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Sardinien Inland


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Nuoro
Tipp der ADAC Redaktion
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Nuoro

Nuoro

Am Fuß des 955 m hohen Monte Ortobene breitet sich die Stadt Nuoro aus. Ihre Altstadt mit den Einkaufsboulevards Via La Marmora und Corso Garibaldi wird umrahmt von Vierteln der Neustadt und Gewerbegebieten. Am Ostrand des Zentrums steht das Elternhaus der Literaturnobelpreisträgerin Grazia Deledda (1871-1936), die mit Romanen wie ›Schilf im Wind‹ Weltruhm erlangte. Heute hält hier das Museo Deleddiano mit den original möblierten Räumen und persönlichen Gegenständen die Erinnerung an die Schrift
Macomer
Tipp der ADAC Redaktion
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Macomer

Macomer

In der Umgebung der alten Handelsstadt finden sich zahlreiche Nuraghen und Nekropolen. Auch wenn er teilweise eingestürzt ist, lässt sich am Nuraghen Monte Muradu gut erkennen, wie die typischen Kraggewölbe mit den nach innen überstehenden Steinen konstruiert sind. Unterhalb des Nuraghen fanden Archäologen in den Felskammergräbern der Nekropole Filigosa Keramiken aus der frühen Kupferzeit. Auf 648 m Höhe liegt der Nuraghe Santa Barbara über der SS 131. Gut erhalten sind die beiden Kuppelräume de
Ozieri
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Ozieri

Ozieri

Das Landstädtchen Ozieri wartet - dank seiner Lage an den steilen Hängen einer Schlucht - mit einer Aussicht von der Promenade San Michele über die gesamte Ebene auf, die im Norden durch den Monte Sassu (640 m) begrenzt wird. Im Ort selbst interessiert die im 19. Jh. im Stil der Neuklassik gestaltete Kathedrale Ozieris, von deren ursprünglichen gotischen Konstruktion nur noch Reste vorhanden sind. In der Sakristei ist das Retablo della Vergine di Loreto zu bewundern, eine Malerei des unbekannte
Tonara
Tipp der ADAC Redaktion
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Tonara

Tonara

Tonara liegt 900 m hoch - neben Fonni (1000 m) gehört es zu den höchst gelegenen Ortschaften Sardiniens. Kein Wunder, dass sich hier eine fantastische Aussicht über die weite Hügellandschaft und das Panorama der Gennargentu-Gipfel eröffnet. An der Hauptstraße steht eine auffallende Skulptur aus Stein des international bekannten, aus San Sperate stammenden Künstlers Pinuccio Sciola. Er schuf sie 1987 nach Motiven des sardischen Dichters Giuseppe Mereu, der im 19. Jh. lebte. Doch auch die Werke a
Gesturi, Giara di Gesturi
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Giara di Gesturi

Gesturi

Die Giara di Gesturi ist eine Hochebene im Inneren Sardiniens bei der Gemeinde Gesturi. Sie steht unter Naturschutz. Hier grasen einige der letzten Wildpferde Europas und trinken aus den morastigen Seen. 600 dieser kleinen struppigen Tiere soll es auf der Giara di Gesturi geben. Granitfelsen liegen im Gelände verstreut, überwachsen mit leuchtenden Flechten, dazwischen stehen knorrige Steineichen. Ein Fernglas hilft, Moorhühner, Eulen, Bienenfresser und Eisvögel zu beobachten. Wildkatzen schleich
Torralba, Nuraghe Santu Antine
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Nuraghe Santu Antine

Torralba

Im weiten, einsamen Tal der Planarghia-Marghine an der mittleren Westküste von Sardinien sind bedeutende archäologische Funde zu besichtigen. 4 km hinter Torralba zweigt von der SS 131 ein Weg ins Nuraghen-Tal ab. Um den zentralen Turm Santu Antine aus der Bronzezeit, dessen Ruine immer noch 17 m in die Höhe ragt und der damit zu den höchsten auf Sardinien zählt, gruppieren sich kleinere Türme, die durch Gänge verbunden sind. Das Museo Valle dei Nuraghi in Torralba (Via Carlo Felice 151) zeigt
Paulilatino, Santa Cristina
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Santa Cristina

Paulilatino

Der Parco Archeologico di Santa Cristina bezaubert durch seine magische Stimmung. In einem von Olivenbäumen beschatteten Gelände liegen eine nuraghische Siedlung und das Brunnenheiligtum Pozzo ­Sacro. Durch eine exakt gemauerte trapezförmige Öffnung führen 25 in den Stein geschlagene Stufen hinab in seinen Brunnenraum, dessen Wasserspiegel durch eine Kuppelöffnung vom Tageslicht erhellt wird.
Nuoro, Monte Ortobene
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Monte Ortobene

