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Lauf a. d. Pegnitz, Industriemuseum
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Industriemuseum

Lauf a. d. Pegnitz
Schwerpunkte im Ausstellungsbereich sind das Leben und Arbeiten von der Wende zum 20. Jh. bis in 1950er- und 1960er-Jahre, als fast alle Betriebe am Wasser stillgelegt wurden. Vier Wasserräder, eine Hammerschmiede, Draht- und Mahlmühlen blieben an ihrem ursprünglichen Ort erhalten und werden in ihrer alten Funktionsweise vorgeführt. Das Städtische Gewerbe umfasst Schuster-, Flaschner-, Schirm- und Hutmacherwerkstatt, einen Frisörsalon sowie eine Drogerie.Typische Einrichtungen deutscher Wohnungen der Nachkriegszeit ergänzen die Ausstellung.
Lauf a. d. Pegnitz, Kaiserburg
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Kaiserburg

Lauf a. d. Pegnitz
Nachdem der Ort Lauf der böhmischen Krone angegliedert wurde, ließ der Kaiser von Böhmen, Karl IV., von 1357 bis 1360 das ›Wenzelschloss‹ errichten. Es war seine westlichste Residenzburg vor der Reichsstadt Nürnberg, strategisch günstig an zwei wichtigen Handelsrouten gelegen. Die hochgotische Burganlage drängt sich auf einer kleinen Pegnitzinsel. 3,5 m dicke Mauern und eine Zugbrücke schützen sie. Persönlicher Aufenthalts- und Repräsentationsraum Karls IV. war der Wappensaal. 112 in Stein gemeißelte und bemalte Wappen von Herzögen, Grafen, Bistümern und Städten des böhmischen Hofes sind bis heute fast original erhalten und damit einzigartig in Europa.
Altdorf
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Altdorf

Altdorf bei Nürnberg
In Altdorf schützen wuchtige mittelalterliche Stadttore den Zugang in die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern. Bis 1809 existierte hier eine der ältesten Universitäten des fränkischen Raums – die Altdorfina. Bei deren Gründung im Jahr 1623 wurde St. Laurentius zur Universitätskirche einer der bedeutendsten protestantischen deutschen Universitäten des 17. Jh. Hier studierte der Feldherr Albrecht Wallenstein, und hier promovierte der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz. In Erinnerung an den Feldherrn des 30-jährigen Kriegs finden alle drei Jahre die Wallenstein-Festspiele statt (nächster Termin 2028).
Altdorf bei Nürnberg, Stadtkirche St. Laurentius
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Stadtkirche St. Laurentius

Altdorf bei Nürnberg
Die Kirche St. Laurentius stieg 1623 zur Universitätskirche der Altdorfina auf, einer der bedeutendsten protestantischen deutschen Universitäten des 17. Jh. Die ursprünglich gotische Basilika wurde im 18. Jh. umgebaut und zum Teil barockisiert.
Altdorf, Wallenstein-Festspiele
Tipp der ADAC Redaktion
Veranstaltungen

Wallenstein-Festspiele Altdorf

Altdorf bei Nürnberg
In Erinnerung an den Feldherrn des 30-jährigen Kriegs finden alle drei Jahre die Wallenstein-Festspiele statt (nächster Termin 2025). Den Auftakt macht ein prächtiger Festzug mit Darstellern in historischen Kostümen. Neben Theateraufführungen von Schillers Wallenstein und eines Volksstücks ist die ›Lange Nacht‹ ein Höhepunkt der Veranstaltung. Dann feiern Kostümgruppen mit Besuchern am Marktplatz im Fackelschein bis tief in die Nacht.
Lauf a. d. Pegnitz, Wenzelschloss
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Lauf a. d. Pegnitz

