Gschnitztal
Steinach, Österreich
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Tipp der ADAC Redaktion
Am Ende des Gschnitztals zeigt das ›lebende Mühlendorf Gschnitz‹ wie Schmiede und Handwerker noch vor 100 Jahren arbeiteten und wie in einer Getreidemühle wassergetrieben das Korn zu Mehl vermahlen wurde. Auf dem Pfad entlang des Sandeswasserfalls geht es zurück in eine Zeit, in der Schafe selbst geschoren, Korn angebaut, geerntet, gemahlen und zu Brot verbacken wurde, kurzum in eine Welt in der Selbstversorgung das Leben bestimmte.
Tipp der ADAC Redaktion
Bekannt ist das Stubaital vor allem wegen seines besonders weitläufigen Gletscherskigebiets. Abseits des Ewigen Eises warten die vier Orte Schönberg, Telfes, Fulpmes und Neustift mit alten Bauernhöfen und einem beachtlichen Bestand an historischen Gebäuden mit traditionellen Freskenverzierungen auf. Im Zentrum Schönbergs steht schon seit dem 16. Jh. das reich bemalte Gasthaus Domanig, gleichzeitig Volksschule, Bücherei, Feuerwehr, Restaurant und Bar. Der Geschichte und Kultur des Stubaitales widmen sich in Fulpmes gleich mehrere Museen: ein Krippenmuseum, ein Puppen- und Spielzeugmuseum und das Schmiedemuseum im Riedlhaus Geschichte und Kultur des Stubaitales. Schlick 2000 nennt sich das Wander- und Skigebiet oberhalb Fulpmes. In Kampl zeigt das mit Fassadenmalereien (17./18. Jh.) dekorierte Forsterhaus als Neustifter Heimatmuseum (Juni–Sept.) Mobiliar, alte Arbeitsgeräte und historische Fotografien.Am Talschluss des Stubaitals zieht sich zu Füßen der Stubaier Wildspitze (3341 m) und der Schaufelspitze (3332 m) Österreichs größtes Gletscherskigebiet bis auf 3200 m Höhe.
Tipp der ADAC Redaktion
Eine besondere Herausforderung stellt die Stubaier Höhenroute dar: Für die 8000 Höhenmeter in grandioser Hochgebirgsszenerie benötigt man sieben Tage und sechs Übernachtungen in Alpenvereinshütten inklusive. Selbstverständlich ist eine derartige Tour immer gut vorzuplanen (Karten besorgen, Wetterbericht verfolgen, Hüttenübernachtungen vorbuchen). Wer wenig Bergerfahrung mitbringt, ist deshalb immer gut beraten, zumindest einen Tag in Begleitung eines erfahrenen Bergführers zu verbringen. Der kann das Können einschätzen und wertvolle Tipps für spätere Touren geben. Bergführerbüros gibt es fast in jedem Ort. Oder man bucht gleich eine geführte Wanderung, z.B. bei den lokalen Tourismus-Büros. Informationen zu Wanderungen und Hütten gibt die Bergsteigerschule des Alpenvereins.
Tipp der ADAC Redaktion
Das mit Fassadenmalereien (17./18. Jhd.) dekorierte Forsterhaus in Neustift beherbergt das Heimatmuseum. Es stellt alte Arbeitsgeräte, Mobiliar und Archivfotos aus.
Tipp der ADAC Redaktion
Nicht gerade arm an Einkehrmöglichkeiten und Ausblicken ist diese Halbtagestour: Vom Talende des noch unverformten, schmucken Gschnitztals steigt man zur Laponisalm und weiter zur Bremer Hütte auf, die sich regelrecht in die Gletscherwelt der Stubaier Alpen hineinkauert. Eine Tour für Konditionsstarke führt in acht Stunden vom Berghaus Feuerstein (am Ende des Gschnitztals) über fünf Hütten ins Stubaital hinüber. Eine besondere Herausforderung stellt auch die Stubaier Höhenroute dar: Für die 8000 Höhenmeter in grandioser Hochgebirgsszenerie benötigt man sieben Tage, sechs Übernachtungen in Alpenvereinshütten inklusive.
Tipp der ADAC Redaktion
Südlich von Innsbruck verläuft eine der meistbefahrenen Transitstrecken der Alpen, die Brennerautobahn, durch das Wipptal Richtung Italien. Interessanter ist es aber, sich die 190 m hohe Europabrücke von unten anzusehen und dafür auf der kurvenreichen alten Brennerstraße das Wipptal und seine beschaulichen Seitentäler zu erkunden. Die Europabrücke quert das nördliche Wipptal. Südlicher reihen sich in Matrei, der ältesten Siedlung des Tales, entlang der Hauptstraße mittelalterliche Giebelhäuser wie dekorative Perlen an einer Kette aneinander. Von Matrei führt eine Mautstraße zum Kloster Maria Waldrast am Fuß der Serles auf 1638 m Höhe, mit Hotel, Gasthof und prächtiger Sicht über die Zillertaler Alpen. Den Weg ins stille Navistal markiert die Burgruine Aufenstein mit der Kirche St. Kathrein. Sie ist ein Anbau der Burgkapelle, deren Innenwände Fresken des 14. Jh. zeigen. Vorm Brenner zweigt das Gschnitztals mit dem ›lebenden‹ Mühlendorf Gschnitz ab. Es zeigt, wie vor 100 Jahren Korn gemahlen wurde und Handwerker und Schmiede arbeiteten. Auf 1374 m erreicht die alte Brennerstraße schließlich das ›Tor zum Süden‹, die Brennerpasshöhe an der Grenze zu Italien.
Tipp der ADAC Redaktion
Am Fuß der Serles liegt auf 1638 m Höhe das Kloster Maria Waldrast. Dieses Wallfahrtskloster bietet eine prächtige Aussicht über die Zillertaler Alpen. 1407 soll hier oben ein wundertätiges Muttergottesbild gefunden worden sein und so wurde bis 1429 ein Kirche gebaut. Schon bald entwickelte sich eine rege Wallfahrt hierher, denn es wurde über über Wunder berichtet. Anfang des 17. Jh. War die Kirche zu klein und es wurde ein größeres Gotteshaus und ein Servitenkloster errichtet. Die größte Popularität hatte die Wallfahrt im 18. Jh., bis Kaiser Joseph II. 1785 das Kloster auflöste und es verfiel. Mitte 19. Jh. Kehrten die Serviten zurück, Kirche, Kloster und Wallfahrt erstanden neu. Ziel der Pilger ist das geschnitzte Gnadenbild von 1420, welches im Barock einmal überarbeitet worden sein muss. Es zeigt die sitzende Muttergottes, die dem Jesuskind einen Apfel gibt. Der Chor der Kloserkirche stammt noch aus dem 15. Jh., das Langhaus aus der Mitte des 19. Jh., die Ausstattung des Innenraums stammt aus dem Frühbarock. Der benachbarte Klostergasthof Maria Waldrast ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren.
Tipp der ADAC Redaktion
Den Weg ins stille Navistal markiert die Burgruine Aufenstein mit der Kirche St. Katharina. Sie wurde 1475 an die Burgkapelle angebaut, deren Innenwände Fresken des 14. Jh. zeigen.