Nuoro

Ein Ausflug zum Granitmassiv des Monte Ortobene belohnt mit einem Panoramablick über die gebirgige Landschaft der Barbagia und einer unvergesslichen Aussicht auf die Berge des Supramonte. Eine gut 7 km lange Asphaltstraße führt von Nuoro hinauf bis zum Gipfel des Monte Ortobene (955 m), wo eine beeindruckend hohe Bronzestatue wachend über der tief unten liegenden Stadt thront.
Orroli, Arrubiu
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Nuraghe Arrubiu

Orroli

Die etwa im 15. Jh. v. Chr. gegründete Nuraghe Arrubiu gehört zu den bedeutendsten nuraghischen Komplexen Sardiniens. Die Ruinen ragen oberhalb der 120 m hohen Staumauer des Lago del Flumendosa auf. Um eine Festung, die einmal von 18 Türmen gesichert wurde, gruppierte sich eine Siedlung aus Rundhütten. Ausgrabungen brachten Mauern, Wehrgänge, Treppen, Korridore, Höfe sowie Türme mit Schießscharten ans Licht.
Abbasanta, Nuraghe Losa
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Nuraghe Losa

Abbasanta

13 m hoch ragt der um 1000 v. Chr. entstandene mächtige Festungs-turm Nuraghe Losa aus der Ebene auf. Von seinen einst drei Stockwerken sind zwei komplett erhalten, auch zwei Nebentürme aus dem 8./7. Jh. v. Chr. blieben stehen. Die zyklopischen Mauern, die das Areal mit den Ruinen der nuraghischen Siedlung umschließen, stammen aus dem 6. Jh. v. Chr.
Ulassai, Grotta Su Marmuri
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Grotta Su Marmuri

Ulassai

Von den karstigen Höhen über dem Bergdorf Ulassai scheinen jeden Moment Winnetou und Old Shatterhand herunterzupreschen. Außerdem birgt das Kalkmassiv der Ogliastra die Grotta Su Marmuri, in deren riesiger Halle schneeweiße Stalagmiten wie Marmorblöcke aufragen. Die örtliche Kooperative bietet Führungen in die 850 m lange Höhle an. Vom Parkplatz bei der Höhle schweift der Blick über die Landschaft, aus der Felsnadeln und Kalksteinwände aufragen.
Bonorva, Sant'Andrea Priu
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Sant'Andrea Priu

Bonorva

Es muss den Menschen vor 5000 Jahren unendliche Mühe bereitet haben, die Nekropolen direkt in den Trachytfelsen zu graben. Sie sind wie die Häuser der Lebenden ausgestaltet, deshalb nennen die Sarden sie Feenhäuser (Domus de Janas). Die größte Höhle wurde in frühchristlicher und byzantinischer Zeit als Kirche benutzt und mit farbigen Fresken geschmückt. Wie Traumbilder tauchen die stillen Gesichter der Heiligen im Schein der Taschenlampen an den Felswänden der Krypta auf.
Nuoro, Museo Etnografico Sardo
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Museo Etnografico Sardo

Nuoro

Das reiche Kulturerbe der Insel bewahrt das Museo della vita e delle tradizioni popolari sarde. Es liegt etwas versteckt am südlichen Stadtrand in einem Gebäude, das wie ein klassisches sardisches Haus mit Brunnen und gepflastertem Innenhof gestaltet ist. Besonders interessant sind die Trachten aus allen Regionen der Insel und die hölzernen Mamuthones, die schaurigen Masken, die die Hirten aus dem nahen Dorf Mamoiada im Karneval tragen.
Codrongianos, Trinità di Saccárgia
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Trinità di Saccárgia

Codrongianos

Einsam in einer Talmulde steht die Kirche Santissima Trinità di Saccárgia. Mit ihren schwarzen und weißen Querstreifen und ihrem schlanken Campanile ist sie ein Wahrzeichen Sardiniens. Sie entstand ab 1116 als Teil eines Kamadulenserklosters, dessen Ruinen romantisches Flair beisteuern. Bezaubernd sind die Majolikamedaillons in der Giebelzone der Fassade und die Säulenkapitelle der Vorhalle, deren Reliefs Tiere, Fabelwesen und Dämonen zeigen. In der Chorapsis zeigen Fresken des 12. Jh. Christus
Aritzo, Gennargentu
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Gennargentu

Aritzo

Von Macchia bedeckte Kämme und kahle Gipfel charakterisieren die Bergwelt der Monti del Gennargentu. Ihr mit 1834 m höchster Gipfel ist die Punta La Marmora. Sie kann von Desulo aus auf anspruchsvollen Pfaden erstiegen werden und bietet einen grandiosen Ausblick. Wie Desulo ist auch das in 1000 m Höhe gelegene Hirtendorf Fonni ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die Gebirgsregion. Zudem führt von hier eine asphaltierte Straße zum aussichtsreichen Gipfel des Monte Spada (1595 m).
Orgosolo Nuoro, Supramonte
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Supramonte

