Die belgische Großstadt Gent ist ein empfehlenswertes Urlaubsziel für Kulturinteressierte, die Sightseeing mit Ausflügen in Nachbarstädte und entspannten Tagen am Strand kombinieren wollen. Zu den Highlights gehören die vielen denkmalgeschützten Prachtbauten am Ufer der Leie, die in Gent in die Schelde mündet, die stimmungsvollen Kanäle und die Kirchen mit ihren einzigartigen Kunstschätzen. Am besten lässt sich die Stadt bei einer Bootsrundfahrt und zu Fuß mit der Gent-Karte in der Hand erkunden.
Gent-Reisetipps: Entdeckungen in der Altstadt
Dicht an dicht drängen sich die Sehenswürdigkeiten in der historischen Altstadt, darunter der imposante Belfried und die Tuchhalle aus dem 14. Jahrhundert sowie das gotische Rathaus. Nur einen Katzensprung entfernt wartet die Leie mit den wunderschönen Bauten an der Korenlei und Graslei, wo sich einst der mittelalterliche Hafen befand. Weiter nördlich lohnt sich der Besuch der mächtigen Festung Gravensteen, ehe der Weg mit dem Stadtplan entlang des Flusses bis zur Mündung in die Schelde fortgesetzt wird – oder mit einer Mahlzeit im gemütlichen Viertel Patershol endet. In der Straße Kraanlei versteckt sich ein Manneken Pis, das, anders als sein Brüsseler Gegenstück, jedoch kein Wasser lässt.
Die Kunstschätze von Gent: Routenplaner
Kultur- und Kunstliebhabende können eine Route planen, die innerhalb eines Tages die wichtigsten Kunstschätze der Innenstadt umfasst. Highlight jeder Reise nach Gent ist zweifellos der berühmte Genter Altar von Jan van Eyck, eines der vielen Kunstwerke in der St.-Bavo-Kathedrale, die der Reiseführer ausführlich vorstellt. Weitere prachtvolle religiöse Bauten sind die St. Nikolaus-Kirche, die St. Jakob-Kirche mit der Van Peteghem-Orgel und die reich verzierte St. Peters-Abtei auf dem Blandinberg, dem höchsten Punkt Gents. Die drei Beginenhöfe gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO.