Nur wenige Kilometer vor der weltberühmten Lagunenstadt entfernt liegt Mestre – eine beliebte Anlaufstelle für Venedig-Reisende. Mestre hat nicht viel Charme, aber man kann in dem Vorort von Venedig preisgünstiger übernachten, essen und shoppen als auf der Lagune. Und auch für das Auto finden Urlauberinnen und Urlauber hier ein sicheres und preiswertes Plätzchen.
Mestre: ein kurzer Blick zurück
Anders, als man vielleicht denken mag, kann Mestre durchaus auf eine lange Vergangenheit zurückblicken: Schon im 10. Jahrhundert wird es namentlich erwähnt. Erste Siedlungen gab es in Mestre aber wohl bereits in der römischen Antike. Seit dem 14. Jahrhundert gehörte Mestre zu Venedig, denn es diente der stolzen Seerepublik als Schutzwall vor Angriffen vom Festland. Nach kurzen Zwischenspielen der französischen und österreichischen Herrschaft wurde Mestre wie ganz Venetien im Jahr 1866 an Italien angeschlossen. Seit 1926 ist Mestre ein Stadtteil von Venedig.
Urlaubsziel Mestre: große Auswahl an Unterkünften und Restaurants
Venedig ist die teuerste Stadt Italiens – das bekommen Besucherinnen und Besucher zu jeder Reisezeit schnell zu spüren. Daher zieht es Einheimische und auch die „Fremden“ aufs Festland. In Mestre lassen sich Hotels, Bed & Breakfasts und Ferienwohnungen jeder Kategorie finden und bezahlen. Rund um die lebendige Piazza Ferretto liegen Restaurants, Bars und Geschäfte, in denen man zu bezahlbaren Preisen einkehren kann.
Mestre: Reisetipps für Autofahrer
Wer mit dem Auto nach Venedig reist, sollte sich vorab um einen sicheren und günstigen Parkplatz bemühen. Man kann mit dem Auto über die Brücke direkt auf die Lagune fahren, muss den Wagen aber dann auf einem der Parkplätze abstellen. Das kostet mindestens 25 Euro pro Tag. Etwas weniger tief in die Tasche greifen muss man in Mestre: Hier finden Venedig-Reisende mithilfe der Karte von ADAC Maps Stellplätze auf Freiflächen und in Garagen. Es empfiehlt sich in jedem Fall ein bewachter Parkplatz, vor allem, wenn Gepäck im Auto zurückbleibt.