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Wonsees, Felsengarten Sanspareil
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Felsengarten Sanspareil

Wonsees
Wie sein französischer Name besagt: Der Felsengarten zu Füßen der Burg Zwernitz (1156) ist ohnegleichen. Markgraf Friedrich von Bayreuth ließ den Park 1744 anlegen, und seine Gattin Wilhelmine vollendete das Werk 1748. Inmitten des englischen Landschaftsgartens liegt ein Buchenhain, und in ihm ragen einige der für die Fränkische Schweiz so typischen markanten Felsformationen empor. Zu den Parkbauten gehören der Morgenländische Bau, der Küchenbau beim Gartenparterre und das aus Naturstein errichtete Felsentheater.
Wonsees, Burg Zwernitz
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Burg Zwernitz

Wonsees
Seit dem 12. Jh. erhebt sich Burg Zwernitz auf einem Felsen über dem heutigen Naturpark Fränkische Schweiz. Wesentlcihe Teile der Festung sind spätromanisch, Mitte des 18. Jh., unter  Markgraf Friedrich, wurde die Burg restauriert und zu ihren Füßen der Felsengarten Sanspareil angelegt. Eine Ausstellung dokumentiert die Geschichte der Burg, eine andere widmet sich dem Thema der Markgräflichen Jagd. Der Felsengarten unterhalb der Burg umfasst auch den Morgenländsichen Bau und den Küchenbau inmitten des Gartenpaterre. Hier fanden einst die Feste des Bayreuther Hofes statt.
Thurnau, St. Laurentius-Kirche
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

St. Laurentius-Kirche

Thurnau
Die St.-Laurentius-Kirche befindet sich neben dem Schloss Thurnau, nur durch eine Straße getrennt. Eine Besonderheit ist der Brückengang, eine überdachte hölzerne Galerie auf hohen Stützen, über die die Schlossherren direkt in die Herrschaftsloge in der Pfarrkirche gelangten. Die St.-Laurentius-Kirche selbst ist ein Saalbau mit spätgotischen Chorturm. Das Innere prägen große Logen, Stuckdecken und einen auferndig inszenierten Hauptaltar (1703) von Elias Räntz, in dessen Zentrum die Darstellung Christus als Lehrer steht.
Hollfeld, Salvatorkirche
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Salvatorkirche

Hollfeld
Die Ursprünge der Salvatorkirche, der ältesten Kirche Hollfelds, reichen bis in das frühe Mittelalter zurück.Aufgrund einer Christus-Erscheinung an deiser Stelle war hier eine Wallfahrtund eine erste Kapelle entstanden.  Der heutige Bau wurde im frühen 18. Jh. errichtet. Sehenswert ist die barocke Ausstattung der Salvatorkapelle. Sie ist ein Gemeinschaftswerk der Familie Lauter, einer aus Hollfeld stammenden Schreiner- und Bildschnitzer-Dynastie.
Thurnau, Töpfermuseum Thurnau
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Töpfermuseum Thurnau

Thurnau
Thurnau ist bekannt für seine Töpferwaren. Honiggelb oder dunkelblau mit weißen Tupfen ist das seit Jahrhunderten bewährte Design der Thurnauer Töpfer, denen man in ihren Werkstätten über die Schulter schauen kann. Das Töpfermuseum in der früheren Lateinschule, einem Renaissancegebäude des 16. Jh., dokumentiert die Produktionsschritte der Töpfer von der Tongewinnung bis zu Dekoration und Brennen der Teller und Gefäße. Zu den Exponaten gehören neben allerlei Gebrauchskeramik auch Kunsthandwerkliche Stücke. Eine Besonderheit ist die bei der Restaurierung wiederentdeckte Schwarze Küche der Lateinschule aus dem 16. Jh., in der nicht nur gekocht, sondern auch geräuchert wurde.
Hollfeld
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Hollfeld

Hollfeld
Die Oberstadt von Hollfeld thront auf einem Hügel in 400 m Höhe. Im Zentrum der Altstadt befindet sich der großräumig angelegte, von Giebelhäuseren und einer Kastanienallee gesäumte Marienplatz. Er wird überragt vom viereckigen Turm der Kirche St. Gangolf, deren Ursprung im 11. Jh. liegt und die heute als Kunst- und Kulturzentrum fungiert. Nicht weit ist es von hier zu den Terrassengärten, die sich in Aussichtslage entlang der alten Stadtmauer ziehen und mit seltenen heimischen Pflanze begrünt.
Oberfranken
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Oberfranken

