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Rosenheim, Inn Museum
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Inn-Museum Rosenheim

Rosenheim
Das Museum vermittelt Wissenswertes über den Inn, der als Wasserstraße bereits zur Römerzeit und vor allem im Mittelalter bis in die Neuzeit hinein für Rosenheim von besonderer Bedeutung war. Beleuchtet werden die 2000jährige Historie des Flusses als Transportweg sowie die Beförderung von Getreide, Wein und Gewürzen in den traditionellen Holzbooten, den Plätten. Auf dem Freigelände veranschaulichen historische und moderne Bauten Maßnahmen des Ufer- und Hochwasserschutzes.
Brannenburg, Wendelstein
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Wendelstein

Brannenburg
Mit seinen 1838 m ist er der Aussichtsberg schlechthin im Voralpenland. Bei guter Sicht reicht der Blick mehrere Hundert Kilometer weit. Wer es gemütlich mag, fährt von Brannenburg mit der Zahnradbahn - der ältesten in den deutschen Alpen - oder von Bayrischzell mit der Seilbahn nach oben. Von der Bergstation sind es noch 100 Höhenmeter oder etwa 20 Minuten auf den treppen- und geländergesicherten Gipfel. Hier oben ist eine Höhle im Kalkgestein zu erforschen. Auf rund 1740 m steht die höchstgelegene Kirche Deutschlands. Die große Sendestation Wendelstein versorgt ganz Südbayern mit Radio- und Fernsehprogrammen. Abgesehen vom Gipfel- und Panoramaweg gibt es Wanderwege über die Mitteralm zum Talbahnhof, nach Bayrischzell, ins Leitzach- und ins Jenbachtal.
Rosenheim, Lokschuppen
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Lokschuppen

Rosenheim
Ob Dinos, Inkas oder die alten Ägypter, die Sonderausstellungen in der halbrunden, 1988 umgebauten Lokomotivenremise aus dem Jahr 1858 sind immer spannend, aufwendig gestaltet und wissenschaftlich fundiert. 
Rott am Inn, Kloster Rott
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Kloster Rott

Rott am Inn
Hoch auf dem westlichen Innufer gründeten Benediktiner im späten 11. Jh. das Kloster Rott. 1803 säkularisiert, dient es heute als Bildungsstätte. Der bescheidene Turm der Kirche lässt nicht erahnen, welch gloriose Raumschöpfung des Rokoko sich hinter der zurückhaltenden Fassade verbirgt. Johann Michael Fischer schuf hier 1759–63 einen großzügigen hellen Raum, in dem die Verschmelzung von Längs- und Zentralbau gelingt. Der mittige Raumteil weist acht Arkaden auf. Er wirkt mit seinen Kapellen, Emporen und der großen monumenthaften Kuppel wie ein Zentralraum in dem vom mittelalterlichen lang gestreckten Grundriss vorgezeichneten Längsraum. Die Ausstattung besorgten die führenden Künstler ihrer Zeit. Ignaz Günther entwarf den Hochaltar und das gesamte Figurenensemble. Matthäus Günther malte die farbkräftigen Deckenfresken und Jakob Rauch lieferte den zarten Stuck. So entstand ein in stilistischer Geschlossenheit und herausragender Qualität einzigartiges Gesamtkunstwerk des spätesten Rokoko.
Rosenheim, Städtisches Museum
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Städtisches Museum

Rosenheim
Das Heimatmuseum im Mittertor, dem einzig erhaltenen Stadttor, lädt ein zu einer Zeitreise durch 2000 Jahre lokaler Geschichte. 23 realistisch inszenierte Schauräume geben ein Bild einstigen Lebens. Der Ausflug in die Vergangenheit beginnt mit der Besiedlung durch die Römer und führt bis in die 1950er-Jahre.
Rosenheim, Holztechnisches Museum
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Holztechnisches Museum

Rosenheim
Das Holztechnische Museum Rosenheim in der Fußgängerzone ist im Ellmaierhaus, einem denkmalgeschützten Gebäude aus dem 16. Jh. untergebracht. Originalstücke, Anschauungs- und Funktionsmodelle sowie eine umfangreiche Werkzeugsammlung geben Einblick in alte und moderne Arbeitstechniken.
Rosenheim, Pfarrkirche St. Nikolaus
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

St. Nikolaus Kirche Rosenheim

Rosenheim
Die spätgotische Hallenkirche St. Nikolaus mit ihrem 65 m hohe Turm am Marktplatz ist das Wahrzeichen Rosenheims.
Rott am Inn, Strauß-Gruft
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Strauß-Gruft

Rott am Inn
Auf dem Friedhof des Klosters Rott findet sich die Grabstätte des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß und seiner Gattin Marianne, die aus einer ortsansässigen Brauerdynastie stammte.
Rossfeld Panoramastraße
Tipp der ADAC Redaktion
Touren

