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ADAC vor Ort
St. Martin bei Lofer, Wallfahrtskirche Maria Kirchental
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Wallfahrtskirche Maria Kirchental

St. Martin bei Lofer
Die Wallfahrtskirche Maria Kirchental ist von St. Martin aus im Sommer über ein Mautsträßchen oder ganzjährig zu Fuß in einer einstündigen Wanderung zu erreichen. Maria Kirchental zählt zu den beliebtesten Wallfahrtsorten im Salzburger Land. Seit 300 Jahren pilgern Salzburger, Tiroler und Bayern zu diesem 900 m hoch in den Loferer Steinbergen gelegenen Gnadenort. Das Gnadenbild aus dem 15. Jh. (Künstler unbekannt) wurde ca. 1690 in die Hochebene gebracht. Infolge vieler Gebetserhörungen ließ Erzbischof Ernst von Thun dort von seinem Hofarchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach eine barocke Wallfahrtskirche errichten.
Lofer
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Lofer

Lofer
Der Marktort Lofer ist für seine gotische Pfarrkirche Maria und Leonhard vor der Felskulisse der Loferer Steinberge bekannt. Zu Fuß (ca. 1 Std.) oder über die mautpflichtige Straße geht es von St. Martin ins Hochtal mit der barocken Wallfahrtskirche Maria Kirchental, auch ›Pinzgauer Dom‹ genannt, die nach Plänen Johann Bernhard Fischer von Erlachs von 1694 bis 1701 gebaut wurde. Am Fuß des Loferer Gebirges warten die ›Saalachtaler Naturgewalten‹: die schmale Vorderkaserklamm zwischen St. Martin und Weißbach, die Seisenbergklamm in Weißbach, deren Wände so dicht beisammenstehen, dass der Himmel nicht mehr zu sehen ist, und die Lamprechtshöhle, die mit 51 km zu den größten Höhlen der Welt zählt.
Reit im Winkl, Winklmoos-Alm
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Winklmoos-Alm

Reit im Winkl
10 km östlich von Reit im Winkl liegt die Heimat der 2023 verstorbenen Olympiasiegerin Rosi Mittermaier auf 1160 m Höhe. Die Alm ist im Sommer ein beliebtes Wanderziel mit großartigem Bergpanorama, im Winter ein schnee­sicheres Skigebiet.  Die Winklmoosalm ist eine der dun­kelsten Regionen Bayerns. Durch Umrüstung der öffentlichen und ­privaten Beleuchtung konnte die Lichtverschmutzung reduziert werden. Und so besteht hier seit 2018 der erste zertifizierte Sternenpark in den Alpen. In klaren Nächten sind ca. 5000 Sterne am Nachthimmel zu beobachten und im Sommer steht die Milchstraße detaillreich am Nachthimmel. Für Sterngucker gibt es regelmäßig Sternenführungen.
Lofer, Lofer Skigebiet
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Lofer Skigebiet

Lofer
Die Almenwelt Lofer im Salzburger Saalachtal ist ein modernes Familienskigebiet mit insgesamt 46 Pistenkilometern, die überwiegend leichte bis mittelschwere Abfahrten bieten. Fortgeschrittene Skifahrer finden eine Herausforderung auf zwei schwarzen Abfahrten und der unpräparierten Skiroute Hochwena am Grubhörndl. Für Kinder gibt es eine spezielle Funline, die über eine Wellenbahn, Sprünge und Steilkurven führt, sowie ein überdachtes Förderband am Kinderübungshang. Abseits der Pisten lädt ein Rundwanderweg dazu ein, zu Fuß die verschneite Winterlandschaft zu entdecken. Bei der Snowkite-Schule auf der Loferer Alm kann man in die aufstrebende Trendsportalm hineinschnuppern.  
Waidring, Steinplatte Skigebiet
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Steinplatte Skigebiet

Waidring
Im Dreiländereck Tirol-Salzburg-Bayern liegt das Skigebiet Steinplatte. Auf österreichischer Seite erreicht man es von Waidring, auf deutscher Seite von Reit im Winkl über das Skigebiet Winklmoosalm. Auf der Steinplatte angekommen, erwartet die Skifahrer bei schönem Wetter ein toller Panoramablick. Echtes Highlight unweit der Bergstation ist die begehbare Aussichtsplattform, die knapp 70 Meter über dem Abgrund schwebt. Durch die Ausrichtung nach Norden hin bietet das Skigebiet Steinplatte gute Schneesicherheit. Auf insgesamt 42 Kilometern finden Anfänger und Profil beste Pistenbedingungen. Für die ersten entspannten Fahrten auf blauer Piste empfehlen sich zum Beispiel die Kammerkör-Abfahrt und die Möseralm-Abfahrt. Action für Freestyler gibt es im Snowpark mit vier Lines in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen.
St. Ulrich am Pillersee
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