Lauf a. d. Pegnitz
Zwei rund 500 Jahre alte Stadttore führen in die malerische Altstadt von Lauf. In der Mitte des Marktplatzes ragt das Alte Rathaus mit Glockentürmchen auf, rundherum stehen Fachwerkhäuser. Auf einer Insel mitten in der Pegnitz ließ Karl IV. im 14. Jh. die Wenzelburg, ein Wasserschloss, errichten. Im Sommer finden hier häufig Trauungen statt. In historischen Bauten am Pegnitzufer bietet das Industriemuseum Einblicke in die Arbeitswelt des 20. Jh.: Dampfmaschinen, eine Roggenmühle, alte Fabrikanlagen und die Wohnungen von Arbeitern und Direktoren.
Altdorf bei Nürnberg, Frankenweg
Tipp der ADAC Redaktion
Touren

Frankenweg

Altdorf bei Nürnberg
Der Frankenweg ist der jüngste fränkische Fernwanderweg, der auf 520 km das Frankenland durchzieht. Einer der schönsten Streckenabschnitte ist die 26 km lange Etappe zwischen Altdorf und Hersbruck, die sich bequem in einem Tag bewältigen lässt. Die Rückkehr zum Ausgangspunkt erfolgt problemlos mit der S-Bahn über Nürnberg.
Fränkische Alb
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Fränkische Alb

 
Die Fränkische Alb umfasst Teile von Ober- und Mittelfranken sowie der Oberpfalz. Sie erstreckt sich von Lichtenfels über Bamberg, Nürnberg, Bayreuth und Regensburg bis nach Ingolstadt und zum Nördlinger Ries. Mit 656 m ist der am Hahnenkamm liegende Dürrenberg die höchste Erhebung. Die Fränkische Alb begeistert im Norden mit ihren bizarren Felsformationen. ADAC Maps leitet zu Ausflugszielen für Naturbegeisterte sowie Fans mittelalterlicher Städte, Burgen und Schlösser. Alte Burgen in der Fränkischen Alb In Ahorntal thront die Burg Rabenstein über dem Ailsbachtal. Die Höhenburg ist ein attraktiver Aussichtspunkt und zugleich ein beliebter Veranstaltungsort für den zweimal jährlich stattfindenden Mittelaltermarkt. Eine Falknerei lädt zum Besuch des Eulen- und Greifvogelparks ein. Eine mächtige Felsburg ist ebenfalls das Wahrzeichen von Tüchersfeld. In dem Felsendorf befindet sich das Fränkische-Schweiz-Museum. Es widmet sich den archäologischen und geologischen Besonderheiten der Region. Zu sehen sind Werkzeuge von Neandertalern und Funde aus der Jungsteinzeit, Bronze- und Eisenzeit. Fränkische Alb-Routenplaner für Höhlenforscher Die Binghöhle in Muggendorf-Streitberg beherbergt eine der bekanntesten Tropfsteingalerien Deutschlands. Der Weg führt an einem fossilen Fluss an glitzernden Tropfsteinen entlang. Alternativ dazu wartet die Teufelshöhle in Pottenstein auf einen Besuch. Die natürliche Karsthöhle ist die größte von rund 1.000 Höhlen, die die Karte der Fränkischen Schweiz zu bieten hat. Neben majestätischen Tropfsteingebilden gibt es hier das Skelett eines Höhlenbären zu bewundern.
Frankenalb
Tipp der ADAC Redaktion
 

Frankenalb

 
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Oktoberfest Plan: Die 12 größten Festzelte in der Übersicht