 
Mit dem Fichtelgebirge und aufstrebenden Städten wie Wunsiedel und Bamberg ist Oberfranken eine der bekanntesten Ferienregionen Bayerns. Als Urlaubsziel fasziniert es zum einen durch beeindruckende Natur, die durch Mittelgebirge geprägt wird, zum anderen durch die kulturelle Vielfalt. Architektonisch strahlt die Altstadt von Bamberg mit ihren prachtvollen Sandsteinbauten einen besonderen Charme aus. Es gibt viele Möglichkeiten, Oberfranken zu entdecken. Außer mit dem eigenen Auto lohnt es, einen Teil der Region zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden. Gut ausgebaute Wander- und Radwege sind auf jeder Oberfranken-Karte zu finden. Oberfranken mit Kindern erleben: Ausflugsziele für die ganze Familie Oberfranken ist mit seinen Sehenswürdigkeiten ein Paradies für den Urlaub mit Kindern. Direkt in der Fränkischen Schweiz befindet sich mit dem Wildpark Hundshaupten einer der bekanntesten Oberfranken-Reisetipps für Familien. Angefangen vom Elch bis zum Wolf gibt es mehr als 40 Tierarten zu entdecken. In Kronach verspricht das Erlebnisbad ein buntes Kontrastprogramm zum Wildparkbesuch. Im Sommer laden zudem die zahlreichen Badeseen, die sich auf der Oberfranken-Karte zeigen, zum Badeurlaub mit Kind und Kegel ein. Auf Streifzug durch den Frankenwald Die Natur ist einer der wohl größten Schätze, den Oberfranken zu bieten hat. Mit ADAC Maps können Urlaubsgäste Touren durch den imposanten Frankenwald nach individuellen Wünschen planen. Auf insgesamt 1.200 km² erstreckt sich der Frankenwald direkt vom Main bis zum Grünen Band an der einstigen innerdeutschen Grenze und wird von den Städten Kronach, Hof und Kulmbach eingerahmt. Neben der Natur gehören die Burgen und Schlösser wie die Burg Lauenstein, die Burgruine Lichtenberg und die Festung Rosenberg zu den Highlights der Region.
Hollfeld, Kainach
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Kainach

 
Thurnau
Tipp der ADAC Redaktion
 

Thurnau

 
Obermainland
Tipp der ADAC Redaktion
 

Obermainland

 
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Reiseführer-Themen

Kirschblüte in Deutschland: Das sind die schönsten Orte

Die Kirschblüte ist ein beeindruckendes Naturschauspiel, das weltweit jährlich Millionen von Besuchern anlockt. In der Regel blühen Kirschbäume zwischen März und April, wobei der genaue Zeitpunkt stark von den Temperaturen abhängt. In Deutschland fällt der Höhepunkt der Kirschblüte in der Regel auf Mitte April und dauert bis zu 14 Tagen. Die zarten rosa-weißen Blüten, die sich in dieser Zeit entfalten, symbolisieren nicht nur den Frühling, sondern auch die Vergänglichkeit des Lebens, was der Kirschblüte eine tiefe emotionale Bedeutung verleiht. Hanami: Japan als Ursprung des Kirschblütenfests Die Tradition des Kirschblütenfests hat ihre Wurzeln im alten Japan, wo sie als Hanami bekannt ist. Hanami wird dort seit über tausend Jahren gefeiert, um die Schönheit der Kirschblüte zu würdigen. Die Menschen versammeln sich unter den blühenden Bäumen, um gemeinsam zu essen, zu trinken und die Schönheit der Natur zu genießen. Diese Tradition hat sich im Laufe der Zeit in verschiedenen Teilen der Welt verbreitet. Kirschblüte in Deutschland erleben Besonders bekannt für ihre spektakuläre Kirschblüte sind Japan und Südkorea. Doch auch in Deutschland kann man in vielen Städten die prachtvolle Kirschblüte genießen. Von Nord bis Süd und besonders entlang des Rheins und in der Bonner Region erblühen im Frühling die Kirschbäume und laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. In vielen Städten finden zu dieser Zeit auch Kirschblütenfeste statt.
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Odenwald und Spessart - wo Bischöfe bauten und edle Tropfen reifen

