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Fürth

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Die verwinkelte Altstadt mit Fachwerk- und Sandsteinhäusern drängt sich um die Kirche St. Michael, deren älteste Teile aus dem 11. Jh. stammen. Charakteristisch ist die Gustavstraße mit schiefergedeckten Häusern, in denen etliche Kneipen untergebracht sind. Hornschuchpromenade und Königswarterstraße sind gründerzeitliche Prachtstraßen, gesäumt von Fassaden des Jugendstils und Historismus. Das Rathaus folgt dem Vorbild des Florentiner Palazzo Vecchio. Das Jüdische Museum Franken erinnert an die jüdische Gemeinde und ihre Glaubenswelt. Das Stadtmuseum Fürth lädt ein zu einer Zeitreise von der ersten Siedlung bis hin zum Wirtschaftswunder und Ludwig Erhard, dem aus Fürth gebürtigen Minister.

Highlights & Sehenswertes

Unterkunft Aktivitäten Architektur & Denkmal Veranstaltungen Gastronomie Gesundheit & Wellness Landschaft & Natur Museen & Ausstellungen Service Ladestation Tour Stadtbild & Ortsbild & Ensemble
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Rathaus Fürth
Das Rathaus wurde 1840-1850 im klassizistischen Stil errichtet. Der 54 m hohe Turm, das Wahrzeichen von Fürth, folgt dem Vorbild des Florentiner Palazzo Vecchio. Jeden Tag um 12.04 Uhr spielen seine Glocken die Melodie ›Stairways to Heaven‹ von Led Zeppelin.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Rundfunkmuseum Fürth
Das Rundfunkmuseum in der alten Direktion der Firma Grundig zeigt vom Dampfradio über den »Volksempfänger« bis hin zum CD-Player die Entwicklung der Rundfunktechnik von 1900 bis in die Gegenwart. Wer Spaß daran hat, kann an einem alten Detektorapparat oder einem »Heinzelmann« selbst auf Sendersuche gehen.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Stadtmuseum Fürth Fürth
Wenn man so sieht, wer so alles aus Fürth kommt, dann wundert man sich nicht mehr, dass auch Ludwig Erhard von hier stammt. Zum 1000jährigen Jubiläum wurde 2007 das Stadtmuseum Fürth eröffnet, das alle Phasen der Stadtgeschichte präsentiert. Es ist im Erdgeschoss einer ehemaligen Schule in der Ottostraße untergebracht, in der neben dem Wirtschaftswunder-Minister auch Gustav Schickedanz, der Gründer des Versandhauses Quelle, einst die Schulbank drückte. In der Dauerausstellung und bei Wechselausstellungen kann man sich auf eine spannende Zeitreise begeben.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Kirche St. Michael Fürth
Sie ist die älteste Kirche von Fürth und das einzige Gebäude der Stadt, das den 30jährigen Krieg überdauert hat. Seine ältesten Teile stammen aus dem 11. Jh.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Jüdisches Museum Franken Fürth
Das Jüdische Museum Franken erinnert an die 100jährige jüdische Geschichte in Franken. Zum Museum gehören die Häuser in Fürth, Schaittach und Schwabach. Die Sammlung von Judaika und Alltagsgegenständen sowie die Dauerausstellung erklären Riten, Festkalender und die Lebensweise. geben Einblicke in die jüdische Glaubenswelt. Im Keller des Hauses, welches vom 17. bis ins 19. Jh. einer jüdischen Familie gehörte, können zudem ein jüdisches Ritualbad (Mikwe) und eine historische Laubhütte besichtigt werden.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Kaiserburg Nürnberg
