Grand Saint Bernard
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Hospiz-Museum am Großen St. Bernard
Bourg-St-PierreMitte des 11. Jh. gründete der hl. Bernhard von Aosta das Hospiz, das seit dem 12. Jh. bewohnt ist. So berühmt wie das Hospiz sind seine Hunde, die im Zwinger zu sehen sind. Vor über 300 Jahren wurden sie zum ersten Mal erwähnt und auch abgebildet. In den vergangenen Jahren retteten sie zahllosen Menschen, die sich bei der Passüberquerung im Schnee und Nebel verirrten, das Leben und leiteten sie sicher zum Hospiz. Zwei Museen geben Einblick in die Geschichte des Hospizes: Zum einen das Hospiz-Museum mit antiken römischen Gegenständen, Skulpturen, Inschriften und Münzen, aber auch mit einer Sammlung von Mineralien und Insekten der Region sowie das Kirchenschatz-Museum mit Reliquien, Manuskripten, einem byzantinischen Kreuz und vielen anderen Kostbarkeiten.

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Touren
Grand St-Bernard
Gr. St. BernhardpassÜber den Pass zogen römische Truppen, Teile des Napoleonischen Heeres und Millionen von Pilger, Reisende, Händler: Der 2469 m hohe Grosse St.-Bernhard-Pass war stets eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in den Alpen. Mit der Fertigstellung der Straße 1905 wurde die Überquerung des Passes sicherer. Auf der Passhöhe legte um 1049 der später heiliggesprochene Bernhard von Menthon den Grundstein für das Hospiz, das Reisenden Unterkunft und Schutz bot. Ein Teil der ab dem 17. Jh. von Mönchen als Rettungshunde gezüchteten Bernhardiner - sie werden jetzt in Martigny gezüchtet - kann im Sommer in der Zwingeranlage des Hospizes besucht werden.
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