn auf dem Gipfel eines steilen Felsen in 600 m Höhe aufragende mittelaterliche Burg von San Leo. Schon die Römer hatten an diesem strategisch bedeutenden Punkt eine Befestigung errichtet. Das heutige Bauwerk fußt auf romanischen Grundmauern und entstand im Wesentlichen im 15. Jh. nach Plänen des sienesischen Renaissancebaumeisters Francesco di Giorgio Martini. Im Auftrag der damaligen Burgherren der Montefeltro schuf er eine überaus wehrhafte Festung, die sich sehr effektiv mit Kanonenfeuer gegen Angriffe verteidigen konnte. Dennoch gelang es Cesare Borgia 1502 die Burg einzunehmen. Ab 1631 wurde der Bau als Gefängnis genutzt. Zu besichtigen ist der Kerker, in dem der 1791 Freidenker und Alchimist Alessandro Conte die Cagliostro seine Haftstrafe in einer Zelle absaß. Nach viereinhalb Jahren verstarb er an den Folgen der Folter.
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Architektur & Denkmal Duomo di San Leo San Leo
Der Dom von San Leo, der 1173 über den Resten eines Jupitertempels errichtet wurde, zählt heute zu den bedeutendsten Zeugnissen romanisch-lombardischer Architektur in der Region Montefeltro. Mit Pflanzenmotiven verzierte Kapitelle, die Portalfiguren der Heiligen Leone und Valentino sowie die geflügelten Löwen der Vorhalle, die halbiert und als Säulenstütze neu zusammengesetzt wurden, sind eindrucksvolle Relikte eines frühchristlichen Vorgängerbaus. Vom Grab des hl. Leo blieb nur der Sarkophagdeckel erhalten. Die Reliquien des Heiligen, die von dem römisch-deutschen Kaiser Heinrich II. auf seinem Italienzug im 11. Jh. geraubt wurden, sind verschollen.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Pieve di Santa Maria Assunta San Leo
Die vorromanische, im 9. Jh. erbaute Pieve Santa Maria Assunta versammelt antike und frühchristliche Kunstschätze: römische Säulen, byzantinische Kapitelle, einen Sarkophag mit Relief zweier trinkender Pfauen aus dem 7. Jh. und ein der Jungfrau Maria geweihtes Ziborium aus dem Jahr 881. Die Krypta soll im 4. Jh. dem hl. Leo zeitweilig als Schlafplatz gedient haben.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble San Leo San Leo
Kühn thront San Leo auf dem steilen Monte Feretri, einziger Zugang ist eine in den Fels gesprengte Rampe. Die im 9. Jh. erbaute Pieve Santa Maria Assunta birgt römische Säulen, byzantinische Kapitelle und die Krypta, die im 4. Jh. dem hl. Leo zeitweilig als Schlafplatz gedient haben soll. Der romanische Duomo di San Leo (12. Jh.) wurde über den Resten eines Jupitertempels erbaut. Vom Grab des hl. Leo blieb nur der Sarkophagdeckel erhalten. Ein steiler Weg führt zur Rocca di San Leo von 1497. Hier starb 1795 Alessandro Conte di Cagliostro, Spiritist, Alchimist, Okkultist und Freimaurer, an den Folgen der Folter. Er war 1791 zum Tode verurteilt, doch von Papst Pius VI. zur Haftstrafe begnadigt worden.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Rocca San Marino
Auf dem Gipfel des Titano-Berges trohnen direkt an den steil abfallenden Klippen die Festungen mit ihren Türmen: La Rocca (auch Guaita genannt), La Cesta (auch Fratta genannt) und der Torre Montale. Von dort hat man einen herrlichen Ausblick über das Marecchio-Tal. La Rocca ist durch Befestigungsmauern und Gänge mit der darunterliegenden Stadt verbunden. In der Rocca Cesta gibt es ein Museum, das die Entwicklung von Waffen seit dem Mittelalter bis ins 20. Jh. darstellt.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble San Marino San Marino
Nur eine Autostunde von Rimini entfernt, entführt San Marino mit dem historischen Zentrum, mit verwinkelten Gassen, mittelalterlichen Fassaden und drei Festungen in eine andere Welt. Die kleinste und zugleich auch älteste Republik der Welt (61 qkm, 34 000 Einwohner) liegt spektakulär auf dem Gipfelkamm des 749 m hohen Monte Titano. Wer den Treppenweg zu den Stadtburgen nicht scheut, genießt von dort einen einmaligen Blick auf den Apennin, die Adriaküste und die Hügel der Emilia Romagna – besonders romantisch bei Sonnenuntergang. Attraktionen für Kunst- und Kulturinteressierte in der Altstadt sind das Museo San Francesco, das in den Loggien des Franziskanerklosters Gemälde des 14.-18. Jh. zeigt, sowie das Museo di Stato im Palazzo Pergami Belluzzi mit Werken der Barockmaler Bernardo Strozzi und Guercino und des Bildhauers Baccio Bandinelli. Die Piazza della Libertà mit Freiheitsstatue bietet grandiose Ausblicke. Im Palazzo Pubblico (1894) gemahnt ein Bild des Marinus über dem Doppelthron der Capitani Reggenti an die Prinzipien der Freiheit. Der Treppenweg Salita alla Rocca führt hinauf zu den drei Festungen aus dem 11.-14. Jh. La Rocca thront auf steilem Felsen, ein Weg verbindet sie mit dem fünfeckigen Turm Montale und der Burg Cesta (wegen Umbau geschlossen). Deren Museo delle Armi Antiche erinnert daran, dass die Bewohner gefürchtete Armbrustschützen waren.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Piazza della Libertà San Marino
