Freising weist eine lange Stadthistorie auf und ist bis heute ein beliebtes Ausflugsziel – nicht nur für Geschichtsinteressierte. Die gut erhaltene Altstadt liegt am Fuß von zwei Erhebungen, auf denen sich bekannte Sehenswürdigkeiten präsentieren: Auf dem Weihenstephaner Berg liegt das ehemalige Benediktinerkloster Weihenstephan und auch die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan hat hier ihren Sitz. Auf dem Domberg steht der Dom St. Maria und St. Korbinian (Freisinger Dom), in dem der spätere Papst Benedikt XVI. zum Priester geweiht wurde.
Reise durch Freisings Geschichte
Freising geht auf frühmittelalterliche Anfänge zurück und wurde über viele Jahrhunderte von den Fürstbischöfen vom Domberg aus verwaltet. Einer alten Legende nach nimmt der Wanderbischof Korbinian eine besondere Position in der Geschichte ein. Er soll demnach von einem Bären angefallen worden sein. Diesen konnte er jedoch so zähmen, dass er sein Gepäck auf den Bären aufladen konnte. Der Bär findet sich im Stadtwappen Freisings.
Highlights in Freising entdecken: Reisetipps für eine spannende Tour
Der Domberg darf bei einem Spaziergang mit dem Stadtplan durch Freising nicht fehlen. In unmittelbarer Nachbarschaft der Domkirche befindet sich die fürstbischöfliche Residenz, die besichtigt werden kann. Weitere Gebäude auf dem Domberg gehörten früher zur bischöflichen Anlage und hatten einst wirtschaftliche Funktionen. Freising ist bei den Einheimischen auch als Tor zur Hallertau bekannt. Nördlich der Stadtgrenze beginnt mit der Hallertau das weltgrößte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet. Wie eng die Stadt mit der Braukultur verbunden ist, zeigt die Brauerei in Weihenstephan.