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Altenburg

Altenburg

Die thüringische Stadt Altenburg ist den meisten Menschen aufgrund der berühmten Altenburger Spielkarten bekannt. Aber nur die wenigsten wissen, dass hier im Jahr 1810 auch das beliebte Kartenspiel Skat erfunden wurde. Diesem und historischen Spielkarten ist in der Skatstadt im Schloss Altenburg eine ganze Ausstellung gewidmet. Doch Altenburg hat als Urlaubsziel noch viel mehr zu bieten: einen herrlichen Schlosspark, beeindruckende Kirchen und sogar einen Inselzoo.

Routenplaner Altenburg: die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten

Nicht einen, sondern gleich fünf mittelalterliche Marktplätze besitzt Altenburg: Der schönste ist der sogenannte Brühl, in dessen Mitte der legendäre Skatbrunnen steht. Hier befinden sich der Karte nach auch das prächtige Rathaus aus der Renaissance sowie das Seckendorffsche Palais. Die älteste Kirche der Stadt St. Bartholomäi steht ebenfalls in unmittelbarer Nähe. Zum Wahrzeichen Altenburgs wurden aber die Türme einer anderen Kirche erkoren: Die berühmten Roten Spitzen gehören zur Marienkirche und sind ein beliebtes Fotomotiv.

Altenburg-Reisetipps für Naturliebhaber

Altenburg ist reich an Parks und Gärten, darunter der wunderschöne Schlosspark mit seiner Orangerie, der Agneskirche und dem Teehaus. Außerdem beherbergt der Park das Lindenau-Museum mit Kunstsammlungen und das Naturkundemuseum Mauritianum mit einer bedeutenden Ausstellung von 40.000 Exponaten. Zu den grünen Highlights der kleinen Stadt zählt auch der Botanische Erlebnisgarten. In der Reisezeit von April bis Oktober können Naturbegeisterte hier im Urlaub über 2.500 verschiedene Pflanzen bestaunen.

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Altenburg, Schloss- und Spielkartenmuseum
Tipp der ADAC Redaktion
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Residenzschloss Altenburg

Altenburg
Das Museum im Schloss vereint verschiedene Dauerausstellungen. So sieht man eine Rüstkammer, Ausstellungen zur Schlossbaugeschichte und Wohnkultur des 17./18. Jh., zu sakraler Kunst, Ur- und Frühgeschichte sowie eine Uhren- und Porzellansammlung. Im Rahmen einer Führung können Sie auch die Schlosskirche mit ihrem spätgotischen Chorgestühl und der schön verzierten Trostorgel besichtigen. Im Schlossgarten unterhalb des Schlossberges stoßen Sie auf ein kleines Teehaus und auf eine Orangerie aus dem 18. Jh. Das Spielkartenmuseum zeigt Spielkarten aus fünf Jahrhunderten und dokumentiert Leben und Werk des Skatmalers Otto Pech (PIX). Dass es hier ein Spielkartenmuseum gibt, ist nicht verwunderlich. Denn Altenburg ist die ›Skatstadt‹: Zwischen 1810 und 1815 soll das Spiel hier aus verschiedenen Vorläufern entwickelt worden sein. Die Stadt ist auch Sitz des Deutschen Skatgerichts, welches über die Auslegung von Skatregeln entscheidet. Die Sammlung gehört zu den in Europa umfangsreichsten ihrer Art. Sehenswert ist auch die historische Kartenmacherwerkstatt, bei der es scheint, als hätte der Handwerksmeister nur eine kleine Pause eingelegt. In der multimedialen Kartenmacherwerkstatt der Gegenwart können Besucher unter Anleitung ihre eigene Herzdame erschaffen, mit dem 3D-Drucker als Druckplatte in Form bringen und anschließend an der Druckmaschine selbst ausdrucken.
Altenburg-Nobitz, Flugwelt Altenburg-Nobitz
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Flugwelt Altenburg-Nobitz

Altenburg-Nobitz
Thüringens erstes Luftfahrtmuseum befindet sich direkt am Regionalflughafen Leipzig-Altenburg. Die kleine Ausstellung dokumentiert nicht nur die Geschichte eines der ältesten Verkehrsflughäfen Deutschlands, sondern zeigt im Freigelände auch einige interessante Militärflugzeuge, darunter eine begehbare Breguet Atlantic, ein Seeaufklärer aus den sechziger Jahren.
Altenburg, Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg

Altenburg
Der schöne Jugendstilbau im Schlosspark beherbergt das naturkundliche Museum mit Sammlungen aus Geologie, Mineralogie, Paläontologie und Zoologie. Es zeigt mehr als 40.000 Exponate aus Altenburger Naturforschung. Darüber hinaus gibt es Sonderausstellungen, Veranstaltungen und ein museumspädagogisches Angebot für Kinder.
Altenburg, Bartholomäikirche
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Bartholomäikirche