Das Oktoberfest in München ist das größte Volksfest der Welt und zieht jedes Jahr Millionen von Besuchern an. Traditionell findet die Wiesn, wie das Oktoberfest unter Einheimischen genannt wird, auf der Theresienwiese statt und dauert 16 Tage lang. Hauptanziehungspunkt sind die riesigen Bierzelte der großen Münchener Brauereien, in denen die Besucher bayerische Spezialitäten und das speziell für die Wiesn gebraute Starkbier genießen können, welches traditionell in 1-Liter-Maßkrügen serviert wird. Bayerische Musik- und Tanzgruppen sorgen hier für ein buntes Programm und rahmen die feuchtfröhliche Schunkel-Stimmung in den Zelten. Wirft man einen Blick auf den Übersichtsplan des Oktoberfests, sieht man sofort: Alle großen, traditionellen Festzelte befinden sich in der Wirtsbudenstraße. Fahrgeschäfte auf dem Oktoberfest für Jung und Alt Rund um die Bierzelte locken zahlreiche Fahrgeschäfte und Attraktionen für die ganze Familie die Menschen zur Wiesn-Gaudi. Das Angebot reicht vom kinderfreundlichen Kettenkarussell über Kult-Klassiker wie das Teufelsrad und die Turmrutsche Toboggan bis hin zur Virtual-Reality-Grusel-Bahn Dr. Archibald - Master of Time und zum 80 m hohen Freifallturm Skyfall. Mega-Ausblick und Adrenalinkick sind hier garantiert. Ein Highlight ist die Achterbahn Olympia Looping, die zu den größten mobilen Achterbahnen der Welt gehört. Oide Wiesn: Gemütliche Volksfeststimmung mit Tradition Einen eigenen Bereich nimmt die Oide Wiesn ein, was soviel wie altes Oktoberfest bedeutet und 2010 zur Feier des 200. Jubiläum des Volksfestes etabliert wurde. Seitdem findet die Oide Wiesn jedes Jahr statt, außer das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest ist angesetzt. Dieses wird jedoch nur alle vier Jahre abgehalten. Für den Zutritt zur Oiden Wiesn müssen Erwachsene ein Ticket lösen, die Fahrt mit den dortigen Fahrgeschäften ist dafür wesentlich günstiger. Auf dem Lageplan befindet sich die Oide Wiesn im südwestlichen Teil der Theresienwiese. Der Eingang liegt unweit des Riesenrads.
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Odenwald und Spessart - wo Bischöfe bauten und edle Tropfen reifen

Mit Spessart, Odenwald und Franken treffen die drei Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg und Bayern zusammen. Bindeglied aller ist der Main, der den Spessart im Süden zum Odenwald, im Osten nach Franken begrenzt. Weitere Flüsse sind der Rhein, zu dessen Ebene im Westen die Bergstraße abfällt, im Süden der Neckar und im Osten die Tauber. Das Ausgleichs­klima entlang der Flüsse lässt exzellente Weine, an der hessischen Bergstraße sogar Mandeln und ­Zitrusfrüchte gedeihen. Und es liefert viel frische Luft zum Bootfahren, Radeln oder Wandern.  Rot ist der Wein in Klingenberg am Fuß des Spessarts, und sandsteinrot thront auch das Schloss Johannisberg in Aschaffenburg über dem Main. Im Hinterland, dem dichten Spessartwald, schützen Burgen mittelalterliche Fachwerkstädte. Von Wäldern und Flüssen Fachwerk kennzeichnet auch die kleinen ummauerten Winzerorte, die ›wehrhaften Zwerge im Fränkischen Weinland‹, wo der kräftig-fruchtige und für Franken typische Silvaner die Bocksbeutel füllt. ­Das Kunstzentrum der Re­gion ist Würzburg, dessen fürstbischöfliche Residenz ein exzellentes barockes Gesamtkunstwerk darstellt und bereits seit 1981 zum UNESCO-Weltkultur­erbe zählt.  Weiter südlich mäandert die Tauber durch ihr ›Liebliches Tal‹. Hier locken die Mittelalteridylle Rothenburgs sowie die ausdrucksstarken Schnitz­altäre Tilmann Riemenschneiders. In Heidelberg am Neckar treffen sich Touristen aus aller Welt und bewundern die Traumkulisse des Schlosses.In Mannheim richtet sich der Blick entweder auf die zeitgenössischen Exponate in der Kunsthalle oder gar gen Himmel im Planetarium. 
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MainRadweg und Tauberradweg - Aktivurlaub für Wandern, Boot & Bike