Das Wahrzeichen Nürnbergs thront auf einem hohen, lang gestreckten Sandsteinfelsen. Vom Burghof, oder noch besser vom runden Sinwellturm aus (sinwell – mittelhochdeutsch gewaltig rund), eröffnet sich ein fantastischer Rundblick nicht nur über die Stadt, sondern auch über die weitläufige Burganlage mit ihren verschiedenen Bauabschnitten: Dazu zählen Reste der salischen Königsburg aus dem 11. Jh. ebenso wie die Türme und Gemäuer der ab dem 12. Jh. errichteten Staufischen Kaiserburg, außerdem der große Palas und die städtischen Wehrbauten aus dem 15. und 16. Jh. Im Mittelalter war die Kaiserburg regelmäßig Ort von Reichstagen. Die Ausstellung im Palas und das Kaiserburg-Museum sind ohne Führung für Besucher zugänglich. Das Brunnenhaus mit dem Tiefen Brunnen, der über 50 m in den Fels getrieben wurde, kann nur mit Führung besichtigt werden.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Albrecht-Dürer-Haus Nürnberg
Ein spätmittelalterliches Fachwerkhaus aus der Zeit um 1420 ist das repräsentative Albrecht-Dürer-Haus, das der Maler 1509 kaufte. Hier wohnte und arbeitete er bis zu seinem Tod 1528. Medienstationen stellen Werke aus 43 Schaffensjahren vor. Das Graphische Kabinett präsentiert hochwertige originale Zeichnungen, Stiche und Aquarelle Dürers und seiner Zeitgenossen, der ›Dürer-Saal‹ Kopien von Gemälden des Meisters.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
Einst verwahrte Nürnberg die Reichskleinodien, heute hütet das Germanische Nationalmuseum bedeutende kunst- und kulturhistorische Sammlungen von Gemälden, Möbeln, Musikinstrumenten und Skulpturen. Zu den Exponaten zählen der bronzezeitliche ›Goldkegel von Ezelsdorf‹, der originale ›Behaim-Globus‹ von 1492 sowie Gemälde von Lukas Cranach d.Ä. und Albrecht Dürer, u.a. dessen Porträt Karls des Großen (1511/13). Dazu gibt es große Sonderausstellungen.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Schloss Faber-Castell Stein bei Nürnberg
Neben dem alten Schloss wurde 1903-06 als Wohnsitz für die frisch Vermählten Freiin Ottilie von Faber mit Alexander Graf zu Castell-Rüdenhausen das Neue Schloss erbaut. Mit Erkern und Türmchen präsentiert es sich ganz im Stil eines mittelalterlichen Kastells - Symbol für den Namen dieses jahrhundertealten Geschlechts. Die Räume sind öffentlich zugänglich und präsentieren Möbel und Design verschiedener Epochen vom Historismus bis zum Jugendstil. Eine Ausstellung dokumentiert die Familien- und Firmengeschichte seit 1761. Gegen Voranmeldung kann man im Wintergarten des Schlosses ein Mittagessen buchen.
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten Werk Faber-Castell Stein bei Nürnberg
Wie das international agierende Familienunternehmen Faber-Castell heute Holzstifte produziert und warum die Stifte heute nicht mehr rund sind, zeigt eine spannende Führung durch das moderne Werk. Man lernt die Fertigungsschritte der Blei- und Buntstifte auf dem Weg durch die Rohstiftstraße, Stempelei, Taucherei und Spitzerei kennen. Bie Faber-Castell werden täglich eine halbe Million Stifte produziert.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Mittelalterliche Lochgefängnisse Nürnberg
Fast wie ein italienischer Palazzo wirkt das Alte Rathaus mit seiner prächtigen Fassade. In seinen Kellergewölben eröffnet sich allerdings eine andere Welt. Die Lochgefängnisse wurden hier um das 14. Jh. eingerichtet. Hier warteten die Häftlinge auf die Vollstreckung ihres Urteils. Ein wenig Schauer vermitteln die zwölf kleinen Zellen wie auch eine größere, die »Kapelle«, die als Folterkammer diente. Schließlich ist auch das Folter-Instrumentarium hier zu sehen. Der Besuch ist für Kinder ab 10 Jahren in Begleitung ihrer Eltern geeignet.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Fembohaus Nürnberg