Motorradtour durch den Chiemgau zum Rossfeld

Rosenheim
Die Motorradtour führt auf den kurvenreichen Straßen der Deutschen Alpenstraße ins Herz der östlichen Chiemgauer Alpen und hält einige landschaftliche und fahrerische Schmankerl bereit.
Rosenheim
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Rosenheim

Rosenheim
Rosenheim ist eine vielfältige Stadt: Hier vereint sich alpenländische Tradition mit südländischem Flair. Das grandiose Alpenpanorama, historische Bürgerhäuser und ein einladender Stadtplatz mit Fußgängerzone machen Rosenheim zu einem beliebten Urlaubsziel. Rosenheim Reisetipps: entdecken und genießen Erste Anlaufstelle für Reisende ist der zentrale Max-Josefs-Platz mit Cafés und gemütlichen Kneipen sowie vielen Häusern in der charakteristischen Inn-Salzach-Bauweise. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass mehrere Häuser durch Scheinfassaden vor dem eigentlichen Dach ein geschlossenes Ensemble bilden. Laubengänge, Gewölbe und Erker lockern die Fassaden auf. Sehenswert ist zudem die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus mit ihrem Zwiebelturm. Der Fischbrunnen auf dem Ludwigsplatz weist auf die historische Bedeutung des Marktes und den früheren Handel mit Fisch hin. Alle Sehenswürdigkeiten lassen sich im Rahmen einer Stadtführung oder mit einer Rosenheim-Karte auf eigene Faust erkunden. Reiseführer: Kultur und Natur in Rosenheim Die Stadt hat gleich mehrere grüne Rückzugsorte zu bieten. Natur und Kultur verbindet der Salingarten, der mit zahlreichen Skulpturen begeistert. Im Riedergarten wurde zur Landesgartenschau als Apothekergarten mit Heilkräutern angelegt. Ein paar Gehminuten von der Innenstadt entfernt finden Interessierte den Mangfallpark mit Kinderkajakstrecke, Klettergerüst, Spielplatz und Minigolfplatz. Das kulturelle Herz Rosenheims schlägt im ehemaligen Lokschuppen , in dem wechselnde Ausstellungen zu sehen sind. Rosenheim ist mittlerweile auch eine bedeutende Stadt für Street Art, das Festival *transit art bringt zahlreiche nationale und internationale Kunstschaffende dorthin.
Rosenheim, Max-Josefs-Platz
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Max-Josefs-Platz

Rosenheim
Am großzügigen zentralen Max-Josefs-Platz gibt es Cafés und gemütliche Kneipen und viele Häuser in der charakteristischen Inn-Salzach-Bauweise. Im Ellmaierhaus (16. Jh.) in der Fußgängerzone zeigt das Holztechnische Museum alte und moderne Techniken der Holzbearbeitung.
Rosenheim, Zwischen Seen und Lüftlmalereien
Tipp der ADAC Redaktion
Touren

Zwischen Seen und Lüftlmalereien

Rosenheim
Willkommen auf dieser Tour, die Sie zu einigen der schönsten Seen und eindrucksvollsten  Lüftlmalereien Oberbayerns führt. Von Rosenheim ausgehend, verläuft die Route zunächst vom entspannten Schliersee zum mondänen Tegernsee und weiter über den Naturpark Ammergauer Alpen wieder zurück ins Zwei-Seen-Land Walchensee und Kochelsee. Genießen Sie das Panorama auf die Bayerischen Alpen und entdecken Sie kulturelle Höhepunkte wie Bad Tölz, Murnau am Staffelsee, Oberammergau und  Garmisch-Partenkirchen, bevor die Tour am idyllischen Kochelsee endet. Verlauf: In drei Etappen führt diese landschaftlich beeindruckende Tour von Rosenheim nach Kochel am See. Von Rosenheim aus startet man Richtung Schliersee, bevor es weitergeht über Gmund am Tegernsee und Bad Tölz bis nach Murnau am Staffelsee. Die zweite Etappe führt von dort aus über Oberammergau, Reutte und Lermoos bis nach Ehrwald. Dort schließt sich die dritte Etappe an – man fährt über Garmisch-Partenkirchen und Walchensee bis zum Zielort Kochel am See.
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Märchenkönig Ludwig II. – ein Monarch in seiner eigenen Welt

