Via Castel San Pietro 2
Verona, Venetien, Italien
Highlights & Sehenswertes
Aktivitäten
Landschaft
Bauwerke
Museen
Ortsbild
Touren
Gesundheit
Veranstaltungen
Einkaufen
Gastronomie
Unterkünfte
Camping
Tankstellen
Ladestationen
Service
ADAC vor Ort
Tipp der ADAC Redaktion
Direkt an der Etsch ließen sich die Scaliger im 14. Jh. eine mächtige Festung bauen, ihre Stadtpaläste waren ihnen nicht mehr sicher genug. Einziger Zugang zur Burg war die befestigte Brücke Ponte Scaligero. In den 1960er-Jahren gestaltete der venezianische Architekt Carlo Scarpa das Castelvecchio zum Museo di Castelvecchio um. Es zeigt Veroneser Malerei und Werke venezianischer Meister des 13.–18. Jh., u.a. Berühmtheiten wie Tintoretto, Pisanello, Tiepolo, Veronese und Bellini.
Tipp der ADAC Redaktion
Im Innenhof der Via Cappello 23 drängen sich Besucher aus aller Welt unter dem Balkon, auf dem Romeo Montecchi, so dichtete Shakespeare, Giulietta Capuleti (Julia) seine Liebe gestand. Die Geschichte endete bekanntermaßen tragisch. Der Balkon übrigens ist erst in den 1930er-Jahren am Palazzo angebracht worden. Der Bronze-Julia im Hof an die vom vielen Gestreicheltwerden schon ganz abgegriffene rechte Brust zu fassen, soll übrigens das eigene Liebesglück befördern.
Tipp der ADAC Redaktion
Von der Arena führt die Einkaufsstraße Via Mazzini hinein in die mittelalterliche Stadt, direkt zur lang gestreckten Piazza delle Erbe. Marktstände, Kunden und Flaneure verstellen ein wenig den Blick auf den Marmorbaldachin des Capitello aus dem 15. Jh., von dem einst der Magistrat seine Beschlüsse verkündete. Den Marktplatz überragt der 84 m hohe Wehrturm Torre dei Lamberti. Von seiner Plattform schweift der Blick über die ganze Stadt mit ihrer Fülle an Bauwerken verschiedener Epochen.
Tipp der ADAC Redaktion
Die Arena di Verona aus dem 1. Jh. n. Chr. gehört zu den größten und am besten erhaltenen römischen Amphitheatern. Vom äußeren Ring, der das Bauwerk ursprünglich vollständig umgab, sind nach einem Erdbeben 1117 allerdings nur noch vier Bögen erhalten. Einst war die Arena Schauplatz blutiger Gladiatorenkämpfe, heute ist sie der Welt größtes Freiluftopernhaus. 22 000 Menschen finden im Oval Platz. Ebenso berühmt wie die Aufführungen der Opernfestspiele ist das bunte Treiben der Zuschauer. Eigenes Picknick darf nicht mehr mitgebracht werden, aber kleine Getränkeflaschen (0,5 l, keine Glasflaschen), Brötchenverkäufer laufen durch die Reihen. Die Stimmung ist ausgelassen, und dann kommt der schönste Moment, wenn die Lichter gelöscht und Tausende von Kerzen entzündet werden.
Tipp der ADAC Redaktion
Über die römische Brücke Ponte Pietra geht es ans andere Ufer der Etsch zu den Ruinen des Teatro Romano mit grandiosem Ausblick. Im Sommer dient es als Freilichtbühne. Ein Lift fährt hinauf zum Museo Archeologico, das Mosaike, Statuen und Reliefs aus der Römerzeit Veronas zeigt.
Tipp der ADAC Redaktion
Am Ende der Via Cappello, fast schon am Ufer der Etsch (Adige), steht diese Kirche, in deren Fassade sich Romanik und Gotik eindrucksvoll vermischen. Erst im Inneren wird deutlich, dass San Fermo aus zwei übereinander gebauten Kirchen besteht. Eine enge Treppe verbindet sie miteinander. In der romanischen, mystisch dunklen Unterkirche stützt ein Wald von Pfeilern das Gewölbe, Fresken schmücken die Wände. Die Oberkirche mit ihrer ungewöhnlichen Holzdecke ist lichtdurchflutet. Sie weist gotische Fresken auf.