In die Burgstraße ragt die üppig verzierte Giebelfassade des 1592-96 gebauten Fembohauses. Nürnbergs einziges erhaltenes Kaufmannshaus der Spätrenaissance besitzt einen Brunnenhof mit dreistöckiger Galerie. Als Stadtmuseum bietet es Originalräume, das ›Schöne Zimmer‹ mit Vertäfelung und einer Kassettendecke mit Gemälden von 1611 aus dem kriegszerstörten Pellerhaus und eine Multivisionsschau zur Stadtgeschichte. Zu den Höhepunkten zählt ein detailgetreues Modell des spätmittelalterlichen Nürnberg aus dem Jahr 1939, untermalt durch Licht und Ton.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal St. Sebaldus Nürnberg
Das Grab des hl. Sebald, des Nürnberger Stadtpatrons, befindet sich im Ostchor der spätromanischen und in der Gotik reich ausgestatteten Pfeilerbasilika. Der silberbeschlagene Reliquienschrein ruht in einem fast 5 m hohen Metallgehäuse, das dank kunstvoller Reliefverzierungen als bedeutendster Messingguss der deutschen Kunstgeschichte gilt. Elf Jahre lang, von 1508-19, arbeiteten der Erzgießer Peter Vischer und seine Söhne an dem monumentalen, tonnenschweren Werk. Weitere Meisterwerke, u.a. von Adam Kraft und Veit Stoß, schmücken den Kirchenraum.
Tipp der ADAC Redaktion
Veranstaltungen Christkindlesmarkt Nürnberg
Jedes Jahr im Advent findet am Hauptplatz der weltberühmte Christkindlesmarkt statt. Kein Weihnachtsmarkt in Deutschland ist populärer. Wenn das Christkind aus Nürnberg den Markt am letzten Freitag vor dem 1. Advent um 17.30 Uhr auf der Empore der Frauenkirche mit dem ›Prolog‹ eröffnet, werden die Feierlichkeiten in die ganze Welt übertragen. Bis Heiligabend sind die rund 180 mit rot-weiß gestreiftem Stoff dekorierten Buden geöffnet. Mehr als 2 Mio. Besucher kommen jährlich, um die weihnachtliche Stimmung zu genießen. Umnebelt von Bratwurstduft und Glühweinschwaden schieben sich die Menschen durch die Budengassen und erfreuen sich an Christbaumschmuck, Früchtebrot, Lebkuchen und Rauschgoldengeln. Typisch sind die ›Zwetschgamännla‹ – glücksbringende Figuren aus Datteln und Zwetschgen, oft mit einer Walnuss als Gesicht.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Memorium Nürnberger Prozesse Nürnberg
Im Sitzungssaal 600 des Nürnberger Justizpalastes dokumentiert eine Dauerausstellung die Nürnberger Prozesse. Das Militärtribunal der Alliierten richtete in diesen historischen Räumen 1945-46 über Nazi-Kriegsverbrecher wie Hermann Göring. Die Ausstellung beleuchtet darüber hinaus die Auswirkungen auf die Entwicklung des Völkerstrafrechts.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Kindermuseum Nürnberg
Auf die kleinen experimentierfreudigen Forscher warten im Kindermuseum ansprechende Ausstellungen, die sie zum mitmachen auffordern. Die Dauerausstellungen veranschaulichen unter dem Thema ›Alltag der Urgroßeltern‹ das Alltagsleben vor 100 Jahren an den Schwerpunkten Handel, Handwerk und Haushalt. ›Schatzkammer Erde‹ vermittelt Wissen zu Natur und Technik sowie ökologische Grundsätze.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Cadolzburg Cadolzburg
Stolz überragt die Cadolzburg den gleichnamigen Ort. Die ehemalige Hohenzollernresidenz erstreckt sich auf einem Felssporn, der weit in das Farnbachtal vorspringt. Mit Zugbrücke, Burgtor, Palas und zwei Innenhöfen entspricht sie dem Ideal einer mittelalterlichen Festung. Das Museum ›HerrschaftsZeiten! Erlebnis Cadolzburg‹ berichtet u.a. vom Leben der Hohenzollern, die Franken und Brandenburg regierten.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Neues Museum Nürnberg
