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Tirschenreuth

Tirschenreuth

Inmitten des Stiftlandes, im äußersten Norden des Oberpfälzer Waldes, liegt Tirschenreuth. Wasser ist hier das bestimmende Element, liegt die Stadt doch am Rande der Tirschenreuther Teichpfanne. Mit rund 2500 Weihern ist sie das Zentrum der Oberpfälzer Fischzucht.

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Tirschenreuth, MuseumsQuartier Tirschenreuth
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

MuseumsQuartier Tirschenreuth

Tirschenreuth
Im MuseumsQuartier lässt sich alles über die regionale Teichwirtschaft erfahren – immerhin wurden in der Umgebung schon im 11. Jh. die ersten Teiche angelegt. Zu sehen sind außerdem Ikonen, eine Krippensammlung und Tirschenreuther Porzellan, darunter Stücke aus der Manufaktur Hutschenreuther. Eine Ausstellung widmet sich dem berühmten Sohnes der Stadt, Johann Andreas Schmeller, bayerischer Sprachforscher und Begründer der Mundartforschung. Sein vierbändiges bayerisches Wörterbuch (1827-37) hat als Grundlagenwerk bis heute Gültigkeit. Schräg gegenüber, im Haus am Teich, können die Bewohner der Tirschenreuther Teiche in mehreren Aquarien aus nächster Nähe bewundert werden.
Tirschenreuther Teichpfanne
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Tirschenreuther Teichpfanne

Tirschenreuth
Die Tirschenreuther Teichpfanne ist eines der größten zusammenhängenden Teichgebiete in der Bundesrepublik Deutschland. ›Das Land der tausend Teiche‹, diesen Ausdruck kann man in Tirschenreuth und Umgebung immer wieder hören. Einmal im Jahr ist ein Bild aus der Oberpfalz in allen bayerischen Zeitungen zu sehen. Das Abfischen der Karpfen zum Jahresende. Die Gegend um Tirschenreuth ist das Zentrum der Karpfenzucht. Weiher an Weiher reiht sich in der Tirschenreuther Teichpfanne, und jeder zweite Silvesterkarpfen kommt aus der Oberpfalz.
Tirschenreuth, Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt

Tirschenreuth
Die spätgotische Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt birgt in ihrem Innern einen kunsthistorisch wertvollen spätgotischen Flügelaltar von 1510. In seinem Zentrum steht die Kreuzigung Christi, links davon symbolisiert der sich ein Auge zuhaltende Reiter das Judentum, zur Rechten wenden sich Heiden seiner Offenbarung zu. 1723 wurde an das südliche Seitenschiff im überschwänglichen Barock die Gnadenkapelle angebaut. In ihrem Altar befindet sich das Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter Gottes. Ihre wundertätige Heilkraft begründete eine Marienwallfahrt, die an jedem 13. eines Monats (ab 17.30 Uhr) hierher führt.
Tirschenreuth, Fischhofbrücke
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Fischhofbrücke

Tirschenreuth
Am Rand der Altstadt von Tirschenreuth führt die nach dem Vorbild der Steinernen Brücke in Regensburg gestaltete Fischhofbrücke von 1750 über den Stadtteich zum Fischhof von 1219, der den Äbten des Klosters Waldsassen gehörte und heute als Amtsgericht dient.Mehr als 200 Jahre stand die Brücke auf einer Wiese, doch 2013 wurde der Teich wieder angelegt und der Fischhofpark eingerichtet.
Tirschenreuth, Fischhofpark
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Fischhofpark

Tirschenreuth
Zur Landesgartenschau 2013 wurde der Fischhofpark neu gestaltet und der vor 200 Jahren trockengelegte See wieder geflutet. Die Fischhofbrücke aus dem 18. Jh. folgt dem Vorbild der Steinernen Brücke in Regensburg und führt über den See hinweg zum Amtsgericht. Es war einst die Sommerresidenz der Waldsassener Äbte.
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Bier aus Franken: Frisch gebraut, naturtrüb und süffig