Tipp der ADAC Redaktion
An der Etsch erhebt sich die größte Kirche Veronas, die gotische Basilika SantAnastasia samt spitzhutigem Campanile. Der Kirchenraum mit Reihen mächtiger Rundpfeiler wirkt licht und weit. Die Cappella Pellegrini bewahrt das berühmte Fresko von Pisanello ›Der hl. Georg und die Prinzessin‹ (um 1433–38). Und in der Cappella Cavalli gibt eine ›Anbetung‹ von Altichiero Einblicke in das höfische Leben des 14. Jh., denn hier knien prächtig gerüstete Ritter vor Maria und Kind. Auch das ›Jüngste Gericht‹ im Chor zeigt Höflinge in schönen Gewändern.
Tipp der ADAC Redaktion
Die im 12. Jh. erbaute Kirche gilt als eine der schönsten Basiliken der Hochromanik in Oberitalien. Flankiert wird sie von einem Campanile und einem Wehrturm. Ihr Mauerwerk ist gestreift, die Westfassade ziert eine Fensterrose. Berühmt sind das mit 48 Reliefplatten geschmückte Bronzeportal und das San-Zeno-Triptychon von Andrea Mantegna im Chor.
Tipp der ADAC Redaktion
Die kleine romanische Kirche Santa Maria Antica, im 12. Jh. auf den Überresten einer älteren Kirche wiederaufgebaut, fungierte im 13. Jh. als Hauskirche der Scaliger. Neben der Kirche befindet sich der von einem kunstvollen Gitter aus dem 14. Jh. umzäunte Friedhof der Familien della Scala (Scaliger) mit eindrucksvollen gotischen Hochgräbern (den Arche), in denen sich die Sarkophage befinden. Zwei Gräber aus dem 14. Jh. verdienen besondere Beachtung: Vier Engel bewachen Mastino II., dessen letzte Ruhestätte vier Säulen tragen. Über den Sarg spannt sich ein steinerner Baldachin, geschmückt mit Ziergiebeln und Statuettenhäuschen. Ganz oben steht der Fürst in voller Rüstung. Ähnlich sieht das Grabmal von Cansignorio aus, das allerdings noch prunkvoller verziert ist.
Tipp der ADAC Redaktion
An der Ostseite der Piazza delle Erbe befindet sich der schmale Arco della Costa, der Rippenbogen, benannt nach der im Scheitel hängenden Rippe eines Wals. Von dort gelangt man zur Piazza dei Signori mit mehreren Regierungsgebäuden. Der Platz, wegen seiner Dante-Statue auch Piazza Dante genannt, gleicht einem aristokratischen Saal. Alle Gebäude sind verbunden, nur fünf Durchgänge gibt es. Rechter Hand erhebt sich der Palazzo del Comune, daneben der wehrhafte Gerichtspalast, Palazzo dei Tribunali, der das Machtstreben des Scaliger-Fürsten Cansignorio symbolisiert. Der bedeutendste Scaliger, Cangrande I., residierte 1308–29 im links anschließenden Palazzo del Governo. Dem Palazzo dei Tribunali gegenüber berichtet die herrliche Loggia del Consiglio von einer anderen Zeit: Mit ihr setzten sich im 15. Jh. die Venezianer als neue Herren der Stadt ein Denkmal. Die Kulisse lässt sich vom Caffè Dante aus genießen, dem ältesten Kaffeehaus der Stadt.
Tipp der ADAC Redaktion
In einem schlichten Renaissancebau (um 1500) lädt Veronas ältestes und berühmtestes Café, das Caffè Dante, zum Verweilen ein. Ehemals war es ein bekannter Literatentreff. Vis-à-vis erhebt sich die würdevolle Statue Dante Alighieris (1865), der Verona in den Jahren 1316-20 als Exil gewählt hatte. Die neoklassizistische Skulptur schuf der Veroneser Bildhauer Ugo Zanoni.
