Monza

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Auf dem Autodromo Nazionale di Monza im weitläufigen Park der Villa Reale dröhnen beim Großen Preis von Italien die Formel-1-Motoren. Doch in der lombardischen Stadt dreht sich längst nicht alles um den Motorsport: In Monza führen Reisetipps zu Sehenswürdigkeiten wie dem Dom von Monza oder ins nahegelegene Mailand.

Mit ADAC Maps zum Duomo di Monza

Der Duomo di Monza beeindruckt mit einer weiß-grün gebänderten Marmorfassade im gotisch-lombardischen Stil. Das Kircheninnere erfreut mit barocken Ausmalungen und reichem Dekor. In der Cappella di Teodolinda erzählen spätgotische Fresken der Mailänder Künstlerfamilie Zavattari in leuchtenden Farben vom Leben der Langobardenkönigin Theudelinde (Teodolinda). Sie ließ im 6. Jahrhundert in Monza eine Palastkapelle errichten, die als Ursprung des heutigen Doms gilt. In ihrer Kapelle wird auch die „Eiserne Krone der Langobarden“ aufbewahrt. Ihr innerer Metallring besteht der Überlieferung nach aus einem Nagel des Kreuzes Christi.

Reise-Highlight für Motorsportfans

Für Motorsportbegeisterte ist Monza ein Name mit Legendenstatus. Auf dem traditionsreichen Autodromo Nazionale di Monza werden seit 1922 Rennen ausgetragen. Besonders der Große Preis von Italien zieht jedes Jahr bei einer Reisezeit im Spätsommer Zehntausende Fans auf die Rennstrecke. In dieser Zeit ist auch ein weiterer Eingang in der Via Maria delle Selve in Biassono geöffnet. Abseits der Rennwochenenden lässt sich die Strecke mit einem Reiseführer bei einer Tour selbst entdecken – ein unvergessliches Erlebnis für Rennsportfans.

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Monza, San Giovanni Battista
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Duomo di Monza

Monza
Der Duomo di Monza, auch Basilica di San Gionvanni Battista, trägt eine grün-weiß gebänderte Fassade mit reichem Dekor zur Schau. Das Innere ist barock, doch die Cappella di Teodolinda zeigt spätgotische Fresken zur Vita der Langobardenkönigin Teodolinda, die Monza im 6. Jh. als Sommerresidenz nutzte. Ein Tabernakel umschließt die Eiserne Krone der Langobarden, ihr innerer Ring soll ein Nagel vom Kreuz Christi gewesen sein.
Monza, Autodromo Nazionale di Monza
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Autodromo Nazionale di Monza

Monza
Auf dem Autodromo Nazionale di Monza im Park der Villa Reale dröhnen im September beim Gran Premio d’Italia, dem Großen Preis von Italien, die Motoren der Rennwagen. Doch ist die knapp 6 km lange Strecke nicht nur Austragungsort des berühmten Formel-1-Rennens, daneben finden weitere Auto- und Motorradrennen hier statt.
Metropolitanstadt Mailand
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Wissenswertes zu Monza

Der Arengario von Monza ist ein mittelalterliches Bauwerk aus dem späten 13. Jahrhundert, das ursprünglich als Rathaus und Versammlungsort diente. Mit seinem offenen Erdgeschoss mit Arkaden und einem darüberliegenden Sitzungssaal spiegelt er Bauelemente des Palazzo della Ragione in Mailand wider. Heute finden dort häufig Kunstausstellungen und kulturelle Veranstaltungen statt.

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Visconti und Sforza in Mailand: Machtmenschen mit Kunstsinn

Mailands schönstes Schloss steht in der Schweiz. Die gewaltige Festung Castelgrande im Zentrum von Bellinzona berichtet mit ihren Türmen, Gräben und Mauerringen vom Expansionswillen und unbedingten Machtanspruch der Visconti, die 1310 mithilfe König Heinrichs VII. die Herrschaft in Mailand übernommen hatten. Ihr Wappentier, das man auf vielen Kunstwerken und auf den Autos der Marke Alfa Romeo sehen kann, ist der Basilisk, ein Ungeheuer mit Schlangenkörper. Er trägt eine Königskrone und gebiert einen Menschen aus seinem Maul.  Matteo Visconti und sein Sohn Galeazzo eroberten 1311-28 Como, Bergamo, Piacenza sowie Pavia und dehnten ihren Machtbereich immer weiter nach Norden aus. In Locarno erinnert eine Festung an die Visconti. Am Ostufer des Lago Maggiore überragt ihre Burg Rocca das Städtchen Angera. Die Visconti in Mailand auf dem Gipfel der Macht Den Höhepunkt erreichte die mailändische Vorherrschaft unter Gian Galeazzo Visconti 1378-1402. Als Herr über eines der reichsten Staatswesen Europas konnte er sich den Titel eines Herzogs von Mailand beim deutschen König Wenzel IV. kaufen. Hatten schon seine Vorfahren zum Ruhm des Herrscherhauses Maler, Architekten, Bildhauer und Dichter an ihren Hof geholt, so wuchsen unter Gian Galeazzo mit dem Mailänder Dom und der Klause von Pavia (Certosa di Pavia, 30 km südl. von Mailand) Bauten von beispielloser Größe, Pracht und Repräsentationswirkung empor. Er verstand es, durch geschickte Kriegsführung den Visconti-Staat von den Alpen bis nach Bologna zu erweitern. Nur sein Pesttod 1402 verhinderte, dass er sich auch noch Florenz und die Toskana einverleibte. Blütezeit der Familie Sforza in Mailand Nach einem halben Jahrhundert der Schwäche der Visconti errang 1450 der Condottiere Francesco Sforza, Söldnerführer und Schwiegersohn des letzten Visconti-Herrschers, den Titel Herzog von Mailand. Der Aufsteiger brachte eine neue Periode von Frieden und Wohlstand, vor allem, weil er sich mit Cosimo de’Medici von Florenz verbündete. Francesco baute u.a. das Castello Sforzesco aus. Sein Sohn Ludovico Sforza führte die Prachtentwicklung am Mailänder Hof zur höchsten Blüte. Leonardo da Vinci schuf unvergleichliche Kunstwerke wie das Letzte Abendmahl und malte Beatrice d’Este, die kunstverständige Frau Ludovicos, der il Moro (der Dunkle) genannt wurde. Dunkel war auch sein Ende. Il Moro wurde von Frankreichs König Ludwig XII. 1499 entmachtet und starb 1508 in Gefangenschaft. 1535 endete mit dem Tod des letzten Sforza die Ära des Herzogtums Mailand.
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Häufig gestellte Fragen

Monza liegt in der norditalienischen Region Lombardei und ist die Hauptstadt der Provinz Monza und Brianza.

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