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Die ›Hauptstadt der Istrischen Trüffel‹ thront wie eine trutzige Festung auf einem Hügel über dem Mirnatal. Ihre mächtigen Stadttore Vela vrata und Mala vrata stammen aus dem 16. Jh., Befestigungsmauern und viele Gebäude aus venezianischer Zeit. Amts- und Bürgerhäuser umgeben den Hauptplatz mit seiner barocken ­Zisterne.
In der barocken Pfarrkirche der Heiligen Jungfrau Maria (Župna crkva Blažene Djevice Marije), deren Glockenturm die Stadt überragt, sind venezianische Gemälde (17. und 18. Jh.) zu sehen.
Vom Südrand der Altstadt reicht der Blick weit in das obere Mirnatal.

Highlights & Sehenswertes

Unterkunft Aktivitäten Architektur & Denkmal Veranstaltungen Gastronomie Gesundheit & Wellness Landschaft & Natur Museen & Ausstellungen Service Ladestation Tour Stadtbild & Ortsbild & Ensemble
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Roc Hum
Die ›Glagolitische Allee‹, die mit elf modernen Steinskulpturen an die Bedeutung der Glagoliza erinnert, führt von Hum zu dem auf einem 100 m hohen Plateau gelegenen Städtchen Roč, einer uralten Siedlung. Wie die massive Stadtmauer mit fünf erhaltenen Türmen und die venezianische Kanone vermuten lassen, diente sie im Mittelalter als Grenzbefestigung. Roč gilt als Zentrum der glagolitischen Literatur, hier wurde 1483 das erste Buch Kroatiens gedruckt. Ein glagolitisches Alphabet aus der Zeit um 1200 ist an einer Mauer der Antoniuskapelle zu entziffern.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Hum Hum
Knapp 30 Einwohner bewohnen ­diese kleinste Stadt der Welt. Durch bucklig gepflasterte Gässchen, Treppen und enge Durchgänge spazieren Touristen zwischen alten Steinhäusern zur Stadtmauer, zum Stadttor, dem massiven Glocken- und zum Verteidigungsturm. Die romanische Hieronymuskirche am Friedhof besitzt byzantinisch-romanische Fresken und Inschriften in Glagoliza, der ältesten slawischen Schrift. An diese erinnern elf moderne Steinskulpturen an der 7 km langen ›Glagolitischen Allee‹ zwischen Hum und Roč.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Buzet Buzet
Die ›Hauptstadt der Istrischen Trüffel‹ thront wie eine trutzige Festung auf einem Hügel über dem Mirnatal. Ihre mächtigen Stadttore Vela vrata und Mala vrata stammen aus dem 16. Jh., Befestigungsmauern und viele Gebäude aus venezianischer Zeit. Amts- und Bürgerhäuser umgeben den Hauptplatz mit seiner barocken ­Zisterne. In der barocken Pfarrkirche der Heiligen Jungfrau Maria (Župna crkva Blažene Djevice Marije), deren Glockenturm die Stadt überragt, sind venezianische Gemälde (17. und 18. Jh.) zu sehen. Vom Südrand der Altstadt reicht der Blick weit in das obere Mirnatal.
Tipp der ADAC Redaktion
Tour Glagolitsche Allee Hum
Die 1976 errichtete Glagolitische Allee zwischen Hum und Roč präsentiert sich als Wanderweg durch grünes Hügelland. Auf der 6 km langen Strecke entführen elf, von dem kroatischen Bildhauer Zelimir Janes zwischen 1977 und 1983 geschaffenen Skulpturen in die altslawische Geschichte und Geisteswelt und symbolisieren zugleich den Kampf um Frieden und Freiheit. Die Glagoliza ist die älteste altslawische Schrift, die im 9. Jh. von dem Mönch Kyrill entwickelt wurde, ein auf dem griechischen System basierendes neues Alphabet, für das er die christlichen Symbole Kreis, Dreieck und Kreuz verwendete. Ab dem 11. Jh. wurde die Glagoliza von der kyrillischen Schrift abgelöst. Nur in Kroatien blieb sie bis zum Beginn des 20. Jh. für kirchliche Literatur in Gebrauch. Den Auftakt der Allee bildet eine außerhalb von Roc stehende 2 m hohe Steinsäule in Form des glagolitischen Buchstabens S, der ›Slovo‹ bedeutet, Vernunft und Verstand. In diesem Sinne geht es weiter zum runden Tisch von Kyrill und seinem Bruder Method und dann zum Sitz des Kliment von Ohrid, mit Katheder und rundum angeordneten Steinblöcken ein Symbol der ersten slawischen Universität. Im Dorf Brnobici sind in der Mauer des Lapidariums neben der Kirche Kopien der wichtigsten glagolitischen Dokumente zu bestaunen, darunter Rekonstruktionen der Tafeln von Baska auf der Insel Krk und Plomin. Als nächstes erinnert ein Steinblock in Form eines Buches, in den das Alphabet in lateinischer, kyrillischer und glagolitischer Schrift eingemeißelt ist, an den kroatischen Bischof Gregor von Nin. Dieser wurde im 19. Jh. zum Symbol des Widerstandes gegen die Einmischung aus Wien und Rom. Durch ein Steintor in Form des glagolitischen Buchstabens L hindurch steigt ein Pfad zum Istrischen Gesetzbuch aus dem Jahr 1275 an. Die letzte Skulptur vor Hum besteht aus drei aufeinander gesetzten Steinwürfeln und symbolisiert drei Epochen, Altertum, Mittelalter und die istrische nationale Wiedergeburt für die Neuzeit. Alle drei Würfel zusammen stehen für den Widerstand gegen Gewalt und Zerstörung sowie den Wunsch nach Frieden und Freiheit.
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