Inmitten der grünen Hügel des Piemont liegt der Ortasee (Lago d’Orta). Das Gewässer zählt zu den kleineren oberitalienischen Seen. Er befindet sich in der Nähe größerer Seen wie dem Lago Maggiore und dem Lago di Como und gilt in Reiseführern häufig als weniger bekanntes, ruhigeres Reiseziel.
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele auf der Ortasee-Karte finden
Orta San Giulio zählt zu den beliebten Sehenswürdigkeiten am Ortasee. Die malerische Altstadt ist von Hügeln umgeben, an Straßen und auf zentralen Plätzen wie der Piazza Mario Motta reihen sich historische Gebäude und stattliche Stadtpaläste aneinander. Per Boot lässt sich die Isola San Giulio erreichen. Aufgrund ihrer ruhigen Atmosphäre wird sie häufig auch „Insel der Stille“ genannt. Sehenswert sind die Basilica di San Giulio und das Benediktinerinnenkloster Abbazia Mater Ecclesiae. Ausblicke auf den Ortasee eröffnen sich beispielsweise von der Seepromenade in Pella. Der Ort am Westufer bietet verschiedene Badestellen und einen historischen Kern. Auch in Pettenasco gibt es Möglichkeiten, im Ortasee zu baden. Neben dem beschaulichen Zentrum mit geschichtsträchtiger Architektur ist der Ort für seine traditionelle Holzverarbeitung bekannt. Im Museo dell’Arte della Tornitura del Legno erfahren Besucherinnen und Besucher Wissenswertes über die Hintergründe und Geschichte des Handwerks.
Mit ADAC Maps die Natur rund um den Ortasee entdecken
Ein Anello Azzurro, blauer Ring, genannter Rundwanderweg führt um den Ortasee. Die Tour beginnt auf dem Sacro Monte, dem „heiligen Berg“ von Orta San Giulio, von dem sich Panoramablicke auf den See genießen lassen. Viele Abschnitte führen entlang des Ufers, teilweise über malerische Promenaden. Von Omegna über Quarna Sopra verläuft eine ausgedehnte Rundtour mit aussichtsreichen Blicken auf den Ortasee und die Natur des Piemont. Der Gipfel des Mottarone, ein Berg zwischen dem Lago Maggiore und dem Lago d’Orta, ist mit dem Auto erreichbar und bietet einen Panoramablick auf die Region. Bei klarem Wetter reicht die Aussicht bis zum Monte-Rosa-Massiv und in die Schweizer Alpen.