Orgosolo Nuoro

Das schroffe Supramonte-Gebirge ist das zweithöchste Sardiniens und von unzähligen Schluchten und Höhlen durchzogen. Diese großartige Landschaft entdeckt man am besten bei einer Wanderung, Trekking-Tour oder auf einer Fahrt von Oliena nach Dorgali. Das Dorf Oliena, direkt am Steilhang gelegen, ist ein guter Ausgangspunkt für Touren, die an hell strahlenden Felsen und blühendem Oleander vorbei durch grüne Steineichenwälder führen. Eine besonders schöne Aussicht auf das Gebirge genießt man von de
Villanova Strisaili, Lago Alto del Flumendosa
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Lago Alto del Flumendosa

Villanova Strisaili

Von dem Dorf Villanova Strisaili aus gelangt man in wenigen Minuten zum Stausee Lago Alto del Flumendosa. Eine 230 m lange Mauer staut den Flumendosa, den mit 122 km zweitlängsten Fluss Sardiniens, auf, wenn er nicht gerade trocken ist. 1950 wurde der See zur Entwässerung der Sumpfgebiete geschaffen. Tiefblau glänzend liegt der See abgeschieden in einer weitläufigen Hochebene und verspricht vollkommene Ruhe.
Barumini, Nuraghenfestung Su Nuraxi
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Nuraghenfestung Su Nuraxi

Barumini

Die Nuraghenfestung Su Nuraxi gilt mit geschätzten 150 Hütten, die sich um eine mächtige Wehranlage gruppieren, als eine der größten frühgeschichtlichen Siedlungen Sardiniens. Gewachsen ist die Anlage von 1200 bis ca. 600 v. Chr., 1997 wurde sie zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Den 15 m hohen zentralen Nuraghen umgeben die Reste einer Mauer mit je einem Wehrturm in jeder Himmelsrichtung. Der größte Teil des aus Rundhütten bestehenden Dorfes lag ungeschützt außerhalb einer zweiten Ringmauer. V
Villanovaforru, Museo Archeologico Genna Maria
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Museo Archeologico Genna Maria

Villanovaforru

Im Gebäude der ehemaligen Genossenschaftsbank des 700-Einwohner-Dorfes zeigt das Museo Archeologico auch deutsch beschriftete Funde aus dem 1 km westlich von Villanovaforru (an der Landstraße Richtung Collinas) gelegenen Nuraghenkomplex Genna Maria. Im 4. Jh. v. Chr. wandelten die Karthager die von den Nuraghern bereits aufgegebene Anlage in eine Kultstätte für die Fruchtbarkeitsgöttin Demeter um. Ausgestellt sind u.a. Vasen, Metall- und Steinwerkzeugen, die von den Menschen zeugen, die einst au
Nuoro, Museo Deleddiano
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Museo Deleddiano

Nuoro

Das Museo Deleddiano ist im Elternhaus der Literaturnobelpreisträgerin Grazia Deledda (1871-1936) untergebracht, die mit Romanen wie ›Schilf im Wind‹ Weltruhm erlangte. Die original möblierten Räume und persönlichen Gegenstände, zahlreiche Manuskripte, Fotografien und verschiedene Dokumente halten die Erinnerung an die Schriftstellerin wach.
Torralba Sassari, Valle dei Nuraghi
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Tal der Nuraghen

Torralba Sassari

Zahlreiche vorgeschichtliche Bauten machen das Tal der Nuraghen zu einem spannenden Ausflugsziel. Beeindruckend ist vor allem die gewaltige Nuraghenfestung Santu Antine. Ihr Hauptturm, der von einem Kranz kleinerer Türme umgeben ist, ragt 17 m hoch aus einer Senke südlich der Ortschaft Torralba auf. Die Entstehung der Festung wird ins 15.–9. Jh. v. Chr. datiert. Noch viel älter sind die Höhlengräber von SantAndrea Priu. Die Grabstätten der Nekropole wurden im Verlauf des 5.–3. Jahrtausends v. Ch
Sardinien, Castelsardo
Tipp der ADAC Redaktion
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Sardinien

 

Die Karte zeigt: Sardinien ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. An der 2.000 km langen Küstenlinie warten malerische Strände, Buchten und Grotten als Urlaubsziel, im Inneren der Insel beeindrucken Ruinen wie die Minenwaschanlage Brassey im Westen. Sardinien lockt mit unzähligen Sonnenstunden, Erholung pur und Dolce Vita. Strände auf der Karte von Sardinien Wer auf der Suche nach den schönsten sardischen Stränden ist, wird an der Costa Smeralda fündig. An diesem Küstenabschnitt zwischen G
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