Altenburg
Über dem ersten Markt Altenburgs wurde die Bartholomäikirche als erste Stadtkirche errichtet. Die spätgotische Kirche von 1435 besitzt eine romanische Krypta aus dem 12. Jh. Nach der Brandschatzung der Hussitenkriege wurde sie wieder aufgebaut. Der Bartholomäikirche kam große Bedeutung während der Reformationszeit zu, Martin Luther selbst predigte hier. Man kann in das Türmerstübchen emporsteigen.
Altenburg, Lindenau-Museum
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Lindenau-Museum

Altenburg
Das Museum im Schlossgarten wurde 1873-75 erbaut und beherbergt die kostbaren Sammlungen des sächsischen Ministers und Mäzens Bernhard August von Lindenau (1779-1854): frühitalienische Malerei, antike Keramik, eine Gipsabgusssammlung und eine wertvolle Kunstbibliothek. Daneben gibt es Sonderausstellungen alter und neuer Kunst. Die Räumlichkeiten des Museums werden derzeit saniert und erweitert, weshalb die Ausstellung bis zur Wiedereröffung in der Kunstgasse 1 zu finden ist.
Altenburg entdecken

Wissenswertes zu Altenburg

Über der Altstadt thront das Residenzschloss Altenburg mit dem Hausmannsturm: Eine Besichtigung lohnt sich, denn Besucherinnen und Besucher dürfen durch die Säle und Kammern des herzoglichen Hauses wandeln und sich das Leben zwischen Rüstkammer und Schlafgemach vorstellen. Im Spielkartenmuseum erwartet Schlossgäste eine der weltweit größten Spielkarten-Sammlungen. Wer möchte, kann sich in der interaktiven KartenMACHERwerkstatt sogar ein eigenes Kartenspiel gestalten.

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Reiseführer-Themen

Thüringen - Urlaub im Herzstück Deutschlands

Thüringen darf sich mit Fug und Recht als Herzstück Deutschlands betrachten: Nicht nur liegt es geografisch in der Landesmitte, hier waren auch Geistesgrößen wie Martin Luther, Johann Sebastian Bach, Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller tätig, deren Werke Pfeiler deutschen Kulturgutes sind.  In Thüringen auf Luthers und Goethes Spuren Eine Reise zu den Ursprüngen der Reformation führt nach Erfurt, Eisenach und auf die Wartburg. Die deutschen Klassiker werden an ­ihren Wirkungsstätten in Weimar, Jena, Ilmenau und Rudolstadt geehrt. In Weimar wurde mit der Gründung des Bauhauses im Jahr 1919 zudem Architektur- und Designgeschichte geschrieben. Thüringen ist darüber hinaus ein Paradebeispiel deutscher Kleinstaaterei. Von den dynastischen Teilungen des Mittelalters zeugen die Burgen und Schlösser – und auch die Vielzahl an Dialekten.  Wandern im Thüringer Wald Der Wald, einst Inbegriff des deutschen Lebensgefühls, beherrscht noch heute das Landschaftsbild Thüringens. Im Nationalpark Hainich sind die bedeutendsten Reste jener Buchenwälder bewahrt, die vormals weite Teile Deutschlands bedeckten.  Außerdem durchzieht den Thüringer Wald auf einer Länge von 168,5 km der älteste Höhenwanderweg des Landes, der Rennsteig. Vom Eise­nacher Ortsteil ­Hörschel an der Werra bis nach Blankenstein an der Saale lässt sich Deutschlands grünes Refugium klassischerweise in fünf Tages­etappen erwandern. Pa­rallel verläuft der Rennsteig-Radweg. Und die Höhenlagen sind zugleich bedeutende Wintersportgebiete.
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Thüringer Geschichte: die Weimarer Klassik

