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Turnov
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Turnov

Turnov
Turnov ist die Stadt der Edelsteinschleifer. Im Museum des Böhmischen Paradieses geht es auch um die Geschichte der Edelsteinschleiferei. Exportschlager waren im 18. Jh. die geschliffenen Granate. Die Synagoge von 1719 überdauerte als einzige die Zeit der Judenverfolgung durch Hitlerdeutschland.
Krasna Lipa, Narodni Park Ceske Svycarsko
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Narodni Park Ceske Svycarsko

Krasna Lipa
In der einzigartigen Landschaft des Nationalparks Böhmische Schweiz (Národní park České Švýcarsko) leben heute wieder Luchse und Uhus. Diese wird der Wanderer in der Regel nicht zu Gesicht bekommen, dafür aber die durch Erosion entstandenen Sandsteingebilde, in denen mit etwas Fantasie allerlei Fabelwesen zu erkennen sind.
Harrachov, Glashütte Novosad & syn
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Glashütte Novosad & syn

Harrachov
Die Glashütte, die bis heute mundgeblasenes und geschliffenes Glas herstellt, wurde bereits 1712 vom Grafen Harrachov gegründet. Bei einer Besichtigung kann man den Glasschliff in einer historischen Werkstatt erleben und wertvolle historische Stücke sehen. Solche zieren auch den Kronleuchter und den Altar der Kirche des hl. Wenzel. In der kleinen Brauerei kann die Kunst des Bierbrauens gekostet werden und im Spa warten sogar Bierbäder auf Erholungssuchende.  
Terezin, Gedenkstätte Theresienstadt
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Gedenkstätte Theresienstadt

Terezin
Die Festung von Theresienstadt wurde 1780 auf Veranlassung Kaiser Josephs II. (1741-90) erbaut. Im Zweiten Weltkrieg erlangte sie traurige Berühmtheit. 1941 wurden Teile der Kleinen und Großen Festung (Malá Pevnost, Velká Pevnost) in ein jüdisches Ghetto umfunktioniert. Ein Jahr später diente die gesamte Garnisonsstadt als Sammel- und Durchgangslager. 160 000 Menschen waren hier eingepfercht. Wer Terezín überlebte, wurde in die großen Vernichtungslager abtransportiert. Heute gibt es in der Kleinen Festung eine Gedenkstätte (Památník Terezín) und ein Ghetto-Museum (Muzeum Ghetta). Über dem Eingang prangt noch der zynische Propagandaspruch der Nazis: Arbeit macht frei.
Duchcov, Schloss Dux
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Schloss Dux

Duchcov
In recht beschaulicher Umgebung ging 1798 im Schloss Dux (Zamek Duchcov) ein bewegtes Leben zu Ende: das von Giacomo Girolamo Casanova. 1785 hatte Casanova hier beim Grafen Joseph Karl von Waldstein die Stellung eines Bibliothekars angenommen und bereicherte währenddessen selbst die Weltliteratur um die Geschichte meines Lebens. Wo sich dieses zuletzt abgespielt hatte, kann in dem barocken Schloss besichtigt werden, das durchaus einen würdigen Rahmen für den selbst ernannten adligen Herzensbrecher abgab. Neben einem Gedenkzimmer für Casanova birgt das Schloss eine Smmlung alter Möbel. In der Gemäldegalerie findet sich als Glanzlicht ein Porträt des Herzogs von Friedland von Anthonis van Dyck. 
Liberec - Horni Hanychov, Jested
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Jested

Liberec - Horni Hanychov
Ein beliebtes Ausflugsziel ist der 1012 m hohe Ještéd (Jeschken). Vom Stadtteil Horni Hanychov in Liberec führte eine Seilbahn auf seinen Gipfel, die nach einem schweren Unglück gesperrt wurde und ab 2026 wieder neu erbaut werden soll. 1844 gab es eine Berghütte, ab 1907 ein Hotel, dann einen Fernsehturm mit Restaurant. Vom Gipfel bieten sich herrliche Ausblicke, im Winter locken Ski­pisten und die Sprungschanze. 
Bozkov, Bozkover Dolomithöhlen
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Bozkover Dolomithöhlen

Bozkov
Die Bozkover Dolomithöhlen sind die größten ihrer Art im Norden Tschechiens. Die Alte Höhle begeistert vor allem mit ihren märchenhaften Tropfsteingebilden, die Neue Höhle mit kleineren Tümpeln und einem großen See, dessen Wasser blaugrün schimmert. Die Führung geht 500 m in den Berg hinein und dauert etwa 45 Min.
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Reiseführer-Themen

Tschechien und Slowakei: Kuren auf den Spuren von Kaiser Wilhelm und Sisi

In Tschechien und in der ­Slowakei gibt es für jedwedes Leiden einen passenden Kurort. UNESCO Welterbestädte: Karlsbad, Marienbad und Franzensbad im Böhmisches Bäderdreieck Zum UNESCO-Welterbe Die bedeutenden Kurstädte Europas gehören im westböhmische Bäderdreieck Karlsbad, Marienbad und Franzensbad. Im 19. Jh.kurten hier Kaiser und Könige, Reiche und Schöne, Dichter und Denker. »Dem Ge­nes’nen, dem Gesunden, bieten sich so manche Schätze«, schrieb Johann Wolfgang von Goethe über Karlsbad (Karlovy Vary), wo er Stammgast war. Die Schätze Karlsbads waren und sind seine warmen Heilquellen und prächtigen Belle-Époque-Bauten, allen voran das legendäre Grandhotel Pupp. In Marienbad (Mariánské Lázně) mit immerhin 40 Heilquellen im Stadtgebiet und Franzensbad (Františkovy Lázně) mit seinen Parkanlagen wandeln unter den Kolonnaden zahllose deutsche Urlauber und Kurgäste. Die Heilquellen der beiden Kurorte sind gut gegen Magen-, Darm- und Leberleiden. Heutzutage übernehmen einige Krankenkassen auf vorherigen Antrag einen Großteil der Kosten für  Aufenthalt und Behandlungen in Tschechien, da die Anwendungen dort preiswerter sind als in deutschen ­Kureinrichtungen. Slowakische Kurinseln - Ziele von Sisi und Kaiser Wilhelm II. Heilendes Wasser sprudelt auch in Kurorten der Slowakei. Hier ist es heute ruhiger als in der Vergangenheit. In Piešťany sprudelt über 70 °C warmes schwefelhaltiges Thermalwasser. Bereits die öster­reichische Kaiserin Elisabeth, genannt Sisi, und der deutsche Kaiser Wilhelm II. kamen zur Erholung hierher. Auf der Kurinsel von Pieš­ťa­ny wurde damals das Luxushotel Thermia Palace errichtet. Hier wohnt und kurt man im allerschönsten Jugendstilambiente. Im Kurhaus Sina des westslowakischen Trenčianske Teplice gibt es seit 1888 ein Bad im maurischen Stil eines orientalischen Hammams, das heute Kurgästen und Besuchern offen steht. Ein weiterer Lieblingsort des Hoch­adels, von Sisi bis zu Zar Alexan­der I., war Bardejovské kúpele nördlich von Bardejov. Dieses Kleinod wartet genau wie viele andere slowakische Kurorte heute auf seine Neuentdeckung.
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