Avantgardistisch in der Formgebung präsentiert dieser von Volker Straub entworfene Museumsbau für Kunst und Design internationale Gegenwartskunst seit den 1950er-Jahren. Die hochrangige Sammlung von Malerei, Fotografie, Video­kunst und Installationen und der Skulpturengarten setzen moderne Akzente in Nürnbergs historischem Zentrum.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Nicolaus-Copernikus Planetarium Nürnberg
Astronomie hat in Nürnberg eine lange Tradition. Hier wurde 1543 das Hauptwerk von Nicolaus Copernikus gedruckt — es brachte das mittelalterliche Weltbild ins Wanken — und 1515 fertigte Albrecht Dürer die erste gedruckte Sternenkarte an. 1927 gehörte Nürnberg zu den ersten Städten der Welt, die ein Planetarium bauten, heute ist es das einzige Großplanetarium Bayerns. Es nutzt modernste Techniken, um den Weltraum so nah und spannend wie möglich zu zeigen. Die Projektionen füllen die 18-Meter-Kuppel aus, und der Besucher fühlt sich mittendrin in einer Reise durchs Sonnensystem, zur Milchstraße und über sie hinaus.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Rathaus Nürnberg
Der mächtige Rathauskomplex mit großem Saal stammt im Kern aus dem 14. Jh. Die imposante Renaissancefassade mit drei Portalen erinnert an einen italienischen Stadtpalast. Der einst prächtige Rathaussaal war mit 40 m Länge und 12 m Breite bei Fertigstellung 1340 der größte profane Saal nördlich der Alpen. In seinen Kellergewölben eröffnet sich allerdings eine andere Welt. Die Lochgefängnisse wurden hier um das 14. Jh. eingerichtet. Hier warteten die Häftlinge auf die Vollstreckung ihres Urteils. Ein wenig Schauer vermitteln die zwölf kleinen Zellen wie auch eine größere, die ›Kapelle‹, die als Folterkammer diente. Schließlich ist auch das Folter-Instrumentarium hier zu sehen.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Hauptmarkt Nürnberg
Im Herzen der Altstadt öffnet sich der riesige, fast quadratische Marktplatz, der im 15. und 16. Jh. zu den bedeutendsten Handelsplätzen Europas gehörte. Seine Ostseite dominiert die spätgotische Fassade der Frauenkirche mit ihrem schlanken Turm. Das Glockenspiel ›Männleinlaufen‹ lockt täglich um 12 Uhr Schaulustige an. Der 17,3 m hohe Schöne Brunnen aus dem Jahr 1396 an der Nordwestecke des Platzes erinnert an eine gotische Kirchturmspitze. Viele Besucher umrunden den achtseitigen Gitterzaun des Brunnens auf der Suche nach einem darin angebrachten Messingring. Dieser lässt sich nämlich drehen und gilt seit jeher als Glücksbringer. Wer dreimal daran dreht, soll gar mit Kindersegen belohnt werden. Während des Jahres stehen auf dem Hauptplatz die bunten Stände des Wochenmarktes. In der Adventszeit duftet es hier beim weltberühmten Christkindlesmarkt nach Lebkuchen, gebrannten Mandeln und Glühwein.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Museum Alte Mine Stein bei Nürnberg
Im Faber-Castell Fertigungsgebäude von 1848, einem stimmungsvollen Ensemble von Räumen aus verschiedenen Epochen, wird Industriegeschichte erlebbar. Beim Rundgang durch die historischen Räume erfährt man alles über die Bleiminenherstellung im 19. und 20. Jh. 
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Museum Industriekultur Nürnberg
Die Geschichte der Industrialisierung in Nürnberg, wo im 19. Jh. das industrielle Herz Bayerns schlug, wird in einer alten Fabrikhalle präsentiert. Nicht die großen Ereignisse stehen im Mittelpunkt, sondern die Menschen: ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen, ihre Art zu feiern, sich zu bilden, sich zu erholen. Regelmäßig gibt es Sonderausstellungen und Veranstaltungen.