So hatte sich Anna Amalia von Braunschweig-­Wolfenbüttel (1739–1807) ihr Leben als Herzogin gewiss nicht vorgestellt. Im Alter von 16 Jahren heiratete sie 1756 den nur ­wenig älteren Ernst ­August II. von Sachsen-Weimar-Eisenach, doch bereits zwei Jahre später war sie Witwe. Die Mutter von zwei Söhnen musste fortan das Herzogtum regieren, bis Erbprinz Carl August volljährig wurde. Sie tat es mit Souveränität und Weitsicht.  Unter ihrer Regentschaft entwickelte sich das ländliche Weimar mit kaum 6000 Einwohnern zu einer repräsentativen Residenzstadt. Und als Carl August 1775 die Regierungsgeschäfte übernahm, konnte sich die Herzogin voll und ganz ihren Neigungen Kunst, Musik und Literatur widmen und machte Weimar so zum geistigen und kulturellen Zentrum ihrer Zeit.  Freitagsgesellschaft in Weimar Nach dem verheerenden Schlossbrand im Jahr 1774 hatte Anna Amalia das Wittumspalais am heutigen Theaterplatz bezogen. Im großen Eckzimmer versammelte sie Kunstsinnige zur Tafelrunde, zu Lesungen, Konzerten und Diskussionen. Auf Empfehlung des Dichters Chris­toph Martin Wieland wurde Johann Wolfgang von Goethe eingeladen. Er war damals 26 Jahre alt und sollte für immer in Weimar bleiben. Die Herzen der Gesellschaft eroberte er durch seine saloppe und zugleich geniale Art im Sturm. Auf Goethes Initiative berief man 1776 Johann Gottfried Herder zum geistlichen Oberhaupt der Weimarer Stadtkirche.  Goethe und Schiller in Weimar Ab 1791 feierte das Hoftheater unter Goethes Leitung große Erfolge wie die Uraufführung von Schillers ›Wallenstein‹. Dabei war das Verhältnis der beiden Dichter zunächst distanziert gewesen. Dies änderte sich erst 1794, als Schiller Goethe zur Mitarbeit an seiner Zeitschrift ›Die Horen‹ einlud. Es folgten zahlreiche wechselseitige Besuche. 1799 zog Schiller dann von Jena nach Weimar.  Damit war das ›Viergestirn der Weimarer Klassik‹ aus Wieland, Goethe, Herder und Schiller komplett. Die Freitagsgesellschaften fanden fortan in Goethes Wohnhaus statt. Doch der Tod suchte die Runde heim, 1813 war vom Viergestirn nur noch Goethe übrig. Er sollte das Kulturleben Weimars noch beinahe zwei Jahrzehnte prägen. Er starb am 22. März 1832.
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Tschechien und Slowakei: Kuren auf den Spuren von Kaiser Wilhelm und Sisi

In Tschechien und in der ­Slowakei gibt es für jedwedes Leiden einen passenden Kurort. UNESCO Welterbestädte: Karlsbad, Marienbad und Franzensbad im Böhmisches Bäderdreieck Zum UNESCO-Welterbe Die bedeutenden Kurstädte Europas gehören im westböhmische Bäderdreieck Karlsbad, Marienbad und Franzensbad. Im 19. Jh.kurten hier Kaiser und Könige, Reiche und Schöne, Dichter und Denker. »Dem Ge­nes’nen, dem Gesunden, bieten sich so manche Schätze«, schrieb Johann Wolfgang von Goethe über Karlsbad (Karlovy Vary), wo er Stammgast war. Die Schätze Karlsbads waren und sind seine warmen Heilquellen und prächtigen Belle-Époque-Bauten, allen voran das legendäre Grandhotel Pupp. In Marienbad (Mariánské Lázně) mit immerhin 40 Heilquellen im Stadtgebiet und Franzensbad (Františkovy Lázně) mit seinen Parkanlagen wandeln unter den Kolonnaden zahllose deutsche Urlauber und Kurgäste. Die Heilquellen der beiden Kurorte sind gut gegen Magen-, Darm- und Leberleiden. Heutzutage übernehmen einige Krankenkassen auf vorherigen Antrag einen Großteil der Kosten für  Aufenthalt und Behandlungen in Tschechien, da die Anwendungen dort preiswerter sind als in deutschen ­Kureinrichtungen. Slowakische Kurinseln - Ziele von Sisi und Kaiser Wilhelm II. Heilendes Wasser sprudelt auch in Kurorten der Slowakei. Hier ist es heute ruhiger als in der Vergangenheit. In Piešťany sprudelt über 70 °C warmes schwefelhaltiges Thermalwasser. Bereits die öster­reichische Kaiserin Elisabeth, genannt Sisi, und der deutsche Kaiser Wilhelm II. kamen zur Erholung hierher. Auf der Kurinsel von Pieš­ťa­ny wurde damals das Luxushotel Thermia Palace errichtet. Hier wohnt und kurt man im allerschönsten Jugendstilambiente. Im Kurhaus Sina des westslowakischen Trenčianske Teplice gibt es seit 1888 ein Bad im maurischen Stil eines orientalischen Hammams, das heute Kurgästen und Besuchern offen steht. Ein weiterer Lieblingsort des Hoch­adels, von Sisi bis zu Zar Alexan­der I., war Bardejovské kúpele nördlich von Bardejov. Dieses Kleinod wartet genau wie viele andere slowakische Kurorte heute auf seine Neuentdeckung.
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Beliebte Regionen und Orte

Häufig gestellte Fragen

Eine echte Thüringer Roster, Altenburger Ziegenkäse oder eine Biersuppe – die Küche Thüringens hat einiges zu bieten. Auf organisierten Schmecktouren begleiten Einheimische Interessierte mit einer kulinarischen Führung durch die Stadt.