Das Kulturprogramm darf hier etwas kürzer ausfallen: Mehr als das gotische Portal des Doms, das Wohnhaus des Malers Cima da Conegliano (1459-1518) und das kleine Museo Civico mit Fresken von Pordenone (1483-1539), dem bedeutendsten Gegenspieler Tizians, brauchen Besucher nicht zu absolvieren.
Danach kan man sich beruhigt dem fruchtigen, leicht moussierenden Weißwein aus der berühmten Prosecco-Traube widmen, den die Winzer hier und in Valdobbiadene (35 km westlich) keltern.
Beide Orte verbindet die Prosecco-Straße (Strada del Vino Bianco), die über Rua, San Pietro di Feletto, Refrontolo, Solighetto, Farra di Soligo, Col San Martino, Guia, Santo Stefano und Pietro di Barbozza durch eine reizvolle Hügellandschaft führt. Über grüne Ebenen verläuft hingegen die Strada del Vino Rosso, 30 km von Conegliano über Orderzo nach Ponte di Piave.