Die hübsche Piazza della Libertà schmücken die Freiheitsstatue und der neugotische Regierungspalast. Der Saal des Großen Rates und der Audienzsaal im Inneren des Palazzo Pubblico sind mit ihrer eleganten Dekoration eine wahre Augenweide. Im Sommer kann man jeweils zur halben Stunde den Wachwechsel der Garde in ihren farbenprächtigen Uniformen beobachten.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble San Marino  
Das Reiseziel San Marino fasziniert mit seiner Winzigkeit. Eingebettet in die italienischen Provinzen Emilia-Romagna und Marken misst die weiteste Entfernung des Zwergstaates gerade einmal 12 km. Doch auf der kleinen Fläche mit seinen neun Gemeinden und vier Flüssen gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Allen voran die Altstadt von San Marino, die zum UNESCO-Welterbe zählt. Spektakulär thront sie auf der höchsten Erhebung der Republik San Marino, dem Felsenkamm des 739 m hohen Monte Titano, und beeindruckt mit mittelalterlichen Gässchen und interessanten Bauwerken. Geniale Ausblicke auf das hügelige Umland bis zur Adria und bei klarer Sicht sogar bis nach Kroatien gibt es bei jeder Besichtigung gratis dazu! Die drei Türme von San Marino Drei wehrhafte Bauwerke schützten San Marinos Unabhängigkeit in früheren Jahrhunderten: Die imposanten Burgen Rocca Guaita, Castello della Cesta und der Turm von Montale wurden auf den Felsspornen des Monte Titano hoch über der Altstadt erbaut und sind mit Mauern und Pfaden miteinander verbunden. Wunderbare Fernblicke und eine grausige Geschichte vereint der Hexenpfad zwischen Rocca Guaita und Castello della Cesta. In San Marino wurden angebliche Hexen im Mittelalter hier in den Tod gestürzt. Palazzo Pubblico und Freiheitsstatue Der von der Nationalgarde bewachte Palazzo Pubblico aus dem 19. Jh. ist Rathaus und Sitz der Staatsregierung von San Marino in einem. Mit seinem zinnenbekrönten stolzen Turm ist er italienischen Renaissancebauten nachempfunden und auf der 2-Euro Münze des Zwergstaates abgebildet. Auf der vorgelagerten Piazza de la Libertà mit freiem Fernblick nach Südwesten erhebt sich die Freiheitsstatue von San Marino, eine Frauenfigur mit Rüstung und Flagge, die der Bildhauer Stefano Galletti 1876 nach dem Vorbild klassischer Stadtgöttinnen schuf. Die Basilika San Marino Steinalt ist die Geschichte der Kirche an der Piazza della Libertà. Ihr Vorgängerbau wurde bereits im Jahr 530 erwähnt. Sie selbst aber ist ein Neubau aus dem 19. Jahrhundert. Nur der romanisch anmutende Glockenturm aus dem 17. Jh. blieb erhalten, während sich das Kirchenschiff ganz im Stil der Klassizismus zeigt. Unter dem Hauptaltar und in einem Reliquiar daneben werden Gebeine und Schädel des heiligen Marinus aufbewahrt und verehrt.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Staatsmuseum San Marino
Das Museo di Stato im Palazzo Pergami Belluzzi beleuchtet die Geschichte San Marinos nicht nur anhand archäologischer Funde und Überreste der antiken Basilika Pieve di San Marino. Gemälde aus dem 16. und 17. Jh., eine Münzsammlung und Fundstücke ägyptischen, etruskischen und romanischen Ursprungs, die San Marino als Staatsgeschenke überreicht wurden, bereichern die Ausstellungen des Museums.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Museo San Francesco San Marino
Das an die mittelalterliche Porta San Francesco grenzende Minoritenkloster beherbergt in seinen Loggien das Museo San Francesco mit Gemälden und liturgischem Gerät aus dem 14.-18. Jh.
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Service Tourismusinformation San Leo San Leo
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Service Tourismusinformation San Marino San Marino
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Salita alla Rocca San Marino
Die Salita alla Rocca führt hinauf zu den drei Festungen (11.-14. Jh.). La Rocca thront auf steilem Felsen, ein Weg verbindet sie mit dem fünfeckigen Turm Montale und der Burg Cesta. Deren Museo delle Armi Antiche erinnert daran, dass die Bewohner gefürchtete Armbrustschützen waren.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Santa Mustiola  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Borgo Maggiore  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Murata  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Castello di Borgo Maggiore  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Castello di San Marino Città  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Casole  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Cà Rigo  
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