Tipp der ADAC Redaktion
Der 120 m lange Ponte Scaligero, den man durch einen mächtigen Torturm betritt, beeindruckt durch seine elegante Architektur ebenso wie durch die massive Wehrhaftigkeit. Zwei schwere Stützpfeiler mit aufgesetzten Türmen tragen drei verschieden weit gespannte Bögen. Zinnen in Schwalbenschwanzform krönen die roten Ziegelmauern. Die weißen Streifen der Bögen und Pfeiler bilden einen reizvollen Kontrast zum dunklen Mauerwerk. Von den Zinnen des Ponte bietet sich einer der eindrucksvollsten Ausblicke auf die Etsch (Adige) und die Stadt Verona.
Tipp der ADAC Redaktion
Bei Verona denken viele zuerst an Romeo und Julia, das berühmteste Liebespaar der Geschichte. Doch die „Stadt der Romantik“ in Norditalien hat noch viel mehr zu bieten: Durch ihre geschichtliche Entwicklung, die geografische Lage und die unvergleichlich gut erhaltenen historischen Bauten beeindruckt Verona mit einzigartiger Schönheit und typisch italienischem Charme. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Ausstellungen prägen das kulturelle Ambiente der lebhaften Stadt, die zu Recht ein vielbesuchter Touristenmagnet ist. Kunst und Kultur: Tipps für Verona Das Highlight unter den vielen Sehenswürdigkeiten aus Mittelalter und Römerzeit in Verona ist das antike Amphitheater, die Arena: Sie fehlt in keinem Reiseführer. Jeden Sommer werden hier Opern und Konzerte aufgeführt. Eine außergewöhnliche Atmosphäre! Neben der Arena unbedingt das Castelvecchio besichtigen: Die im 14. Jahrhundert erbaute Festung beherbergt das Museo di Castelvecchio mit Werken der Veroneser Malerei und Skulptur. Tipp: Vom Castelvecchio aus führt die mittelalterliche Brücke Ponte Scaligero über die Etsch. Wer ein besonders schönes Erinnerungsfoto schießen möchte, ist hier an der richtigen Stelle. Architektur in Verona: historisches Italien-Feeling Verona gilt nach Rom als Stadt mit den besterhaltenen römischen Überresten, was sich im Stadtbild und der Architektur widerspiegelt. Romantische kleine Gassen schlängeln sich durch die Altstadt, die von imposanten Häuserfassaden geprägt ist. Der Palazzo della Gran Guardia, die ehemalige Hauptwache an der Piazza Brà, fasziniert zum Beispiel mit vielen Rundbögen. Neben bemerkenswerten Gebäuden laden an der lebhaften Piazza Brà, dem größten Platz Veronas, viele Straßencafés zum Verweilen ein. Außerdem ein Muss beim Rundgang in der Altstadt: der berühmte Balkon am Casa di Giulietta, auf dem Julia Capulet ihre Liebe zu Romeo Montague in der Balkonszene aus Shakespeares Tragödie bekennt.
Tipp der ADAC Redaktion
An der Westseite des weit geschwungenen Hauptplatzes bilden Bürgerhäuser des 16.–18. Jh. eine geschlossene Front. Davor erstreckt sich die Flaniermeile Liston mit ihren breiten Marmorplatten. Von den Straßencafés genießen Einwohner und Besucher in aller Ruhe den Blick auf die antike Arena di Verona und auf die eleganten Stadtpaläste.
Tipp der ADAC Redaktion
Der Nordteil der Altstadt, der sich in den Bogen der Etsch schmiegt, ist ruhiger als der südliche. Die Via Sottoriva, die ab dem Ponte Nuovo parallel zur Etsch Richtung Norden führt, bietet kleine Entdeckungen wie einen Laubengang mit Weinkneipen und Antiquitätenläden.
Erlebnisse in der Nähe
Angebote für unvergessliche Momente
Selbstgeführter Entdeckungsspaziergang in Verona mit Geheimnissen hinter den Sehenswürdigkeiten
ab 24,00 €
Jetzt buchen