St. Ulrich am Pillersee

St. Ulrich am Pillersee
Wunderschön am Ufer des namensgebenden Pillersee und eingerahmt von Loferer Steinbergen und der Buchensteinwand liegt St. Ulrich. Im Winter laden das Skigebiet Buchensteinwand und die Steinplatte sowie abbwechslungsreiche Loipen zum Wintersport ein. Für den Urlaub im Sommer gibt es zahlreiche Wanderrouten, an heißen Tagen lockt der Sprung ins (sehr) kühle Nass.
Großglockner Hochalpenstraße
Tipp der ADAC Redaktion
Touren

Über den Großglockner

Lofer
Die nur im Sommer befahrbare Mautstraße zum höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner (3798 m), schmiegt sich über 48 km mit 36 Kehren in die Gebirgslandschaft. Die Straße ist eine Traumroute für Motorradfahrer und Oldtimerfans. Entlang der Straße vermitteln Infozentren Wissenswertes zur Bergwelt. 
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Reiseführer-Themen

Tiroler Küche: Brettljause, Knödel, Speck und Heumilchkäse

Mehl, Milch, Ei, Speck, Käse und Kartoffeln waren für die hart arbeitenden Tiroler Bauern die Grundlage für nahrhafte Knödel, Nudeln, Schmarren und Krapfen. Viel Fett in der Pfanne sorgte für die notwendigen Kalorien. Für ihre Gäste kochen die Wirte heute meist mit weniger Fett und mischen in das Tiroler Gröstl unter die Bratkartoffeln auch einmal Kalbsfiletstreifen anstelle von Speck oder Schweinefleisch. Regionale Schmankerl in Tiroler Wirtshäusern und Almhütten Ansonsten sind die Speisekarten in Tirol stark von der Wiener und der italienischen Küche beeinflusst. Wer ­authentische Tiroler Speisen serviert bekommen möchte – wenn möglich zubereitet aus regionalen Produk­ten –, der wird in Lokalen mit dem grünen Logo ›Tiroler Wirtshaus‹ fündig. Hier wird die heimische Tradition gepflegt und die alte Wirtshaus­kultur hochgehalten. Nun ist nicht jede Alm­hütte mit bodenständiger Kost Mitglied der ›Tiroler Wirtshäuser‹. Trotzdem wird auch hier neben Brettljause und Kaspressknödel zuweilen noch ein richtiges Melchermuas zubereitet. Diese sättigende Leibspeise der Senner besteht nur aus Mehl, Milch und sehr viel Butter und wird üblicherweise mit Preiselbeeren – aber unbedingt in der Pfanne – serviert.  Die Milch machts: Heumilchkäse und Tiroler Graukäse Naturnahe Produktion ist Garant für die hohe Qualität Tiroler Lebensmittel. 90 Prozent der Tiroler Bauern verzichten auf Kunstdünger und liefern eine große Auswahl an Bioprodukten. Der Heumilchkäse beispielsweise wird aus der Milch von Tieren produziert, die ganz ohne Silofutter und nur mit frischem Gras, Getreide und Heu ernährt werden. Wo Heumilch draufsteht, sind weder Zusatzstoffe noch Konservierungsmittel drinnen. Eine landestypische Käsesorte ist der Tiroler Graukäse, ein säuerlich-würziger und besonders fettarmer Käse aus Sauermilch. Er landet auf dem Brot, in den Kaspressknödeln und Tiroler Kasspatzln. Zünftige Brettljause: Tiroler Speck und Bauernbrot Eine praktische Jause bei Bergwanderungen sind die Wurzn, getrocknete Hartwürste zum Hineinbeißen. Und natürlich der Speck, das beliebteste kulinarische Mitbringsel. Der echte Tiroler Speck wird handgepökelt und langsam an der Luft getrocknet. Doch aufgepasst: Auch wenn der Speck in Tirol produziert wurde, stammt nicht jede Schwarte von einem Tiroler Schwein. Wurst, Speck und Käse – da fehlt nur das kräftige Bauernbrot, und fertig ist die Brettljause. Es wird vornehmlich aus Roggenmehl hergestellt und mit Kümmel, Fenchel und Koriander gewürzt. Dazu gehört in ­Tirol ein Bier oder, trendgemäß mit Kräuterlimo gemischt, ein Alm-Radler. Na dann jetzt: ›An Guat‘n!‹
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