Mit Spessart, Odenwald und Franken treffen die drei Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg und Bayern zusammen. Bindeglied aller ist der Main, der den Spessart im Süden zum Odenwald, im Osten nach Franken begrenzt. Weitere Flüsse sind der Rhein, zu dessen Ebene im Westen die Bergstraße abfällt, im Süden der Neckar und im Osten die Tauber. Das Ausgleichs­klima entlang der Flüsse lässt exzellente Weine, an der hessischen Bergstraße sogar Mandeln und ­Zitrusfrüchte gedeihen. Und es liefert viel frische Luft zum Bootfahren, Radeln oder Wandern.  Rot ist der Wein in Klingenberg am Fuß des Spessarts, und sandsteinrot thront auch das Schloss Johannisberg in Aschaffenburg über dem Main. Im Hinterland, dem dichten Spessartwald, schützen Burgen mittelalterliche Fachwerkstädte. Von Wäldern und Flüssen Fachwerk kennzeichnet auch die kleinen ummauerten Winzerorte, die ›wehrhaften Zwerge im Fränkischen Weinland‹, wo der kräftig-fruchtige und für Franken typische Silvaner die Bocksbeutel füllt. ­Das Kunstzentrum der Re­gion ist Würzburg, dessen fürstbischöfliche Residenz ein exzellentes barockes Gesamtkunstwerk darstellt und bereits seit 1981 zum UNESCO-Weltkultur­erbe zählt.  Weiter südlich mäandert die Tauber durch ihr ›Liebliches Tal‹. Hier locken die Mittelalteridylle Rothenburgs sowie die ausdrucksstarken Schnitz­altäre Tilmann Riemenschneiders. In Heidelberg am Neckar treffen sich Touristen aus aller Welt und bewundern die Traumkulisse des Schlosses.In Mannheim richtet sich der Blick entweder auf die zeitgenössischen Exponate in der Kunsthalle oder gar gen Himmel im Planetarium. 
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Bier aus Franken: Frisch gebraut, naturtrüb und süffig

»Himmel, welch ein Bier!« rief der Dichter Jean Paul schon vor rund 200 Jahren aus, und es gibt bis heute keinen Grund, ihm zu widersprechen. Denn Oberfranken war, ist und bleibt die deutsche Bierregion par excellence. Hier vereinen sich mehr als 200 Brauereien zum fränkischen Bier­imperium. Die meisten sind mittelständische Unternehmen oder sogar Familienbetriebe, die nur für den Aus­schank im eigenen Gasthof brauen. Stilecht im Seidla Jeder Sud schmeckt ein wenig anders, je nach Hopfenart, Mälzverfahren und Quellwasser. Pils, Lager, Export und Märzen sind verbreitete Sorten, doch je nach Ort und Jahreszeit findet man eine Fülle spezieller Biersorten – vom Roggenbier über das malzige Bockbier bis hin zum Rauchbier. Der Besucher aus dem Norden sollte sich nicht abschrecken lassen, wenn er einmal ein kaum schäumendes Bier vorgesetzt bekommt. Es ist nicht abgestanden, sondern ungespundet, d.h. ohne den sonst üblichen Druck gelagert, und dadurch noch aromatischer. Serviert wird das Bier im Seidla, einem Steinkrug mit einem halben Liter Fassungsvermögen. Am besten schmeckt das fränkische Bier ›aufm Keller‹. Das sind Gaststuben und Biergärten, die sich direkt über den Bierkellern befinden. Diese wurden von den Brauern einst in die Wälder oder Berge vor den Stadttoren gegraben, um das Bier kühl zu halten. Michaels- und Stephansberg in Bamberg, der Kellerberg in Forchheim oder die Kellerstraße in Höch­stadt an der Aisch ziehen mit ihren Kellergaststätten im Sommerhalbjahr zahlreiche Bierliebhaber an.  Ebenso das Annafest, das seit 1840 Ende Juli und Anfang August auf dem Forchheimer Kellerberg gefeiert wird. Während des Winterhalbjahres sind die Bockbieranstiche in Bamberg seit jeher gesellschaftliche Ereignisse, zu denen sich ein buntes Publikum rund um den starken, dunklen Gerstensaft versammelt. Auf Bier-Schmecker-Tour In Franken gehört Bier zur Kultur, und deshalb wird diese auch in der Theorie gepflegt. So gibt es informative Brauereimuseen in Kulmbach, Bayreuth und Bamberg. In der Fränki­schen Schweiz stehen Brauereiwanderungen auf dem Programm, und bei Bierverkostungen in Kulmbach lernt man, Farbe, Hopfenaroma und Geschmack zu differenzieren. Ein besonderes Erlebnis bietet die ›Bier-Schmecker-Tour‹ in Bamberg: Die Teilnehmer erkunden, ausgerüstet mit Seidla und Biergutscheinen, die vielfältige Bamberger Bierlandschaft.
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