Das Wandern steht bei Urlaubern ja schon lange auf dem Programm, doch das Radfahren ist dank eines kleinen elektrischen Antriebs sogar für Nicht-Sportler eine interessante Form der Fortbewegung geworden. Und alles, was uns auf dem Wasser trägt, begeistert uns seit neuestem auch im Stehen. Wer ohne viel Gepäck unterwegs sein möchte, kann die eigene Ausrüs­tung auch zuhause lassen – an vielen Orten werden Räder, Kajaks und SUPs verliehen. Einige Verleiher bieten auch einen Rückholservice an. MainRadweg und Tauberradweg: Unterwegs an Tauber und Main Eine der beliebtesten Strecken ist der Tauberradweg von Rothenburg ob der Tauber nach Wertheim. Knapp 110 asphaltierte Routenkilometer an der Tauber, auf alten Bahnstrecken und durch Weinberge bedeuten etwa 7 Stunden reine Fahrzeit. Um die Schön­heiten und Sehenswürdigkeiten an der Strecke auch anzuschauen und zu genießen, sollten Sie lieber 3 Tage einplanen! Schlösser wie Weikersheim, Klöster wie Bronnbach, Riemenschneideraltäre in Rothenburg oder Creglingen und viele Fachwerkstädtchen lohnen jeden Stopp. In Wertheim trifft der Tauberradweg auf den MainRadweg. Er führt auf knapp 600 km von Mainz-Kastel bis Kulmbach oder Bayreuth. Meist verlaufen die Strecken direkt am Fluss, in einigen Abschnitten auch auf Radwegen entlang der Landstraßen. Die Steigungen sind gering, weshalb der Weg auch gut für Familienausflüge geeignet ist - zwischen Gemünden a. Main und Kleinostheim sogar für Rollstühle und Handbikes. Auf den Flüssen Entlang der beiden Flüsse bieten immer mehr Vermieter Kanus, Kajaks oder SUP-Bretter an, für ein paar Stunden oder auch Tage. Wer noch nicht so versiert ist, kann auch geführte Touren buchen. Je länger man unterwegs ist, desto öfter wird man an einigen Wehren aussteigen müssen. Für Einsteiger empfiehlt sich die Tauber, die gemächlich dahin fließt. Zu Fuß die Landschaft entdecken Der Tourismusverband Liebliches Taubertal hat viele Möglichkeiten, darunter auch 30 Rundwanderungen, für die Gäste zusammengestellt. Das Landratsamt Main-Spessart veröffentlicht ebenfalls Vorschläge für große und kleinere Wanderungen.
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Bier aus Franken: Frisch gebraut, naturtrüb und süffig

»Himmel, welch ein Bier!« rief der Dichter Jean Paul schon vor rund 200 Jahren aus, und es gibt bis heute keinen Grund, ihm zu widersprechen. Denn Oberfranken war, ist und bleibt die deutsche Bierregion par excellence. Hier vereinen sich mehr als 200 Brauereien zum fränkischen Bier­imperium. Die meisten sind mittelständische Unternehmen oder sogar Familienbetriebe, die nur für den Aus­schank im eigenen Gasthof brauen. Stilecht im Seidla Jeder Sud schmeckt ein wenig anders, je nach Hopfenart, Mälzverfahren und Quellwasser. Pils, Lager, Export und Märzen sind verbreitete Sorten, doch je nach Ort und Jahreszeit findet man eine Fülle spezieller Biersorten – vom Roggenbier über das malzige Bockbier bis hin zum Rauchbier. Der Besucher aus dem Norden sollte sich nicht abschrecken lassen, wenn er einmal ein kaum schäumendes Bier vorgesetzt bekommt. Es ist nicht abgestanden, sondern ungespundet, d.h. ohne den sonst üblichen Druck gelagert, und dadurch noch aromatischer. Serviert wird das Bier im Seidla, einem Steinkrug mit einem halben Liter Fassungsvermögen. Am besten schmeckt das fränkische Bier ›aufm Keller‹. Das sind Gaststuben und Biergärten, die sich direkt über den Bierkellern befinden. Diese wurden von den Brauern einst in die Wälder oder Berge vor den Stadttoren gegraben, um das Bier kühl zu halten. Michaels- und Stephansberg in Bamberg, der Kellerberg in Forchheim oder die Kellerstraße in Höch­stadt an der Aisch ziehen mit ihren Kellergaststätten im Sommerhalbjahr zahlreiche Bierliebhaber an.  Ebenso das Annafest, das seit 1840 Ende Juli und Anfang August auf dem Forchheimer Kellerberg gefeiert wird. Während des Winterhalbjahres sind die Bockbieranstiche in Bamberg seit jeher gesellschaftliche Ereignisse, zu denen sich ein buntes Publikum rund um den starken, dunklen Gerstensaft versammelt. Auf Bier-Schmecker-Tour In Franken gehört Bier zur Kultur, und deshalb wird diese auch in der Theorie gepflegt. So gibt es informative Brauereimuseen in Kulmbach, Bayreuth und Bamberg. In der Fränki­schen Schweiz stehen Brauereiwanderungen auf dem Programm, und bei Bierverkostungen in Kulmbach lernt man, Farbe, Hopfenaroma und Geschmack zu differenzieren. Ein besonderes Erlebnis bietet die ›Bier-Schmecker-Tour‹ in Bamberg: Die Teilnehmer erkunden, ausgerüstet mit Seidla und Biergutscheinen, die vielfältige Bamberger Bierlandschaft.
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Bratwurst, Schäufele und dicke Klöße - fränkisch-bayerische Hausmannskost

