San Pietro in Gardena
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ADAC vor Ort

Tipp der ADAC Redaktion
Museen
Museum Gherdëina
St. UlrichDas Museum Gherdëina, so heißt das Grödner Tal auf Ladinisch, ist im Haus der ladinischen Kultur (Cesa di Ladins) auf zwei Stockwerken untergebracht. Funde aus der Bronze-, Stein- und jüngeren Eisenzeit sowie naturhistorische und mineralogische Sammlungen dokumentieren die Geschichte des Grödner Tals. Weitere Schwerpunkte sind die 300 Jahre alte Holzschnitzkunst im Tal und das Gedenken an einen der bekanntesten Südtiroler: den Bergsteiger, Schauspieler und Schriftsteller Luis Trenker.

Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke
Naturparkhaus Puez-Geisler
Villnöß-St. MagdalenaEin spektakuläres Ziel für Wanderer und Bergsteiger ist der Naturpark Puez-Geisler, der vom Villnößtal aus zugänglich ist. Er umfasst die Wände und Gipfel des Peitlerkofel, der Geisler- und der Puezgruppe. In St. Magdalena residiert das Naturparkhaus Puez-Geisler in einem ultramodernen Betonbau. Es ermöglicht die Sicht auf den Naturpark aus der Vogelperspektive, stellt die verschiedenen Gesteinsarten des Parks vor und zeigt einen Kurzfilm mit Reinhold Messner, der aus dem Villnößtal stammt.

Tipp der ADAC Redaktion
Museen
Trostburg
Waidbruck/Ponte GardenaDie imposante Trostburg, in der Minnesänger Oswald von Wolkenstein (1377–1445) seine Jugendjahre verbrachte, wacht auf einem Felssporn über den Eingang ins Grödner Tal. Ein steiler gepflasterter Weg führt von Waidbruck hinauf zur Burganlage. Im Rahmen einer Führung können die prunkvollen Säle und die Burgkapelle besichtigt werden. Das Südtiroler Burgenmuseum zeigt in seiner Dauerausstellung ›Burgen – Bauwerke der Geschichte‹ maßstabsgetreue Modelle von 86 Südtiroler Burgen, die die Entwicklungsgeschichte veranschaulichen.

Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke
Kloster Säben
Klausen/ChiusaÜber den steilen Kreuzweg ist Kloster Säben von Klausen aus in etwa 45 Min. zu erreichen. Auf der Strecke liegen die Gnadenkapelle und die Liebfrauenkirche. Entlang der Klostermauer gelangt man schließlich zur eigentlichen Klosterkirche und über eine Treppe zur Heiligkreuzkirche. Ihre farbenfrohen Fresken überraschen durch illusionistische Effekte. 2021 haben die letzten Benediktinerinnen das Kloster verlassen, seit 2024 wird es als spirituelles Zentrum genutzt.

Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft
Seiser Alm
KastelruthAuf der mit 56 km² größten Hochalm Europas erstrecken sich sanft gewellte Almwiesen und Wälder vor dem Panorama der Dolomitengipfel. Von der Alm aus sind fantastische Hochgebirgswanderungen durch den Naturpark Schlern-Rosengarten möglich. Ein Bilderbuchmotiv ist die Kirche St. Valentin von Kastelruth vor den Felszacken des Schlern. Die einzigartige Landschaft zieht zahlreiche Besucher an, immer mehr Hotels, Wander- und Radwege entstehen. So wandelt sich die bäuerliche Region zur modernen Erholungslandschaft. Die Straße zur Seiser Alm ist tagsüber (9–17 Uhr) für den privaten Verkehr gesperrt. Es besteht die Möglichkeit, mit der Seiser Alm Bahn oder dem Bus zu fahren.

Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft
Grödner Tal
St. UlrichDie Gipfel des Langkofel, der Sella-Block und die Spitzen der Geislergruppe prägen die Landschaftskulisse im Grödner Tal. Hier leben Ladiner, die mit vier Prozent Anteil kleinste Südtiroler Volksgruppe, die bis heute ihre rätoromanische Sprache pflegt. Aufgrund der gut ausgebauten Wanderwege und Skipisten ist das Tal sommers wie winters ein beliebtes Tourismusziel. Die Hauptorte St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein sind inzwischen quasi zusammengewachsen. Das Museum Gherdëina, so heißt das Grödner Tal auf Ladinisch, versammelt die schönsten der kunstvollen Holzschnitzereien, für die das Tal berühmt ist. Eine Abteilung widmet sich dem in St. Ulrich geborenen Alpinisten, Schauspieler und Regisseur Luis Trenker (1892–1990).

Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke
Kirche St. Valentin
KastelruthDas kleine Kirchlein mit dem Zwiebelturm ist inmitten von Wiesen und Feldern ein Bilderbuchmotiv vor den Felszacken des Schlern. Es wurde 1244 erstmals urkundlich erwähnt und ist dem Patron der Liebenden, dem Heiligen Valentin von Terni geweiht. Farbenfrohe Fresken schmücken das Gotteshaus sowohl an den Außenwänden als auch im Innern. Eines der Motive zeigt die Heiligen Drei Könige in der Kulisse der Seiser Alm.

Tipp der ADAC Redaktion
Museen
Stadtmuseum
Klausen/ChiusaIm einstigen Kapuzinerkloster hat das Stadtmuseum mit zwei Dauerausstellungen Einzug gehalten: Zum einen präsentiert es den Loretoschatz (16./17. Jh.), eine Sammlung kostbarer sakraler Kunstwerke vorwiegend aus Spanien und Italien, zum anderen sind die Werke der Klausner Künstlerkolonie (1874-1920) zu sehen, deren Motive der Romantik folgen. Ihre bekanntesten Vertreter sind Alexander Koester (1864-1932) und Franz Defregger (1835-1921). Sonderausstellungen ergänzen das Programm. Über einen Kreuzgang aus dem 17. Jh. lässt sich auch die Kapuzinerkirche besichtigen.

Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft
Dolomitental Villnöß
Villnöß-St. PeterDas reizvolle Tal des Villnößbaches überragen die zackigen Felstürme der Geislergruppe, die in der Geislerspitze (Sass Rigais) mit 3025 m ihren höchsten Punkt erreichen. Sonnenseitig liegen die drei Hauptorte des Tals – Teis, St. Peter und St. Magdalena, jede mit einer sehenswerten Pfarrkirche geschmückt. Durch seine landschaftliche Schönheit und ursprünglich gebliebene Bergbauernwelt ist das Villnößtal ein ideales Urlaubsziel für Wanderer, Naturliebhaber und Ruhesuchende.

Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild
Klausen/Chiusa
Klausen/ChiusaSchon die Lage des mittelalterlichen Städtchens Klausen im Schatten des Säbener Klosterfelsens ist beeindruckend. Die zwischen Eisack und Felsen eingezwängte Altstadt besteht aus Alttiroler Häusern mit Erkern und schlichter Würde. Von der Altstadt führen Treppen hinauf auf den Klosterfelsen.

Tipp der ADAC Redaktion
Touren
Rundwanderung von Barbian über Briol nach Bad Dreikirchen
BarbianVon Barbian aus kann man über die 85 m hohen Barbianer Wasserfällen zum Ort Briol aufsteigen, einem Ort, so weltfern und abgeschieden, wie man ihn so nah an der Brennerautobahn nicht vermuten würde. Inmitten der Wiesen und Wälder verzückt der Blick in die Dolomiten und ins Grödner Tal. Weiter geht es zum ebenfalls autofreien Bad Dreikirchen mit den drei eng aneinander gebauten gotischen Kapellen und dem gleichnamigen historischen Gasthof. Bei der knapp 10 km langen, anspruchsvollen Rundwanderung überwindet man 620 Höhenmeter im Aufstieg. Bergerfahrung, Trittsicherheit und gute Wanderschuhe sind vonnöten.

Tipp der ADAC Redaktion
Touren
Sellarunde mit dem Motorrad
KlausenIm Lebens-Roadbook eines jeden Motorradfahrers darf die Sella Ronda nicht fehlen. Bei der Umrundung des Sella-Bergstocks auf den vier berühmten Dolomitenpässen Grödner Joch, Campolongo-Pass, Pordoijoch und Sellajoch wird alles geboten, was eine gelungene Motorradtour ausmacht. Südtirol bietet eine abwechslungsreiche Landschaft, die von schneebedeckten Gipfeln der Dolomiten bis hin zu sanften Weinbergen und grünen Almen reicht. Diese Vielfalt macht jede Tour zu einem visuellen Erlebnis. Die unzähligen kurvigen Bergstraßen sind ein Paradies für Motorradfahrer. Pässe wie das Stilfser oder Penser Joch und die Sellarunde bieten reizvolle Fahrten mit spektakulären Ausblicken, die jede Tour noch lange gedanklich nachwirken lassen. Diese Route widmet sich der Kult-Motorradtour: Sellarunde. Ausgangsort der Rundtour ist das mittelalterliche Städtchen Klausen im Schatten des Säbener Klosterfelsens. Parallel zur Brennerautobahn geht es ein Stück entlang den Windungen der Eisack in den Süden, bis Waidbruck erreicht ist. Hier zweigt die Route Richtung Sankt Ulrich ab – eine Fahrt auf der kurvenreichen Bergstraße ins Grödnertal folgt. In Wolkenstein in Gröden beginnt der Einstieg in die legendäre Sellarunde, die ursprünglich als Skirundtour berühmt wurde und heute Motorradfahrer ebenso begeistert. Inmitten des UNESCO-Weltnaturerbes der Dolomiten begeistert Wolkenstein durch eine einmalige Symbiose aus modernen Impulsen und jahrhundertealten Traditionen. Im Uhrzeigersinn geht es in einem Kurvenrausch rund ums Sellamassiv über Corvara nach Arabba. Vorbeiziehende markante Felswände, grüne Almwiesen und tiefe Täler schaffen eine faszinierende Kulisse vor dem Visier. Mit dem anschließenden Passo Pordoi folgt ein weiteres fahrerisches Highlight: Auf einer gut ausgebauten Strecke führt der zweithöchste asphaltierte Pass Italiens in luftige Höhen auf 2240 Meter. Nur wenige Kilometer weiter liefert das Sellajoch ein Kurvenangebot, das ebenso zum Schwärmen anregt. Nach insgesamt rund 50 Kilometern ist das Sellamassiv umrundet und die Route zweigt wieder Richtung Wolkenstein in Gröden ab. Der Weg zurück nach Klausen führt über das hübsche Bergdorf Kastelruth mit seinem historischen Ortskern, der zu den Borghi più belli dItalia, also zu den schönsten Orten Italiens zählt und am Tourenende zum Flanieren einlädt.

Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild
Waidbruck/Ponte Gardena
Waidbruck/Ponte GardenaZwischen Bozen und Brixen, dort, wo sich das Eisacktal zu einer Schlucht verengt, liegt am rechten Flussufer Waidbruck. Strategische Bedeutung hat die kleine Ortschaft als Verkehrsknotenpunkt. Von hier führen Straßen nach Kastelruth, zum Schlern und ins Grödner Tal. Oberhalb der Ortschaft thront auf einem Felssporn die imposante Trostburg.