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten Playmobil-Funpark Zirndorf
Im Playmobil FunPark bei Zirndorf wird die Plastikfigurenwelt Wirklichkeit. Römer, Piraten, Schlösser und Puppenhäuser laden zum Spiel mit passenden Lieblingsfiguren ein. Wer will, kann der kindlichen Fantasie freien Lauf lassen und zum Ritter oder Indianer werden. Dazu gibt es Wasserrutschen und einen überdachten Kletterpark mit Lichterlabyrinth, der auch an grauen Herbsttagen für gute Laune sorgt.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Mauthalle Nürnberg
Das eindrucksvollste Gebäude in der Königstraße ist die Mauthalle. Sie ist das größte der ehemals reichsstädtischen Kornhäuser, die die Versorgung der Bürger mit Korn und Salz sicherten. Die Mauthalle wurde 1498 bis 1502 von Hans Beheim dem Älteren auf dem vorletzten Stadtgraben aus Sandstein erbaut. Die Basis bildet ein dreigeschossiger Sockel, auf dem sich das gewaltige fünfgeschossige Satteldach mit mehreren Erkern erhebt. Im Jahre 1571/72 zog das reichsstädtische Zoll- und Waagamt in das Gebäude ein. 1896 verkaufte der bayerische Staat die bis dahin von der Zollverwaltung genutzte Mauthalle an die Heilig-Geist-Spital-Stiftung. Das 1897/98 zu einem Geschäftshaus umgestaltete Gebäude brannte 1945 völlig aus und wurde 1951 bis 1953 in vereinfachter Form wieder aufgebaut. Heute bewirtet in dem von 26 Säulen gestützten Keller die Gaststätte ›Barfüßer‹ mit eigener Kleinbrauerei seine Gäste.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal St. Lorenz Nürnberg
Baubeginn an der dreischiffigen, gotischen Lorenzkirche war um 1250. Sie wurde nach dem Vorbild – und in Konkurrenz zur Sebalduskirche deutlich größer als diese – gebaut. Die Erweiterung mit dem hohen, lichten Hallenchor wurde ab 1439 vorgenommen. Eindrucksvoll ist die steinerne Rosette an der Westfassade. Innen sind wertvolle Kunstschätze erhalten. Zwei davon sind weltberühmt: der 1517-18 aus Holz geschnitzte ›Engelsgruß‹ des Veit Stoß über dem Chorraum und das 20 m hohe, vom Bildhauer Adam Krafft 1493-96 aus Sandstein gemeißelte Sakramentshaus. Dessen Steinornamente erinnern an Spitzenklöppelei, so feingliedrig sind sie. Das Selbstbildnis des Meisters zeigt ihn, mit hammerähnlichem Knüpfel und Meißel in den Händen, als tragende Figur am Fuß seines Kunstwerks.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Frauenkirche Nürnberg
Die Fassade der spätgotischen Frauenkirche (1352–62) mit ihrem Treppengiebel, dem schlanken Turm und der vorgelagerten Vorhalle dominiert die Ostseite des Nürnberger Hauptmarktes. Ihr Glockenspiel direkt unterhalb der großen Uhr lockt täglich um 12 Uhr Schaulustige an. Sieben Kurfürsten umkreisen den in der Mitte thronenden Kaiser Karl IV., eine Huldigung, die die Nürnberger ganz respektlos als ›Männleinlaufen‹ bezeichnen. Im Inneren der Frauenkirche, einer dreischiffigen Hallenkirche, befinden sich einige wertvolle Altarbilder.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Handwerkerhof Nürnberg
Der Handwerkerhof inmitten der Türme und Mauern der mittelalterlichen Stadtbefestigung bietet traditionelle Handwerkskunst und fränkische Gastlichkeit. Glasmaler und Glasschleifer, Töpfer, Wachskünstler, Gold- und Silberschmiede, Zinngießer, Lebkuchenbäcker und Puppenmacher zeigen ihre Fertigkeiten in ihren Werkstätten, die sie in den schönen Fachwerkhäusern eingerichtet haben.
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