 Die Speisekarten werden dominiert von Schweinebraten, ›Schäuferle‹, und Sauerbraten, dessen Soße gelegentlich mit Lebkuchen verfeinert wird. Das Schäuferle genießt in Mittelfranken längst den Status eines Klassikers. Die Schweineschulter wird mitsamt ihrem schaufelförmigen Knochen und der dicken Schwarte in den Ofen geschoben. Die Schwarte muss zuvor rautenförmig eingeschnitten und mit Salz, Pfeffer und Kümmel gewürzt werden, das gibt eine knusprige Kruste. Manche Restaurants servieren als Feinschmeckervariante ein Schäuferle vom Wildschwein oder Reh.  Bodenständig geht es am Schlachttag zu, wenn Kesselfleisch sowie Blut- und Leberwürste frisch zubereitet werden. Eine besondere regionale Köstlichkeit ist ein Braten vom Jura­lamm, das als Wanderschaf auf den Wacholderheiden im Altmühltal heranwächst.  Die beliebteste Beilage zu Fleisch­gerichten sind gekochte Klöße aus roh geriebenen Kartoffeln. Serviert werden Kartoffeln auch gerne als ›Baggers‹ (Puffer), Bratkartoffeln, Kartoffelsalat oder Kartoffelsuppe.  Nürnberger Bratwürste Nürnberg ist berühmt für seine Bratwürste. Sie werden traditionell auf dem Rost gegrillt und zu 6, 8, 10 oder mehr Stück mit Kraut und Meerrettich (Kren) auf Zinntellern serviert. Wer will, kann sie auch als ›Saure Zipfel‹, also im Essigsud mit Zwiebeln gekocht, bestellen. Eine weitere Nürnberger Spezialität ist die ›Stadtwurst mit Musik‹, wobei die Musik aus einem kalten Gemisch von Essig, Öl, Zwiebeln und viel Majoran besteht. An der Altmühl und an der Donau versteht man sich auf Fischspezialitäten wie Waller, Barben, Renken und Karpfen.  Zu allen Gerichten mundet ein Bier aus der Region, z.B. aus dem Kloster Weltenburg, das seit 1050 braut. Um Spalt im Fränkischen Seenland wird Hopfen angebaut. Spargel für Feinschmecker Von Anfang Mai bis zum 24. Juni (Johanni) schlagen die Herzen der Feinschmecker höher, denn dann ist Spargelzeit. Die Bauern aus Abensberg nahe der Donau und dem Knoblauchsland zwischen Nürnberg und Erlangen, Bayerns größtem Gemüseanbaugebiet, gehen in den frühen Morgenstunden zum Spargelstechen aufs Feld: Das weiße Edelgemüse soll nicht das Tageslicht erblicken und ergrünen. Wenige Stunden später steht es auf den Märkten zum Verkauf. Gegessen wird Spargel pur mit zerlasse­ner Butter, mit Schinken oder als Beilage zu einem Fleisch­gericht. Ganz vorzüglich munden natürlich auch ein herzhafter Spargelsalat oder eine Spargelcremesuppe.
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