»Himmel, welch ein Bier!« rief der Dichter Jean Paul schon vor rund 200 Jahren aus, und es gibt bis heute keinen Grund, ihm zu widersprechen. Denn Oberfranken war, ist und bleibt die deutsche Bierregion par excellence. Hier vereinen sich mehr als 200 Brauereien zum fränkischen Bier­imperium. Die meisten sind mittelständische Unternehmen oder sogar Familienbetriebe, die nur für den Aus­schank im eigenen Gasthof brauen. Stilecht im Seidla Jeder Sud schmeckt ein wenig anders, je nach Hopfenart, Mälzverfahren und Quellwasser. Pils, Lager, Export und Märzen sind verbreitete Sorten, doch je nach Ort und Jahreszeit findet man eine Fülle spezieller Biersorten – vom Roggenbier über das malzige Bockbier bis hin zum Rauchbier. Der Besucher aus dem Norden sollte sich nicht abschrecken lassen, wenn er einmal ein kaum schäumendes Bier vorgesetzt bekommt. Es ist nicht abgestanden, sondern ungespundet, d.h. ohne den sonst üblichen Druck gelagert, und dadurch noch aromatischer. Serviert wird das Bier im Seidla, einem Steinkrug mit einem halben Liter Fassungsvermögen. Am besten schmeckt das fränkische Bier ›aufm Keller‹. Das sind Gaststuben und Biergärten, die sich direkt über den Bierkellern befinden. Diese wurden von den Brauern einst in die Wälder oder Berge vor den Stadttoren gegraben, um das Bier kühl zu halten. Michaels- und Stephansberg in Bamberg, der Kellerberg in Forchheim oder die Kellerstraße in Höch­stadt an der Aisch ziehen mit ihren Kellergaststätten im Sommerhalbjahr zahlreiche Bierliebhaber an.  Ebenso das Annafest, das seit 1840 Ende Juli und Anfang August auf dem Forchheimer Kellerberg gefeiert wird. Während des Winterhalbjahres sind die Bockbieranstiche in Bamberg seit jeher gesellschaftliche Ereignisse, zu denen sich ein buntes Publikum rund um den starken, dunklen Gerstensaft versammelt. Auf Bier-Schmecker-Tour In Franken gehört Bier zur Kultur, und deshalb wird diese auch in der Theorie gepflegt. So gibt es informative Brauereimuseen in Kulmbach, Bayreuth und Bamberg. In der Fränki­schen Schweiz stehen Brauereiwanderungen auf dem Programm, und bei Bierverkostungen in Kulmbach lernt man, Farbe, Hopfenaroma und Geschmack zu differenzieren. Ein besonderes Erlebnis bietet die ›Bier-Schmecker-Tour‹ in Bamberg: Die Teilnehmer erkunden, ausgerüstet mit Seidla und Biergutscheinen, die vielfältige Bamberger Bierlandschaft.
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Der Bayerische Wald: Urwüchsige Wälder und lebendige Städte

Von Moos überwachsene Baum­riesen, fröhlich glucksende Bäche, dazu der Gesang der Waldvögel: Wanderungen durch den Bayerischen Wald vermitteln intensive Natur­erlebnisse. Eine besondere Stimmung liegt im Herbst über dem Land. Dann verhüllt der Früh­nebel die Täler, und die sanften Wogen der Berge verschwimmen mit dem Horizont. Größtes Waldgebiet Europas Der Bayerische Wald ist Teil des größten Waldgebietes Europas. Es reicht von der Oberpfalz im Norden bis ins österreichische Mühlviertel im Süden, vom Donautal im Westen bis zum Böhmerwald im Osten, dem tschechischen Šumava. Ausdauer vorausgesetzt, steht grenzüberschreitenden Wander- und Fahrradtouren also nichts im Wege. Städte im Donautal - Passau und Regensburg Selten mehr als 100 km sind es aus der Waldeinsamkeit zu den Städten im Donautal. An der Mündung von Inn und Ilz beeindruckt die Bischofsstadt Passau, auch Dreiflüssestadt genannt, mit ihren barocken Kirchen und Palais. Zum Welterbe der UNESCO gehört Regensburg mit dem Dom und der Steinernen Brücke. In keiner anderen Stadt Deutschlands blieben so viele mittelalterliche Gebäude erhalten. Die meisten gotischen Gewölbe der Regensburger Altstadt dienen heute als Cafés, Res­taurants und Geschäfte. Stille Oberpfalz Sanft geschwungene Höhen, Weiher und mittelalterliche Stadtkerne prägen die Oberpfalz. Abseits der größeren Orte wie Amberg und Weiden herrscht ländliche Ruhe. Oft hat man deshalb die schmucken Dorfkirchen und malerischen Burgruinen ganz für sich allein. 
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