Die Rätsel um Leben und Tod König Ludwig II. gehören untrennbar zu Bayern. 1845, als der Erbprinz im Münchener Schloss Nymphenburg geboren wurde, herrschte sein Großvater Ludwig I. in Bayern. Ihm folgte Max II., der das Land so streng regierte, wie er Ludwig und dessen jüngeren Bruder Otto erzog. Als Maximilian II. 1864 starb, wurde Ludwig II. von Bayern zum König gekrönt, im Alter von 18 Jahren. In innen- und außenpolitisch turbulenter Zeit ging er mit Eifer und Idealismus ans Werk.  Schöngeist im Krieg 1866 wurde Bayern gegen den Willen Ludwigs in den Krieg Österreichs gegen Preußen verwickelt. Nach der Niederlage musste sich Bayerns Armee dem preußischen Oberbefehl unterstellen, ein Umstand, der das Land 1870 in den deutsch-französischen Krieg zog. 1871 gelang Bismarck die Reichsgründung. Ludwig schmerzte die Preisgabe der bayerischen Souveränität, immerhin erhandelte er etliche Sonderrechte.  Er muss einsam gewesen sein, der junge König. Seine Homosexualität konnte er nicht offen leben. Eine Verlobung mit Herzogin Sophie von Bayern währte nicht lange. Tief verbunden fühlte sich Ludwig seiner Großcousine Sisi, der österreichischen Kaiserin Elisa­beth. Es war keine erotische Beziehung, sondern eine Wesensverwandtschaft: Beiden war die Krone eine Last, beide waren fantasievoll, beide galten als exzentrisch, beide liebten ihre oberbayerische Heimat.  Förderer der Musik Richard Wagners und Bauherr von Schloss Neuschwanstein Den tiefsten Einfluss auf Ludwig übte Richard Wagner aus. Der zu dieser Zeit hoch verschuldete Komponist konnte mit Ludwigs Hilfe sein Werk fortsetzen und schenkte dem jungen König dafür die Fantasiewelten seines Musiktheaters. Schon bald zwang die bayerische Regierung Ludwig, Wagner zu entlassen und seinen Traum aufzugeben, über den Isarauen ein gigantisches Festspielhaus zu bauen. Ludwig, schwer enttäuscht, plante danach kein Bauwerk mehr für die Öffentlichkeit, nur für sich selbst. Zuerst baute Ludwig II. Schloss Linderhof in den Ammergauer Alpen, dann das märchenhafte Schloss Neuschwanstein in der Nähe von Füssen, danach nach Vorbild des  französischen Versailles, sein Schloss Herrenchiemsee mitten im Chiemsee.  Absturz und rätselhafter Tod Er gab Staatsgelder mit vollen Händen aus und vernachlässigte seine Amtsgeschäfte. Eine von der bayerischen Regierung eingesetzte Ärztekommission urteilte ohne Untersuchung, dass die »geistigen Kräfte seiner Majestät zerrüttet« seien. Ludwig wurde 1886 entmachtet und nach Schloss Berg gebracht. Hier starb er am 13. Juni 1886 im Starnberger See. Unfall? Selbstmord? ­Gewalttat? Man weiß es nicht. In Berg markiert ein Holzkreuz im See wenige Meter vom Ufer entfernt die Stelle, wo man die Leiche des Königs fand.
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Bad Reichenhaller Salz: Das weiße Gold

Entdeckt haben die gewaltigen Salzablagerungen rund um das Untersbergmassiv zwischen Salzburg, Hallein, Berchtesgaden und Bad Reichenhall bereits die Kelten. Sie waren die ersten Salzsieder am Ort. Auch die Römer bauten später Salz ab. Bad Reichenhaller Salz im Mittelalter Im Mittelalter wurde das ›weiße Gold‹ der Alpen zur Grundlage des Reichtums der Städte, die an den großen Salzstraßen lagen und Brücken- und Marktzoll erheben konnten. Das Einlegen von Nahrungsmitteln in Salz (pökeln) war eine der wenigen Möglichkeiten, Speisen länger haltbar zu machen. Daher war Salz so wertvoll.  Die erste Pipeline der Welt In Bad Reichenhall lagert das Salz als Sole, also als Flüssigkeit mit bis zu 26,5 Prozent Salzgehalt. Da die Sole unter Druck steht, drängt sie an ­vielen Stellen ins Freie. Anders in Berchtesgaden: Hier lagert das weiße Gold in gewaltigen Salzstöcken, die seit 1517 bis heute bergmännisch abgebaut werden. Auch dieses Salz wird verflüssigt und durch eine 20 km lange Soleleitung wird die Sole in die Saline nach Bad Reichenhall zur Verarbeitung gepumpt. Diese Soleleitung hat ein historisches Vorbild. Da das Salzsieden enorme Mengen an Brennholz erforderte, ­waren die Wälder im Berchtes­gadener Land vor rund 400 Jahren weitgehend abgeholzt. So legte man 1617–19 eine 31 km lange Holzröhrenleitung – die erste Pipeline der Welt – von Reichenhall nach Traunstein und pumpte die Sole rund 200 Jahre lang zu einer in waldreicher Umgebung neu erbauten Saline. Entlang dieser Rohrleitung mit ihren Pumpstationen führt heute ein Teil des SalzAlpenSteiges, der Chiemsee und Hallstätter See verbindet.
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