Das Silber hat Freiberg reich gemacht. Als hier 1168 erstmals Silbererz gefunden wurde, stieg die Bevölkerungszahl sprunghaft an. Die Altstadt von Freiberg prägen heute noch Bauten der Spätgotik und Frührenaissance. Wichtigste Sehenswürdigkeit ist der gotische Dom St. Marien am Untermarkt mit der Tulpen- und der Bergmannskanzel, der Fürstengruft der Wettiner, zwei Silbermannorgeln und dem figurenreichen spätromanischen Portal von 1225, das wegen seiner Pracht ›Goldene Pforte‹ genannt wird. Im Schloss Freudenstein westlich des Doms ist eine wertvolle Mineraliensammlung, Terra Mineralia, untergebracht.
Die Burgstraße führt gen Süden zum Obermarkt und zum Rathaus von 1410. Das Glockenspiel im Turm ist aus Meissener Porzellan.
Der Platz wird von den Türmen der Petrikirche überragt, die auch eine Orgel Gottfried Silbermanns besitzt. Die Unterwelt Freibergs entdeckt, wer eine Führung im Schacht ›Reiche Zeche‹ mitmacht. Mit dem Förderkorb geht es in eine Tiefe von 150 m. Dort wird die Geschichte des Freiberger Bergbaus und die Bergbautechnik erklärt.